Comicverfilmung : Harrison Ford reitet gegen Aliens

Der Hollywood-Star soll in der Comicverfilmung „Cowboys and Aliens“ mit Außerirdischen kämpfen - an der Seite von Daniel Craig.

331346_0_647d9db1.jpg Illustration: Luciano Lima
Kulturaustausch. Die Fremden kommen auch bei »Cowboys & Aliens« nicht in friedlicher Absicht.Illustration: Luciano Lima

Auch wenn es auf den ersten Blick anders scheinen mag: So sehr unterscheiden sich Cowboys und Aliens nicht. Vor allem nicht, wenn es darum geht, fremde Regionen zu bevölkern und die dortige Urbevölkerung zu dezimieren. Das merken die Indianer schnell, die in dem von Comic- und Filmproduzent Scott Mitchell Rosenberg erdachten und von den Autoren Fred Van Lente und Andrew Foley sowie dem brasilianischen Zeichner Luciano Lima umgesetzten Western-Sci-Fi-Crossover-Comic „Cowboys and Aliens“ auf ein in ihren Jagdgründen gestrandetes Raumschiff treffen.

Der wilde Stoff, der 2006 in einer erzählerisch und zeichnerisch eher schlichten Comicserie verarbeitet wurde, bekommt jetzt höchste Hollywood-Weihen: Harrison Ford will für die Verfilmung des Stoffes mit 67 Jahren noch einmal in den Sattel steigen. Wie das US-Branchenblatt „Variety“ berichtete, soll der „Indiana Jones“-Star in der Verfilmung von „Cowboys & Aliens“ einen Cowboy spielen.

Regisseur Jon Favreau („Iron Man“) teilte via Twitter mit, dass der Hollywoodstar derzeit mit dem Studio DreamWorks die Details ausarbeitet. Favreau will im Sommer mit den Dreharbeiten beginnen. Die Comic-Buch-Adaption dreht sich um den Kampf von weißen Siedlern gegen die Apachen, die sich dann gemeinsam gegen eine Invasion von Außerirdischen wehren müssen.

„James Bond“-Star Daniel Craig tritt als kampflustiger Revolverheld in Aktion. Das Filmprojekt kursiert schon seit vielen Jahren durch Hollywood und ging dabei durch die Hände mehrerer Drehbuchautoren. Vor zwei Jahren war Robert Downey Jr. für die Rolle des Revolverhelden im Gespräch gewesen. Ron Howard und Steven Spielberg sind als Produzenten mit an Bord. Der Streifen soll im Juli 2011 in den US-Kinos anlaufen.

Eine umfangreiche Leseprobe von „Cowboys & Aliens“ gibt es auf der Website des Verlages.
(dpa/lvt)

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