Ausstellung : Alliiertenmuseum zeigt Elvis in Deutschland

Am 1. Oktober 2008 jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem Elvis Presley seinen Militärdienst in Deutschland antrat. Aus diesem Anlass ehrt das Alliiertenmuseum in Berlin vom kommenden Freitag (7. März) an das Rockidol in Uniform mit der Sonderausstellung "Sergeant Elvis Presley in Deutschland 1958-1960".

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Elvis Presley: Musiker und Soldat.Foto: dpa

BerlinDas muss ein Anblick gewesen sein, als der Rock’n’Roll-Star Elvis Presley am 1. Oktober 1958 in Uniform zusammen mit tausenden Soldaten von Bord eines Truppentransporters der US Marine ging und den Hafen von Bremerhaven betrat. Hunderte jubelnde Fans begrüßten ihn.

Von der Nordseeküste ging es dann mit dem Militärzug, der US Army nach Friedberg nördlich von Frankfurt, wo Elvis in den "Ray Barracks" zum Spähtruppführer der 3. Waffendivision ausgebildet wurde.

Soldat und Teenagerschwarm

Die Ausstellung dokumentiert einerseits den militärischen Werdegang von Elvis, seine Ausbildung, die Manöver und die täglichen Ereignisse, wie sie damals von den anderen US-Soldaten ebenfalls erlebt wurden. Darüber hinaus zeigt sie aber auch die einzigartige Situation des weltberühmten Showstars und Teenagerschwarms. Die Augen der Fans waren von Anfang an auf ihn gerichtet und verfolgten, soweit sie konnten, jede seiner Aktivitäten und natürlich warteten sie auch auf die Gelegenheit, ein Autogramm zu ergattern. In unzähligen Boulevard-Artikeln wurden seine täglichen Aktivitäten beschrieben.

Elvis habe stets darauf geachtet, genauso behandelt zu werden wie jeder andere US-Soldat neben ihm. Er verrichtete seinen Dienst ordnungsgemäß und wurde deshalb befördert. Im März 1960 kehrte Elvis dann in die USA zurück und setzte seine Karriere als Showstar fort. Der nächste Film, in dem er auftrat, behandelte einen Großteil seiner militärischen Erfahrungen und trug den bezeichnenden Titel "GI Blues". In der Ausstellung bildet der Film den Schlusspunkt.

Die Ausstellung wird vom 7. März bis zum 18. Mai 2008 zu sehen sein. Weitere Infos finden Sie unter www.alliiertenmuseum.de. (sgo/dpa)

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