• Alfred-Kerr-Darstellerpreis: Imogen Kogge wird Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2017

Alfred-Kerr-Darstellerpreis : Imogen Kogge wird Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2017

Diesmal entscheidet die Schauspielerin Imogen Kogge über den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. Die Auszeichnung für Nachwuchsschauspieler wird beim Berliner Theatertreffen verliehen.

Imogen Kogge, geboren 1945 in Berlin, ist unter anderem für ihre Rolle als Johanna Herz in der ARD-Reihe „Polizeiruf 110“ bekannt. Sie spielte die altgediente Hauptkommissarin von 2002 bis 2010.
Imogen Kogge, geboren 1945 in Berlin, ist unter anderem für ihre Rolle als Johanna Herz in der ARD-Reihe „Polizeiruf 110“ bekannt....Foto: dpa

Die Schauspielerin Imogen Kogge wird Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2017. Dies gaben die Berliner Festspiele am Freitag bekannt. Der Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für junge Theaterschauspieler in Deutschland und wird am 21. Mai beim Theatertreffen im Haus der Berliner Festspiele verliehen. Die Wahl trifft die Jurorin alleine. Sie würdigt damit eine herausragende Einzelleistung eines jungen Schauspielers in einer der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierungen.

Imogen Kogge, 1957 in Berlin geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin. Nach Engagements am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Schauspielhaus Bochum wechselte sie 1985 zu Peter Stein an die Berliner Schaubühne. Als Film- und Fernsehschauspielerin kennt man sie u.a. aus Hans-Christian Schmids Exorzismusdrama "Requiem" (2006), darin spielt sie die Mutter der von Sandra Hüller gespielten Studentin, die wegen epileptischer Anfälle zu Unrecht "verteufelt" wird. Sie erhielt dafür einen Silbernen Berlinale-Bären und den Deutschen Filmpreis. In der ARD-Reihe  „Polizeiruf 110“ verkörperte sie von 2002 bis 2010 Oberkommissarin Johanna Herz. Die vielfach geehrte Schauspielerin wurde unter anderem auch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit 2002 arbeitet Imogen Kogge auch als Opern-Regisseurin.

Letztes Jahr kürte Maren Eggert den "Väter und Söhne"-Schauspieler Marcel Kohler

Der Alfred-Kerr-Darstellerpreis wurde 1991 von Judith und Michael Kerr, den Berliner Festspielen und der Pressestiftung Tagesspiegel ins Leben gerufen. Er wird vom Tagesspiegel mitgetragen. Zu den bisherigen Juroren zählten Maren Eggert, Nina Hoss, Eva Mattes, Bernhard Minetti und Marianne Hoppe. Letztes Jahr erhielt Marcel Kohler, geboren 1991, den Darstellerpreis für seine Leistung in "Väter und Söhne", einer Produktion des Deutschen Theaters unter Regie von Daniela Löffner. Die Begründung der Jurorin Maren Eggert können Sie hier nachlesen. (Tsp)

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