Immobilien : RDM beruhigt private Hausbesitzer Maklerverband sieht keinen Preisrutsch

Zu den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf den Berliner Immobilienmarkt hat sich jetzt der Ring Deutscher Makler Berlin-Brandenburg zu Wort gemeldet: „Privatkäufer und Hausbauer haben keinerlei negative Auswirkungen zu befürchten“, so das Statement der Organisation. Damit reagiert der RDM auf eine Veröffentlichung des Tagesspiegels vom Mittwoch, in der Experten von einem Preisrutsch in den letzten Monaten um 30 bis 50 Prozent als Folge der Finanzkrise berichtet hatten.

Dass die Turbulenzen Auswirkungen hatten, bestreitet auch der RDM nicht. Allerdings bemüht man sich um Differenzierung: Betroffen seien lediglich Investoren, die ihre Käufe mit Krediten amerikanischer Banken finanzierten. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland habe nachgelassen, Miethauspreise und Umsätze seien zurückgegangen. Aber: Für ein Nachlassen der Preise von privaten Wohnimmobilien gebe es keine Anzeichen – unter anderem deshalb, weil sich die Immobilienfinanzierung in den USA und Deutschland grundlegend unterscheidet: Während auf der anderen Seite des Ozeans häufig mit variablem Zins finanziert wird und Verwerfungen des Finanzmarkts damit stark auf die Kreditnehmer durchschlagen, werden Zinssätze hierzulande auf Jahre voraus festgelegt, Schwankungen während der Laufzeit sind damit nicht von Interesse. Die Beobachtungen des RDM zur Preisentwicklung von privaten Wohnimmobilien in Berlin: „Sie stagnieren seit gut einem Jahr mit leichten Steigerungen bei Einfamilienhäusern in guten Lagen, wie zum Beispiel im Südwesten der Stadt.“ Tsp

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