Der Tagesspiegel : Wetttipps nach dem Aufstehen

Fast 500 Gäste kamen zum ersten Rennbahnfrühstück nach Hoppegarten

Ingo Wolff

Der Bass von Hartmut Faust dröhnte durch das Wiener Café auf der Galopprennbahn Hoppegarten. Diesmal endeten seine Erzählungen aber nicht schon nach wenigen Minuten, sondern dauerten fast eine Stunde. Seit 28 Jahren kommentiert Faust die Rennen und das Drumherum in Hoppegarten. Am Sonntag wechselte er jedoch in die ungewöhnliche Rolle des Frühstücksmoderators. Das ist kein despektierlicher Titel für aussortierte Sprecher, sondern eine Premiere für den Mann mit der sonoren Stimme. Ein Stunde lang erzählte er den Besuchern beim ersten Rennbahnfrühstück in Hoppegarten Wissenswertes über die Bahn – und gab auch Wetttipps.

Fast 500 Gäste waren zu dieser Premiere gekommen, darunter rund 300 Tagesspiegel-Leser. Die Resonanz auf das Frühstück war schon vorab so groß, dass der Union-Klub spontan das Kontingent für die Leser erhöht hatte und diese Idee in Zukunft weiterentwickeln will. Die Initiative des Tagesspiegels mit dem Union Klub und den Sponsoren Onken Joghurt, Langnese Honig, Vitalis Müsli und Darboven Kaffee soll zu einer Institution werden. In jedem Fall wird es am 8.August zum Großen Preis von Berlin eine Fortsetzung geben. Bleibt die Resonanz so groß, kann sich Geschäftsführer Hauke Wilkens auch ein Frühstück bei dem Morgentraining der Pferde auf der Bahn vorstellen. In Zukunft könnten die Besucher auf der Klubtribüne oder der Haupttribüne sitzen. Die soll im Winter saniert werden und neue Logen für ViPs und Sponsoren haben.

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