Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner gibt aus dem Etat der Einstein-Stiftung freiwillig 33 Millionen Euro für den Ausbau der Kindertagesstätten ab.
Amory Burchard

Die Studierenden der FU fordern mehr Mitbestimmung, bessere Studienbedingungen – und bessere Bezahlung für Mitarbeiter. In Potsdam, wo der Audimax seit einer Woche besetzt ist, bleibt die Unileitung weiter gesprächsbereit.
Die Universität der Künste Berlin ist in festen Händen. Martin Rennert (55), Professor für Konzertgitarre und UdK-Präsident seit Dezember 2005, ist am Donnerstag mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden.
Nach zwei Jahren Gezerre nimmt die Einstein-Stiftung ihre Arbeit auf. 150 Millionen Euro stehen für Wissenschaftsförderung bereit, um die Universitäten international zu vernetzen. Die Opposition kritisiert ein intransparentes Finanzsystem.
Hilferuf von der Uni Augsburg: Das Institut für Physik hat einen exzellenten Nachwuchswissenschaftler an die Universität Boston (USA) verloren – trotz eines Startkapitals von 1,3 Millionen Euro. Ein Präzedenzfall für Missstände im Wissenschaftssystem?
Berlin will seine Kindertagesstätten ausbauen, für 223 Millionen Euro zusätzliche Stellen schaffen. Dafür sucht der Senat jetzt nach Sparpotenzial in anderen Bereichen. In den Blick geraten sind die Hochschulen - und die Einstein-Stiftung.

Bildungs- und Forschungspolitik schwarz-gelb: Gemischte Reaktionen auf die Koalitionsvereinbarungen. Einigen fehlt soziale Gerechtigkeit, andere bejubeln dagegen höhere Investitionen.

Ein Jahr nach dem Bildungsgipfel wollen Finanzchefs der Länder Ausgaben für Bildung einfrieren. Der Bildungsminister von Sachsen-Anhalt kritisierte die "Rechenspiele" der Finanzminister. Der Auftrag des Bildungsgipfels habe nicht gelautet, die Ausgaben neu zu berechnen, sondern sie zu erhöhen.
Welche Folgen hat das Bezahlstudium? Laut einer Studie wirken Gebühren kaum abschreckend, nur schwache Studierende gehen in andere Länder. Doch die Ergebnisse sind zweideutig.
Polizeieinsatz bei den Rechtswissenschaftlern: Eine Veranstaltung mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble an der Freien Universität drohte am Montagabend im Tumult unterzugehen.

Mehr Zeit zum Lernen: Neue Vielfalt entschärft den Streit ums Turbo-Abitur. Doch nehmen wirklich alle Schüler und Eltern das achtjährige Gymnasium gelassen hin?
Die Bachelor-Initiative stößt auf Widerstand. Die SPD fordert einen "Studienpakt für mehr Qualität im Studium und gute Lehre".

Weniger Prüfungen, mehr Spielräume im Studium: Der Bachelor soll besser werden. Die Kultusminister wollen sich jetzt auf eine gemeinsame Strategie einigen.
Beim Festakt im Konzerthaus wurden von den Gästen "wirklich prominente Redner" vermisst. Bundespräsident Köhler sagte ab - und Kanzlerin Merkel war verhindert.

700 Gäste kamen am Montagvormittag ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt, doch manchen war das Fest nicht glanzvoll genug.

Visionäre Gründer, berühmte Forscher und schmerzliche Schnitte: Der Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth spricht über die 200-jährige Geschichte der Berliner Universität
In Syrien hat ein deutsch-syrisches Archäologenteam unter dem Königspalast von Qatna eine Grabkammer aus der Bronzezeit entdeckt. Neben zahlreichen Skeletten fanden sie auch Kunsthandwerkliches wie die Skulptur eines Äffchens mit Schminkgefäß.
"Verhaltensauffällig, frech": Wie deutsche Grundschullehrer Kinder aufgrund ihrer Vornamen in Schubladen stecken.
EU-Wettbewerb: Deutsche Jungforscher in Paris

Wenn an der Technischen Universität München die neuen Lehramtsstudenten im Oktober ihr Studium beginnen, werden sie erstmals an ihrer eigenen Fakultät begrüßt.

Im Jahr 2010 feiert Berlin seine Wissenschaft. Höhepunkt ist eine Ausstellung im Gropius-Bau. "Schlaubär" soll die Berliner neugierig machen.
Hertie School: Absolventen kommen nun auch in Ministerien unter. Nun hat die Hertie School of Governance auch einen neuen Direktor. Der Soziologe Helmut K. Anheier von der Uni Heidelberg hat am Freitag den Gründungsdirektor der Berliner Regierungshochschule, Michael Zürn, abgelöst.
Die Universität Hohenheim hat für die Besetzung von Professuren eine Frauenquote festgeschrieben. 40 Prozent der neu ernannten Professoren müssen künftig weiblich sein, erklärten Rektor Hans-Peter Liebig und Gleichstellungsbeauftragte Ute Mackenstedt am Freitag.

Eine aktuelle Studie zeigt: Wer eine Klasse wiederholen muss, holt nicht auf, sondern verliert die Motivation zu lernen.