• Birgit Adolph

    Birgit Adolph

    aus Niederschönhausen hat eine Elterninitiative mitbegründet, die gegen das morgendliche Verkehrschaos vor der Grundschule ihrer beiden Kinder vorgehen will.

    Unter Nachbarn

    Was spielt sich vor Ihrer Grundschule morgens ab? Die Grundschule an den Buchen liegt in einer engen Wohnstraße, der Wilhelm-Wolff-Straße. Morgens herrscht hier Ausnahmezustand. Eltern, die ihre Kinder unbedingt bis vor die Schule fahren wollen, verstopfen die Straße und gefährden beim Rangieren Kinder, die die Straße überqueren wollen. Weil die Haltezonen außerdem meist von Anwohnern und Eltern zugeparkt werden, müssen sich die Kinder zwischen parkenden und haltenden Autos durchmogeln. Schon mehrmals kam es dabei zu brenzligen Situationen. Was unternimmt die Schule? Es gibt immer wieder Appelle, Kinder nicht mit dem Auto zu bringen. Auch Aktionstage, an denen die Kinder ausdrücklich aufgerufen werden, zu Fuß zu kommen, finden regelmäßig statt. Doch das fruchtet nicht. Letztlich denkt jeder Autofahrer nur an sich und sein eigenes Kind. Was wollen Sie unternehmen? Wir treten nun an die Politik heran, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit zu erreichen. Neben der Einrichtung einer Querungshilfe, etwa mit erweitertem Halteverbot, wollen wir versuchen, ein Schülerlotsen-Projekt in Gang zu bringen.

    Wollen Sie sich hier vorstellen, oder kennen Sie jemanden, der in dieser Rubrik vorkommen sollte? Schreiben Sie mir eine Mail an leute-u.scheffer@tagesspiegel.de. Ich melde mich bei Ihnen.

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von Ulrike Scheffer tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Pankow,

diese Geschichte hat wirklich alles, was einen spannenden Krimi ausmacht. Der georgische Patriarch Illia II. hat sich in der Helios-Klinik in Buch gerade einer Gallen-Operation unterzogen, was die Klinik schon genug in Atem gehalten hat, wie man so hört. Doch jetzt kam heraus, dass Widersacher des Kirchenoberhaupts offenbar einen Mordanschlag auf den 84-Jährigen geplant hatten. In Tiflis wurde jedenfalls ein Diakon festgenommen, der mit Zyankali im Gepäck nach Berlin fliegen wollte. Die katholische, sprich absolut seriöse Nachrichtenagentur KNA berichtet, der Zyankali-Bote werde verdächtigt, Kontakte zur georgischen Mafia zu unterhalten – und zu “losen Frauen”. Sie merken, es tun sich hier Abgründe auf. Laut georgischen Medien könnte sogar Wladimir Putin etwas mit der Sache zu tun haben. Die Details können Sie weiter unten lesen. Neues aus Pankow finden Sie da natürlich auch. Das ist zwar nicht ganz so dramatisch, aber auch nicht unwichtig.
katholisch.de

Ulrike Scheffer lebt seit 15 Jahren im Bezirk und betreut den Pankow-Blog auf tagesspiegel.de. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihr bitte eine E-Mail an leute-u.scheffer@tagesspiegel.de.

Ulrike Scheffers Tipp für Sie

Gute Sache(n). In der Pappelallee 62 scheint wirklich alles recycelt. Die Laden-Ausstattung besteht aus Weinkisten, Paletten, alten Fenstern und Rohren, die Produkte aus alten Kleidern und anderen Textilien. Junge Leute haben daraus Beutel, Rucksäcke, Hausschuhe oder Kissenbezüge hergestellt. Upcycling nennt man das. Und das ist voll im Trend – weil ressourcenschonend und damit nachhaltig. Eine sinnvolle Sache also. In diesem Fall ist das Ganze sogar eine besonders sinnvolle Sache, denn mit den Einnahmen aus dem Upcycling-Projekt werden unter anderem die Kältehilfe, die Kleiderkammer und die Obdachlosenhilfe der Caritas unterstützt. Jugendliche, die mitmachen möchten, sind willkommen. Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr einen Newcomers Day.
youngcaritas.de

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