Der Tagesspiegel : RECHTE SZENE IN NEURUPPIN

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Der 89jährige Wilhelm L. ist nach Angaben der Neuruppiner Antifa nach der Wende aus Nordrhein-Westfalen in das brandenburgische Städtchen gekommen, zuvor hatte L. Kontakte zur NPD. Von sich selbst soll L. behaupten, dass er im Zweiten Weltkrieg HJ-Führer gewesen sei und noch heute an einer Kriegsverletzung zu leiden habe.

Der „Volkstreuen Jugend “ ist die Seite im Internet gewidmet. Dort gibt L. seinen Jugendlichen unter anderem die „10 Gebote“ mit auf den Weg, die zur Nazizeit im Soldbuch eines jeden Soldaten standen.

„Bereits vor 1933 war ich in der Jugendbewegung tätig und auch jetzt im Alter fühle ich mich der Jugend verbunden“, wirbt Wilhelm L. dort für sich.

Rechte und linke Szene in Neuruppin geraten immer wieder aneinander, auch mit Gewalt. Nachdem im Jahr 2000 ein „rechter“ Jugendclub von der Stadtverwaltung geschlossen worden war, trifft sich die Szene in der Wohnung des Rentners. Gegen die Bunker-Schließung wurde später demonstriert – unter Leitung eines NPD-Funktionärs. Ha

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