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Matthias Thibaut

Kurz vor 10 Uhr taucht Miss B. auf dem Videoschirm im Londoner High Court auf.

Von Matthias Thibaut

So blank lagen die Nerven im britischen Parlament, dass sogar eine Sitzung abgebrochen werden musste. Der Juniorminister des Außenministeriums hatte einen schottischen Labour-Abgeordneten als "Apologet und Sprachrohr des Diktators Saddam Hussein" bezeichnet.

Von Matthias Thibaut

Seit Leo Kirchs Spiegelinterview ist er in Deutschland "der Hai". Zeigt er die Zähne, stockt den Hütern der Medienvielfalt das Blut in den Adern.

Von Matthias Thibaut

Das Parlament hat gesprochen: Die erste Bank der Welt für menschliche Stammzellen wird in Großbritannien entstehen. Damit stellt sich das Vereinigte Königreich nicht nur im gesetzlichen Erlaubnisrahmen, sondern auch in der praktischen Umsetzung weltweit an die Spitze der Stammzellenforschung.

Von Matthias Thibaut

Britische SAS Soldaten, schrieb der "Sunday Telegraph" in einem sorgfältig recherchierten Bericht am Wochenende, helfen zur Zeit gemeinsam mit US-Sondereinheiten indischen Soldaten bei der Suche nach Osama bin Laden, der sich nach Kaschmir verkrochen habe. Doch wer am Wochenende beim britischen Verteidigungsministerium oder einer anderen politischen Instanz angerufen hätte, um Genaueres zu erfahren, hätte nur gehört: "Über die SAS geben wir keine Auskunft.

Von Matthias Thibaut

Zumindest um die Museen muss sich Bürgermeister Ken Livingstone keine Sorgen machen. Die berühmten Museen vom British Museum bis zum Imperial War Museum sind Nationalmuseen und werden direkt vom Kulturministerium finanziert - wie die beiden Opern (eine davon "Royal") oder das Royal National Theatre.

Von Matthias Thibaut

Man stelle sich vor, die Königin feiert ihr 50. Betriebsjubiläum und keiner geht hin.

Von Matthias Thibaut

Das britische Parlament hat im Dezember 2000 die Regelung der Stammzellenforschung beschlossen. Großbritannien war das erste Land, das für "therapeutisches Klonen" eine gesetzliche Grundlage schaffte.

Von Matthias Thibaut

Die überstrapazierte britische Eisenbahn soll in den kommenden zehn Jahren um 50 Prozent mehr Passagiere befördern und die Schienenfracht um 80 Prozent steigern. Dafür soll die Regierung nach einem nun veröffentlichten Zehnjahresplan 33,5 Milliarden Pfund zuschießen.

Von Matthias Thibaut

Ob der britische Premier, so ein Zuschauer in der politischen Fragesendung der BBC, nach seinen Vermittlungsgesprächen in der Kaschmirkrise nicht gleich zur Rettung des Peso nach Argentinien weiterfliegen und unterwegs die Buschfeuer in Sydney bekämpfen solle? Nun ist Tony Blair wieder dort, wo er nach Meinung seiner Kritiker hingehört.

Von Matthias Thibaut

Den Kritikern der US-Luftaufsichtsbehörde (FAA) schwant bereits Böses. Nach dem verhinderten Attentat im American Airline Flug 63 von Paris nach Miami wollten sie in erster Linie der FAA Vorwürfe machen: Sollte aber die Annahme des FBI Bestätigung finden, dass der festgenommene Attentäter über Komplizen verfügte, die ihm bei der Präparierung der Schuhe mit Sprengstoff halfen, wissen auch die Nörgler: "Dann ist es reines Glücksspiel, ob ein weiterer Anschlag dieser Art gelingt oder nicht.

Von Matthias Thibaut

Unstimmigkeiten sowohl zwischen Kabul und der UN als auch zwischen Berlin, Paris und London verzögern die Aufstellung der geplanten UN-Schutztruppe für Afghanistan. Aus Kabul gab es am Dienstag einander widersprechende Berichte über die Bedingungen, zu denen die neue afghanische Führung die Stationierung der internationalen Streitmacht akzeptieren würde.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Matthias Thibaut

"Wir haben 24 Stunden Zeit, unseren nationalen Gesundheitsdienst zu retten", mahnte die Labourwerbung am Tag vor der Wahl. Das war 1997.

Von Matthias Thibaut

Weitreichende Befugnisse für Polizei und Sicherheitskräfte wie die unbefristete Inhaftierung ausländischer Terrorismusverdächtiger ohne Anklage gehören zu der umstrittenen Anti-Terror-Gesetzgebung, die Labour in Rekordzeit durchs Parlament peitscht. Das Oberhaus nahm das Gesetzeswerk gestern unter die kritische Lupe.

Von Matthias Thibaut

Die britische Europapolitik bleibt vorsichtig und risikoscheu. In einer groß angekündigten europapolitischen Grundsatzrede beließ es der britische Premier Tony Blair am Freitag in Birmingham einmal mehr dabei, pro-europäische Stimmung zu verbreiten.

Von Matthias Thibaut

Eigentlich ist er ein cooler Typ, aber ein bisschen Nervenflattern muss man auf dem Weg zum Ruhm schon durchstehen. "Ich bin fast gelähmt vor Aufregung.

Von Matthias Thibaut

Es gab Champagner und Hummertrüffelsalat, aber gegessen wurde mit Plastikbesteck. Sicherheit und edler Komfort reichten sich die Hand beim Concorde-Flug BA001 gestern von London Heathrow nach JFK.

Von Matthias Thibaut

Der Riese Hagrid kommt tatsächlich auf dem fliegenden Motorrad, soviel steht fest. Die Great Hall der Zauberschule Hogwarts ragt so hoch über dem schwarzen See auf, wie im Buch beschrieben.

Von Matthias Thibaut

Kritik in der Presse, Skepsis in der Öffentlichkeit, zögerliche Äußerungen von Militärseite und widersprüchliche Bemerkungen in den eigenen Regierungsreihen haben den britischen Premier zu einer Moral stärkenden Offensive an der Heimatfront gezwungen. Bevor Tony Blair zu einer erneuten Nahost-Mission nach Israel flog, appellierte er in einer kämpferischen Rede vor dem Regionalparlament von Wales erneut an das moralische Rückgrat der Briten.

Von Matthias Thibaut

Während von militärischer Seite in Großbritannien weiter keine Einzelheiten über die aktuelle oder geplante Strategie bekannt werden, gab Premier Blair selbst die deutlichsten Hinweise darauf, dass der Krieg in Afghanistan vor einer neuen Phase steht. Blair telefonierte am Mittwoch 25 Minuten mit Präsident Bush, um die militärische Situation zu erörtern.

Von Matthias Thibaut
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