Schule : Diskussion über Zugang zum Gymnasium

Bildungssenator Jürgen Zöllner diskutiert am Mittwoch über die Zugangsvorraussetzungen für das Gymnasium.

BerlinEine heftig umstrittene Frage muss Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) im Rahmen der Schulstrukturreform und der Einführung der Sekundarschule beantworten: Welche Kinder werden künftig auf die Gymnasien aufgenommen? In der Diskussion sind verschiedene Varianten: eine strenge Auswahl nach den Noten in den Hauptfächern, Aufnahmeprüfungen, Probeunterricht oder die Beibehaltung des Probehalbjahres. Da Zöllner der Zugangsregelung eine "wesentliche Bedeutung“ für die Schulstrukturreform beimisst, will er die verschiedenen Varianten im Rahmen einer öffentlichen Fachtagung diskutieren lassen. Von wissenschaftlicher Seite nehmen unter anderem die Bildungsforscher Jürgen Baumert und Klaus Klemm teil. Zudem werden die Leiter der Sophie-Scholl- und der Hermann-von-Helmholtz-Gesamtschule, der Kurt-Löwenstein-Hauptschule, der Herbert-Hoover Realschule, der Heinrich-Zille-Grundschule sowie des Beethoven- und des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums ihre Standpunkte vortragen. Die Elternseite vertritt Landeselternsprecher André Schindler. Die Veranstaltung am Mittwoch, den 13. Mai, in der Max-Taut-Schule, Fischerstr. 36 (Lichtenberg) beginnt um 18 Uhr. (sve)

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