Zeitschriften : Auf zu neuen Gipfeln

Vor zehn Jahren wurde die für frankobelgische Serien bekannte Zeitschrift "Zack" wiederbelebt. Jetzt will sie mit einem neuen Chefredakteur mehr auf deutsche Erstveröffentlichungen setzen

304177_0_a66b7b0c.jpg
Klassischer Stil. Das Titelbild zum demnächst erscheinenden Zack-Heft Nr. 125 stammt von Largo-Winch-Zeichner Philippe Francq.Illustration: Philippe Francq

Die Zeitschrift „Zack“, die sich vor allem als Forum für frankobelgische Comicserien für jüngere und junggebliebene Leser einen Namen gemacht hat, will sich breiter aufstellen. Die vom Berliner Mosaik-Verlag herausgegebene Zeitschrift soll „in Zukunft einen breiteren Stilmix unterschiedlicher Comicgenres und noch mehr deutsche Erstveröffentlichungen publizieren, um neue Comictrends zu schaffen“, teilt der Verlag mit.

Verbunden ist die Neuausrichtung mit einer wichtigen Personalveränderung: Als neuen Chefredakteur holte sich Herausgeber und Verleger Klaus D. Schleiter mit der aktuellen Ausgabe Georg F.W. Tempel an Bord. Der 50-Jährige war zuvor Verlagsleiter für das Buchprogramm der Egmont Verlagsgesellschaften mbH mit den Labels vgs, Lyx, Schneiderbuch, Egmont Comic Collection (ECC) und Egmont Manga & Anime (EMA).

304176_0_a14f7612.jpg

Neben einer inhaltlichen Neuausrichtung soll das vor zehn Jahren neu gestartete „Zack“ auch optisch aufgefrischt werden, so wurden Layout und die Lesbarkeit ein wenig überarbeitet, auch wurden neue Rubriken eingeführt. Auch unter der neuen Führung dürften frankobelgische Serien im klassischen Stil ein Schwerpunkt des Heftes bleiben. So bekannte Tempel vor einigen Jahren in einem Interview: „Ich bin mit "Zack" aufgewachsen und habe von daher eine starke Affinität zu diesen Sachen.“ (lvt)

Zur Zack-Website geht es
hier.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben