Ehemalige First Lady : Google löscht acht Suchergebnisse zu Bettina Wulff

Seit einiger Zeit geht die frühere First Lady Bettina Wulff juristisch gegen die Verbreitung von Gerüchten über ihre Vergangenheit vor. Nun haben ihre Anwälte offenbar erste Erfolge errungen.

Google hat offenbar Suchergebnisse gelöscht, die mit Bettina Wulff im Zusammengang stehen.
Google hat offenbar Suchergebnisse gelöscht, die mit Bettina Wulff im Zusammengang stehen.Foto: dpa

Der Suchmaschinenkonzern Google hat acht Suchergebnisse im Zusammenhang mit Bettina Wulff gelöscht. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Die Suchtreffer sollen demnach auf rechtswidrige Tatsachenbehauptungen über Wulffs Vergangenheit verwiesen haben. Unter den gelöschten Einträgen sollen sich drei Verweise auf die Seite kreuz.net befinden. Dabei handelt es sich um einen ultrakatholischen Internetblog, der zuletzt mit der Diffamierung des verstorbenen Komikers Dirk Bach Schlagzeilen machte.

Bettina Wulffs Anwälte wollten laut "Bild am Sonntag" zusätzlich weitere Tausende Einträge löschen lassen, darunter den Wikipedia-Eintrag der Ex-First-Lady. Google soll das aber abgelehnt haben. Anfang September hatte die frühere Bundespräsidentegattin Klage beim Landgericht Hamburg gegen den Google-Konzern eingereicht. Dadurch sollte verhindert werden, dass bei Eingabe des Namens „Bettina Wulff“ in der Suchzeile der Google-Webseite durch die sogenannte Autocomplete-Funktion Begriffe wie „Rotlichtvergangenheit“ oder „Escort“ auftauchen. (TSP)

Bettina Wulff geht in die Offensive
Schlechte Presse: Für Bettina Wulff wurde die Medienoffensive zum unerwünschten Bumerang.Alle Bilder anzeigen
1 von 9Foto: dpa
16.09.2012 15:37Schlechte Presse: Für Bettina Wulff wurde die Medienoffensive zum unerwünschten Bumerang.
» Gratis: Tagesspiegel + E-Magazin "Wahl 2017"

12 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben