Liveticker Berlin am Morgen : NOlympia-Politiker und 70 Jahre Sarrazin

Das erste Olympia-Forum soll ohne Stadtspitze stattfinden, Friedrichshain-Kreuzberg kann keine Schultoiletten reparieren, Fifty Shades of Grey feiert Premiere: Lesen Sie in unserem Liveticker Berlin am Morgen noch einmal nach, worüber die Hauptstadt am Donnerstag spricht. Und diskutieren Sie weiterhin mit!

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Frank Henkel spricht gerade für Olympia in Berlin.
Frank Henkel spricht gerade für Olympia in Berlin.Foto: dpa

12.10 Uhr, darüber spricht Berlin an diesem Donnerstag: Erstes Bürgerforum zu Olympia: Henkel will nicht kommen und Müller nur ein Grußwort halten +++ Sparsame Glückwünsche: Thilo Sarrazin wird 70 Jahre alt +++ Baufachmann in Rente: Friedrichshain-Kreuzberg kann Schultoiletten nicht sanieren +++ Streik bei Germanwings: 24 von 36 Flügen fallen heute in Tegel aus, weitere 25 Ausfälle für morgen gemeldet +++ Extremistische Schmiererei an FU-Institut: Polizeilicher Staatsschutz ermittelt +++ Fifty Shades of Aschgrau: Weltpremiere bei der Berlinale +++ Was meinen Sie? Sollte Berlin bei Olympia besser gleich aufgeben? Was wünschen Sie Thilo Sarrazin zum Geburtstag? Und werden Sie sich „Fifty Shades of Grey“ im Kino ansehen? Nutzen Sie die einfache Kommmentarfunktion am Fuß unserer Seite und diskutieren Sie weiterhin mit! Das war unser Liveticker Berlin am Morgen für heute. Morgen früh sind wir ab 6 Uhr wieder für Sie da!

11.50 Uhr, am Freitag 25 weitere Flugausfälle bei Germanwings: Unsere Mitarbeiterin Anna Ullrich meldet vom Flughafen Tegel, dass dort heute 24 von 36 Germanwings-Flüge ausfallen. Besonders betroffen sind die Kurzstrecken Köln/Bonn und Düsseldorf. Auch morgen werden Piloten streiken. Dann soll es 25 Flugausfälle geben, vor allem Inlandsflüge seien betroffen. Viele Flüge können nach Germanwings-Angaben jedoch umgebucht werden, auch eine kostenlose Stornierung sei möglich.

11.40 Uhr, Gewinn für Zalando: 2013 hat das Berliner Unternehmen Zalando noch mehr als 100 Millionen Euro Verlust gemacht. Die Zeit der roten Zahlen scheint aber jetzt endlich vorbei zu sein.

11.24 Uhr: Wer muss noch mal, wer hat noch nicht? Über noch ein kleines Problem in Friedrichshain-Kreuzberg schreibt Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt in seinem Newsletter "Checkpoint": Der Bezirk bekommt wegen Personalüberforderung nicht nur die 375.000 Euro Sanierungszuschuss nicht auf die 54 Schulen verteilt, sondern auch nicht die eine Million aus dem Toilettenreparaturprogramm. Stadträtin Jana Borkamp erzählt uns hier mal warum: "Der einzige Baufachmann für den Sanitärbereich geht in Rente, und Ersatz ist noch nicht in Sicht." Das kann dauern, ist ja nicht gerade ein Traumjob. Wenn das so weitergeht, muss der Senat für die Schüler ein Sonderprogramm "Bussing" auflegen: Wer mal muss, wird in einen der glücklichen Bezirke gefahren, deren Bauämter noch einen arbeitsfähigen Klodeckelexperten haben. Die ganze traurig-komische Geschichte lesen Sie hier.

Ganz schön oll: So oder so ähnlich sieht es auf vielen Berliner Schultoiletten aus.
Ganz schön oll: So oder so ähnlich sieht es auf vielen Berliner Schultoiletten aus.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

11.18 Uhr: Eine neue Gedenkmünze erinnert an Richard von Weizsäcker. Zu peinlichen Fehlern kam es bei der Produktion nicht - anders als bei einer anderen Prägung, die vor einiger Zeit neu erschien. Lesen Sie hier mehr.

11.11 Uhr: Helau, Alaaf, Berlin Heijo! (Und damit muss auch genug sein.)

10.56 Uhr, Update zur Schmiererei an der FU: Laut Informationen der Polizei waren es wohl Hertha-Ultras, die das Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität in der Goßlerstraße beschmiert haben (siehe Tickerpost um 8.50 Uhr). Unser Polizeireporter Timo Kather ist an der Geschichte dran!

10.50 Uhr, RBB-Abendschau ist nichts für Hipster, die im Internet surfen: Nein man kann wirklich nicht sagen, dass es ein Erkenntnisdefizit bei Christoph Singelnstein, Chefredakteur des RBB gibt. "Es gibt eine erkennbare Internetnutzung", sagt er im Tagesspiegel-Interview. Nur müssen wir alle, die dieses Internet nutzen, enttäuschen: "Wir machen das Programm nicht fürs Internet. Zuschauer sehen in erster Linie fern." Sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht zu dieser Spezies gehören, dann sei ihnen interessehalber gesagt, dass die RBB-Abendschau nach Ansicht Singelnsteins nichts für Hipster oder Menschen in Prenzlauer Berg oder Mitte ist. "Wir machen die Nachrichtensendung für normale Berliner", sagt er, also für Menschen in Reinickendorf oder Frohnau. Aber das heiße nun nichts, dass man am Format der Sendung nichts ändern wolle. "Das machen wir ständig, das merken Sie nur nicht." Das ganze Interview mit Singelnstein können Sie hier lesen - auch wenn Sie aus Mitte unseren Liveticker verfolgen. 

