Randalierer haben in der Nacht zu Sonntag zwei Toilettenhäuschen aus Plastik angezündet, in beiden Fällen griffen die Flammen auf nebenstehende Fahrzeuge über.
Jörn Hasselmann
War es nur eine Demonstration – oder ein buntes Fest? Hunderttausend Menschen kamen ins Regierungsviertel, um „Nein“ zu sagen – zu einer Politik, von der sie sich übergangen fühlen. Und vorübergehend war die FDP-Zentrale nicht wiederzuerkennen.

Unter dem Motto "Atomkraft: Schluss jetzt!" haben die Organisatoren zu Kundgebungen und einer Menschenkette um das Regierungsviertel aufgerufen. Die Polizei erwartet einen friedlichen Verlauf. Erstmals beteiligen sich auch Berliner Clubs am Protest.
Die Polizei erwartet einen friedlichen Verlauf der Großdemonstration. Erstmals beteiligen sich auch Berliner Clubs am Protest

Neue Vorwürfe gegen einen verurteilten Beamten: Der Hundertschaftsführer, der im Dezember 2008 grundlos einen Fußballfan geschlagen und verletzt hatte, ist bereits in der Vergangenheit durch hartes Vorgehen aufgefallen.
Großeinsatz am Wochenende: Zehntausende werden bei Protesten gegen die Atompolitik im Regierungsviertel erwartet. Beim Neonazi-Konzert in Schöneweide wird mit einem schwierigen Polizeieinsatz gerechnet.
Die Mitarbeiterin eines Malateliers hat am Donnertag Polizei und Feuerwehr zu einem Feuer nach Köpenick gerufen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 22 weitere Personen im Haus, doch die konnten sich ohne Hilfe der Feuerwehr retten.
Bei einem Unfall sind in der Nacht zu Sonntag eine 18-jährige Autofahrerin und ein 71-Jähriger verletzt worden, als die Autos der beiden beim Abbiegen zusammenstießen.
Die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte sollte diesen Sommer in Kraft treten. Doch die seit Jahrzehnten diskutierte Reform verzögert sich erneut.

Potsdamer Anklage legt trotz Rechtsdebatte Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung vor
Ungeachtet der derzeitigen Diskussion um die Rechtmäßigkeit strebt die Brandenburger Justiz jetzt die nachträgliche Sicherungsverwahrung für einen Sexualverbrecher an.
Entlassung aus Sicherungsverwahrung noch in diesem Jahr – Unterbringung noch völlig unklar

Neben den sieben Berliner Sicherungsverwahrten, die in diesem Jahr aus dem Gefängnis entlassen werden müssen, könnten noch weitere aus dem Bundesgebiet in die Hauptstadt ziehen - denn in der Großstadt bleiben sie eher anonym.

Noch in diesem Jahr werden Häftlinge aus Sicherungsverwahrung entlassen. Wo sie in Freiheit untergebracht werden sollen, ist völlig unklar.
Angebliche Behördenschreiben verunsichern Nachbarn in Prenzlauer Berg. Als Urheber wird die linke Szene verdächtigt. "Verwirrung stiften", das ist nach Einschätzung der Polizei das Ziel derartiger Aktionen.
Erneut hat eine überwiegend aus Migranten bestehende Menschenmenge Polizisten attackiert. Eine Festnahme im Görlitzer Park brachte die Leute auf. Die Beamten wehrten sich mit Schlagstock und Reizgas.

Die Urne des Politaktivisten Teufel ist wieder da Polizei glaubt an eine gut geplante Spaßaktion

Die vom Dorotheenstädtischen Friedhof verschwundene Urne des Alt-68ers Fritz Teufel ist offenbar auf einem Friedhof in Dahlem entdeckt worden. Sie lag mit einem Brief neben dem Grab von Rudi Dutschke.

Vor fünf Jahren waren am Berliner Landgericht 30 Stellen unbesetzt. Die Kapazität für mehr als 5400 Zivilprozesse fehlte, Strafverfahren wurden aufgeschoben. Ein internes Schreiben an die zuständige Senatorin kritisierte die Zustände. Was Jörn Hasselmann damals schrieb.
Der Berliner Justiz fehlen die Richter Am Landgericht sind 30 Stellen unbesetzt

Justiz will Gefangene, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden, unter Kontrolle halten. Zwei Bewährungshelfer je Fall
Vor fünf Jahren stellte das Deutsche Rote Kreuz bei einer Routinemessfahrt in der Stargarder Straße eine leicht erhöhte radioaktive Strahlung fest. Was Jörn Hasselmann damals schrieb.

Die Justiz will Gefangene, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden, unter Kontrolle halten. Zwei Bewährungshelfer sollen je einen Fall betreuen.
Anfang Juli starb mit Fritz Teufel einer der bekanntesten Vertreter der 68er-Bewegung. Zwei Wochen nach der Beisetzung auf dem Berliner Dorotheenstädtischen Friedhof sind seine sterblichen Überreste verschwunden.