Der Tagesspiegel : Neuer Radweg durchs Pücklerland

Von Cottbus nach Bad Muskau

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Cottbus. 150 Radfahrer und 15 Kutschen testeten gestern den neuen Fürst-Pückler-Weg zwischen Cottbus und Bad Muskau im benachbarten Sachsen. Ihr Urteil nach den 65 Kilometern: eindeutig gut. Denn die vorwiegend asphaltierte Strecke führt abseits großer Straßen durch Wälder und Wiesen entlang der Neiße. „Eine prima Tour, die viele Abwechslungen bietet“, sagte Graf Hermann von Pückler, Großneffe des legendären Gartenfürsten und nsgeber für diesen Radweg. Auch Solarmobile von Greenpeace fuhren mit im Tross.

Ausgangspunkt der Strecke ist der Park Branitz am Rande von Cottbus. Nach 25 Kilometern wird der ostdeutsche Rosengarten in der Stadt Forst erreicht. Weitere Stationen sind Döbern mit seinem traditionsreichen Glaswerk und Bohsdorf mit dem berühmten Laden von Erwin Strittmatter. Entlang der Strecke durchqueren die Ausflügler ehemalige Braunkohlegruben und ehemalige Dörfer, die für die Abbaggerung aufgegeben werden mussten. Geplant wurde der Rad- und Kutschweg von der Gesellschaft „Internationale Bau-Ausstellung“ (IBA), die auch die Neugestaltung der gesamten Bergbaufolgelandschaften begleitet. ste

Mehr Infos unter Tel. 035753/3700 oder unter www.iba-fuerst-pueckler-land.de

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