Quartier Heidestraße : Siegerentwurf gekürt

Im Wettbewerb für die Bebauung des Gewerbegebiets im Quartier Heidestraße haben EM2N Architekten aus Zürich die Jury überzeugt.

Neue Berliner Industriearchitektur. Hinter einer Fassade aus Betonfertigteilen sind Loggien, Atrien und Balkonzonen vorgesehen.
Neue Berliner Industriearchitektur. Hinter einer Fassade aus Betonfertigteilen sind Loggien, Atrien und Balkonzonen vorgesehen.Foto: promo

Im Architekturwettbewerb für das Gewerbegebiet des Quartiers Heidestraße ist der Entwurf des Architekturbüros EM2N Architekten (Zürich) zur Realisierung empfohlen worden. Das Quartier Heidestraße wird als Teil der Europacity am Hauptbahnhof entwickelt. EM2N Architekten überzeugten die Jury laut Pressemitteilung der betreuenden PR-Agentur „mit einem Riegel, der zehn verschieden gestaltete Gebäude miteinander verbindet, von denen fünf als hohe 12-Geschosser Akzente in der horizontalen Struktur setzen“.

Der Wettbewerb wurde vom Auslober, der Quartier Heidestraße GmbH, in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, dem Bezirk Mitte und der Architektenkammer Berlin durchgeführt.

Die Auslobung galt für den Gewerberiegel im Westen des Areals, das von den Gleisen der Bahntrasse begrenzt wird. Die Grundfläche des Gebiets beträgt zirka 28 300 Quadratmeter. Auf rund 114 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sollen Büro- und Gewerbeflächen sowie ein geringer Anteil an Einzelhandel entstehen. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die aus der Schweiz stammt, zeigte sich der Mitteilung zufolge erfreut über den Ausgang des Wettbewerbs: „Dieses Gebäude bezieht sich sehr überzeugend auf das gesamte Quartier. Wenngleich in Gänze Büro- und Gewerbenutzungen vorbehalten, denkt es Arbeiten und Wohnen doch zusammen und bietet ein zeitgemäßes Angebot an Co-Working-Spaces, offenen Bürolandschaften – eben genau das, was die Kreativ- und Innovationswirtschaft nachfragt.“

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