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von Ulrike Scheffer tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Pankow,

Im Rathaus Pankow steht seit Montag wieder ein Wunschbaum mit Sternen, auf denen Kinder aus Familien mit finanziellen Nöten Weihnachtswünsche notiert haben. Der Baum ist ein Projekt des Vereins „Schenk‘ doch mal ein Lächeln e.V.“ Wir alle können Geschenkpaten werden: Einfach ins Rathaus gehen, einen Stern abpflücken und das  jeweilige Geschenk kaufen. Bis zum 15. Dezember sollten die Einkäufe im Büro des Bezirksbürgermeisters abgegeben werden. Viel Zeit ist also nicht, aber sehen wir es mal positiv: Wann kann man schon so kurzfristig und ganz ohne Termin im Rathaus vorsprechen? Weitere Infos hier zu der Aktion.

Ulrike Scheffer lebt seit 16 Jahren im Bezirk und betreut das Pankow-Portal auf tagesspiegel.de. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihr bitte eine E-Mail an leute-u.scheffer@tagesspiegel.de

Unser Tipp für Sie

Schon der Name dieses Buchladens ist einfach genial: „Die Geisterschmiede“ haben Markus Reinhardt und Gerhard Kütbach ihr Antiquariat genannt, das sie vor zwanzig Jahren in der Senefelderstraße eröffneten und vor zehn in die Prenzlauer Allee überführten. Ein Schaufenster gibt es nicht, weshalb die Tür meist offensteht. Leute-Leserin Angelika Klapper ist Stammkundin und hat den kleinen Laden wärmstens empfohlen. „Man wagt sich kaum zu rühren zwischen den Regalen und Bücherstapeln auf 67 Quadratmetern Grundfläche“, schreibt sie. Das Angebot sei vielfältig, und was nicht da sei, werde beschafft. Reinhardt hat ihr erzählt, dass in letzter Zeit auch Jugendliche den Weg zu ihm finden, die von den digitalen Medien genug haben. Und Neuberliner auf der Suche nach Bildbänden und Lesestoff zu Prenzlauer Berg. Doch auch ausgefallene Wünsche sind für Reinhardt offenbar kein Problem. Ein 1994 erschienener Roman eines russischen Dichters namens Jewtuschenko? Zielstrebig, so berichtet die Leserin, sei Reinhardt auf eines der deckenhohen Regale zugesteuert und auf eine Leiter gestiegen. Aus der zweiten Reihe eines oberen Bretts habe er dann tatsächlich das Buch hervorgeholt. Leider ist dieses Juwel bedroht. Ein spanischer Investor will zahlungskräftigere Mieter für den Laden. Die beiden Geisterschmiede haben die Hoffnung auf ein Happy End aber noch nicht ganz aufgegeben. Infos zum Antiquariat

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