Biathlon : Weltcup in Oberhof findet statt

Die Schneekanonen in der Rennsteigarena laufen auf Hochtouren. Der für die Zeit vom 3. bis 7. Januar kommenden Jahres angesetzte Biathlon-Weltcup in Oberhof findet wie geplant statt.

Oberhof - Diese Entscheidung wurde nach einer Telefonkonferenz zwischen den Oberhofer Organisatoren, dem Deutschen Skiverband, der Internationalen Biathlon-Union und dem ZDF bereits vorfristig getroffen. Ursprünglich hatten sich die Oberhofer den Samstag als Termin für die endgültige Zusage gesetzt.

Grund zur Freude auch für die nordischen Kombinierer. Der bereits am Mittwoch wegen des fehlenden Schnees in Oberhof abgesagte Weltcup geht nun zum ursprünglichen Termin am 30. Dezember in Ruhpolding über die Bühne. Am Freitag wurde im Chiemgauer Wintersportort mit der Präparierung der Großschanze begonnen. Frost um Minus 6 Grad lässt die Produktion von ausreichend Kunstschnee sowohl für die Schanze als auch für die Laufstrecken zu.

85.000 Besucher erwartet

Auch in Oberhof sind derzeit sowohl die Witterungslage als auch die Prognosen für die kommenden Tage stabil. Die Thüringer Organisatoren setzen den Transport von so genanntem Crasheis - das ist fein geschreddertes ursprünglich zur Kühlung von Frischfisch hergestelltes Eis - aus einem Kühlwerk in Bremerhaven mittels sechs Spezialtransportern fort. Bis zum Samstag werden rund 1200 Kubikmeter angeliefert sein. Zwischen den Feiertagen soll nochmals die gleiche Menge aus Bremerhaven geliefert werden. In Oberhof wird mit 85.000 Besuchern gerechnet.

Zudem laufen die Schneekanonen in der Rennsteigarena auf Hochtouren. "Seit Freitag haben wir auch noch eine so genannte Snowbox im Einsatz, so dass unsere Berge mit Schnee-Reserven immer größer werden. Am 29. Dezember werden wir mit mit der Präparierung der Strecken beginnen", erklärte Gesamtleiter Wolfgang Filbrich.

Tour de Ski beginnt erst an Silvester

Die Tour de Ski der Langläufer beginnt nach der Absage der ersten beiden Rennen im tschechischen Nove Mesto nun erst am 31. Dezember in München. Mit der Reduzierung um zwei auf sechs Wettkämpfe wurde auch das Preisgeld um ein Viertel auf nunmehr 750.000 Schweizer Franken (rund 467.940 Euro) verringert. Die Gesamtsieger bei den Damen und Herren erhalten davon jeweils 112.500 Franken (70.192 Euro).

Unverändert bleibt dagegen nach Beschluss des Skilanglauf-Komitees des Internationalen Skiverbands FIS die Punktevergabe. Die Gesamtsieger erhalten 400 Weltcup-Punkte, und auch die übrigen Platzierten jeweils die vierfache Anzahl der bei Eintagesrennen vergebenen Weltcup-Zähler.

(tso/dpa)

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