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Gefragte Wohnlage : Im Aufwind

27.10.2012 00:00 Uhrvon
Das Strandbad am Weißen See – ein Quell der Freude und der Erholung. Foto: dpaBild vergrößern
Das Strandbad am Weißen See – ein Quell der Freude und der Erholung. - Foto: dpa

Hip ist es nicht in Weißensee, doch ruhig und grün. Das schätzen immer mehr Menschen.

Wird Weißensee das neue Prenzlauer Berg? Fast könnte man es vermuten. In der Charlottenburger Straße befindet sich das Café Sabberschnute, das sich, wie dem Namen unschwer zu entnehmen ist, an Eltern mit kleinen Kindern richtet. Und nicht weit davon entfernt, am Mirbachplatz, lädt eine schwäbische Bäckerei zur Stärkung ein – wo doch angeblich die Schwaben in Prenzlauer Berg das Sagen haben.

Doch noch ist es nicht so weit, dass Weißensee Prenzlauer Berg Konkurrenz machen würde. Dafür ist der Ortsteil zu wenig innerstädtisch geprägt, auch wenn man mit der Straßenbahn nur eine gute Viertelstunde bis zum Alexanderplatz braucht.

Und auch trendige Restaurants und ausgefallene Klamottenläden, die erlebnishungrige Touristen anlocken könnten, sucht man vergebens. Trotzdem entwickelt sich Weißensee für immer mehr Berliner zu einer attraktiven Wohnadresse.

„Insbesondere das Gründer- und Komponistenviertel sind in den vergangenen Jahren in den Kreis der gefragten Berliner Wohnlagen aufgestiegen“, beobachtet der Makler Nikolaus Ziegert. Im Komponistenviertel – es umfasst die Straßen südlich der Berliner Allee – sind in den vergangenen Jahren mehrere Baugruppenprojekte entstanden. Im nordwestlich der Berliner Allee gelegenen Gründerviertel vermarktet Ziegert gerade einen Neubau in der Jacobsohnstraße, wobei von 20 Eigentumswohnungen nur noch deren zwei zum Verkauf stehen.

Mit Preisen zwischen 2300 und 2650 Euro pro Quadratmeter kosten die Wohnungen in der Jacobsohnstraße deutlich weniger als vergleichbare Projekte innerhalb des S-Bahn-Rings. Auch die Mieten sind günstiger: Laut dem Wohnmarktreport des Beratungsunternehmens CBRE und des Wohnungsunternehmens GSW wurden 2011 bei Neuvermietungen im Komponistenviertel (Postleitzahlbezirk 13088) im Mittel 6,58 Euro pro Quadratmeter verlangt. Rund um die Kastanienallee in Prenzlauer Berg (Postleitzahlbezirk 10435) waren es 10,27 Euro.

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