Der Tagesspiegel : Sturm aufs Spargelland

Auch Beelitzer Bauern profitieren von unserer Serie: Viele Leser packten die weißen Stangen in ihre Radtaschen

Claus-Dieter Steyer

Beelitz. Mit Rad- statt Autofahrern machten am Wochenende viele Spargelbauern rund um Beelitz ihre Geschäfte. Angesichts der hohen Benzinpreise schreckten offenbar manche motorisierten Ausflügler vor einer Fahrt ins Umland zurück – aber dafür kamen etliche Tagesspiegel-Leser und hielten den richtigen Wegweiser in der Hand: Die Radwanderkarte in den sanften Süden von Brandenburg unserer Anfang Mai gestarteten Radpartie-Serie. Diese Tour führt von Beelitz über Schlunkendorf und Blankensee nach Seddin mitten durchs Spargelgebiet. Also griffen viele Radler vor allem am Sonnabend zu und steckten das edle Gemüse in ihre Satteltaschen. Am Sonntag zwang sie der Nieselregen dagegen zum Aufwärmen in die Hofläden oder Gaststuben.

Auch auf den beiden anderen bislang veröffentlichten Strecken unserer Serie erkannten sich die Leser anhand der kleinen grünen Karten mit der Wegbeschreibung, die wir jeder Zeitung noch bis zum 26. Mai jeweils mittwochs und freitags beilegen. Sie lagen auf den Bänken während der Fahrt mit der Elektrofähre über den Straussee, im Biergarten der „Wesendahler Mühle“ im Barnim oder auf der Picknickwiese im Briesetal bei Birkenwerder. Doch vor allem bei Beelitz und Blankensee konnten sie sich am Wegesrand mit frischen Landprodukten eindecken. Da gibt es zur Zeit Rhabarber und schon Erdbeeren aus dem Gewächshaus, jede Menge Marmelade, Honig, Spargel, Gurken, Maiglöckchen- und Fliedersträuße. Eine Bäckerei in Blankensee bot den emsigen Radlern an der Straße gleich Kuchen, Kekse und andere Leckereien an.

Also: Wer jetzt im Mai zu unseren Radpartien startet, sollte sparsam packen und Platz lassen für spontane Einkäufe unterwegs. Die Radkörbe bleiben garantiert nicht leer.

Unsere Serie geht weiter: Am kommenden Mittwoch finden Sie die Radkarte zur nächsten Tour im Tagesspiegel – eine vergnügliche Partie durchs Grünheider Seengebiet und die Spreeauen bei Erkner.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben