LEHRSTELLENBÖRSE : Haar-Spalter

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Quelle: Tagesspiegel

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Gemeinsam mit meinestadt.de hat der Tagesspiegel die Aktion „Lehrstellenbörse – Perspektive Jugend“ gestartet: Zweimal wöchentlich porträtieren wir Firmen, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben.

Alt, jung, Student und Alt-68er – so bunt wie der Rudolfkiez in Friedrichshain ist auch der Friseursalon Brauer in der Stralauer Allee. „Die Abwechslung ist es, die Spaß macht“, sagt der Angestellte André Jahr. Auch der Salon mit vier Mitarbeitern braucht Abwechslung und vor allem Verstärkung. Deswegen sucht er zum 1. August eine(n) Auszubildende(n) zum Friseur/zur Friseurin. „Die Bewerber sollten kreativ und nicht so schlecht in Mathe sein.“ Der Umgang mit Zahlen ist nämlich wichtiger als man denken mag. Zum Beispiel bei der Mischung von Farben müssen die richtigen Verhältnisse berechnet werden. Und das kommt oft vor, dafür ist auch ein Trend verantwortlich. „Kunterbunt ist angesagt. Man darf wieder Farbe zeigen“, erzählt Jahr.

Die Ausbildung wird erst einmal anstrengend. „Der erste Schnitt kann vier Stunden dauern. Da braucht man nette Freunde.“ Denn die müssen als erste Modelle herhalten. Die Azubis dürfen von Anfang an mitmachen, damit sie so schnell wie möglich die Schere richtig im Griff haben. „Wenn alles passt, dann können die auch nach der Ausbildung bleiben“, sagt Jahr und warnt: „Es ist ein Beruf, den man lieben muss.“ Denn mit 265 Euro im ersten Lehrjahr ist der Lehrling recht schlecht bezahlt. Auch wenn man ausgelernt hat, ist es nicht viel mehr.

Warum es sich trotzdem lohnt? „Ich mag den Kontakt mit Menschen und dass vor allem hier im Kiez alles locker ist.“ Ein Hauptschulabschluss ist die Voraussetzung für eine Bewerbung. Anschreiben, Lebenslauf und Lichtbild sollen Interessierte schicken an: Brauer Die Friseure, z.H. Frank Brauer, Stralauer Allee 17, 10245 Berlin. mj

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