Die Berliner Olympiakampagne "Wir wollen die Spiele" - im Bild das Logo auf einem Flugzeug am Flughafen Tegel.
Wollen wir wirklich? Trotz bunter Logos und flotter Slogans wirkt das Führungspersonal in Berlin nicht, als ob es wirklich für...Foto: dpa

10.35 Uhr, Olympiadebatte auch bei Facebook: Angelika Herrmann schreibt "Ohne wenn und aber: AUFGEBEN ...... Wir können das nicht...... Wo sollen denn all die vielen Gäste landen? ;-) “

10.20 Uhr, lieber Sonne in Abidjan als Winter in Berlin: Anstatt in Berlin zur Arbeit zu kommen, feiert Hertha-Spieler Salomon Kalou lieber in der Heimat den Sieg der Elfenbeinküste im Afrika-Cup. Die Tagesspiegel-Sportredaktion hat sich ihre Gedanken dazu gemacht.

10.02 Uhr, "Hat Gunnar Schupelius recht?": Der "BZ"-Chefkolumnist stellt seinen (gerechten) Zorn nicht nur regelmäßig ins Internet (siehe Tickerpost um 8.27 Uhr), sondern auch zur Debatte. Aktuell war die Frage, ob Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt in seinem Checkpoint-Newsletter die Berliner "runterputzt". Nein, tut er nicht, so der aktuelle Stand der Abstimmung. Disclaimer: Wir haben nicht mitgestimmt.

Zwischenstand der Abstimmung bei der "BZ" (Donnerstag, den 12.2.2015, 9.49 Uhr MEZ). Dort gab sich Oberkolumnist Gunnar Schupelius seinem Zorn über angebliche Pampigkeit im Checkpoint-Newsletter von Lorenz Maroldt hin.
Zwischenstand der Abstimmung bei der "BZ" (Donnerstag, den 12.2.2015, 9.49 Uhr MEZ). Dort gab sich Oberkolumnist Gunnar Schupelius...Screenshot: Tsp

9.50 Uhr, Leserdebatte zu Olympia: Unser Leser "juergenspiegel" will uns auch die Hamburger Seite der ganzen Geschichte näher bringen und zitiert wie folgt aus dem Spiegel: "Auch wenn es die Hamburger bewegt, für die Bürgerschaftswahl hat Olympia nur wenig Relevanz: SPD, CDU und FDP sind dafür, die AfD mit Einschränkungen. Auch die Grünen sprechen sich in ihrem Wahlprogramm vorsichtig für Olympia aus, fordern aber eine nachhaltige, umwelt- und stadtverträgliche Umsetzung. Linke und Piraten sind dagegen."

9.35 Uhr, "Berlins Weg in die Wolken": Das Europa-Center in Charlottenburg ist bald 50 Jahre alt. 1965 wurde es von Willy Brandt eröffnet, jetzt gibt es jetzt ein Buch mit Geschichte und Besonderheiten des ältesten Berliner Shoppingcenters. Cay Dobberke erzählt mehr dazu im Ku'damm-Blog!

Eine echte Marke in Berlin: das Europa-Center
Heissa, ist hier was los. Alt-Berliner müssen lächeln: das ist doch die olle Brücke rüber zum Europa-Center! Genau, das ist sie. Das Foto haben wir im dpa-Archiv gefunden, es stammt aus dem Jahr 1965. Die Brücke war rutschig, führte über die Tauentzienstraße und wurde später nach Staaken verfrachtet (da führt sie rüber zum Hahneberg über die Heerstraße). Lust auf mehr Bilder? Dann los.Weitere Bilder anzeigen
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11.10.2016 18:02Heissa, ist hier was los. Alt-Berliner müssen lächeln: das ist doch die olle Brücke rüber zum Europa-Center! Genau, das ist sie....


9.15 Uhr, Olympiabewerbung - sollte Berlin nicht lieber aufgeben? Berlin ist eine tolle Stadt, Olympia eine großartige Idee - aber beides passt offensichtlich nicht zusammen. Und das könnte am Führungspersonal liegen. Da Bürgerbeteiligung nun im Zuge des deutschen Bewerberduells mit Hamburg in der Hauptstadt auf einmal ganz wichtig sein soll, lud der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) für den heutigen Donnerstagabend zum ersten Bürgerforum ein. „Senat diskutiert über Olympia“ heißt die Veranstaltung, die nur einen kleinen Haken hat: Politisch Verantwortliche werden nicht Auskunft geben und nicht mit den Bürgern diskutieren. Geht es noch peinlicher? Was meinen Sie? Soll es Berlin nicht lieber gleich lassen, statt sich weiter zu blamieren? Oder glauben Sie, dass die Kampagne noch in die Gänge kommt? Kommentieren und diskutieren Sie mit! Nutzen Sie dazu bitte die einfach zu bedienende Kommetnarfunktion etwas weiter unten auf dieser Seite.

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