"Wir kommen langsam zu der Auffassung, dass wir in Europa zusammenleben und zusammenarbeiten sollten. Wir sollten unsere Probleme zusammen lösen - auch das Problem des Terrorismus.
Amory Burchard
Für den Staatsbesuch des russischen Präsidenten gilt in Berlin die höchste Sicherheitsstufe. "Nach den Terrorangriffen auf Amerika geht natürlich alles noch etwas sensibler zu", sagte eine Mitarbeiterin des Bundeskriminalamts.
Schloss Bellevue, Kanzleramt, Bundestag, das sowjetische Ehrenmal im Tiergarten, Rotes Rathaus, Neue Wache und schließlich wieder Schloss Bellevue: Weit herumkommen soll der russische Präsident Wladimir Putin bei seinem diesjährigen Berlin-Besuch nicht. Aber die kurzen Wege in der Mitte der Stadt ermöglichen ihm ein beispiellos dichtes Programm.
Der russische Präsident Wladimir Putin wird seinen letzten Berlin-Besuch in guter Erinnerung haben. Der Antrittsbesuch des neuen mächtigen Mannes aus Moskau bei Kanzler Schröder im Juni 2000 sah nicht nur offizielle Gespräche, sondern auch ein privates Abendessen im Dahlemer Haus der Schröders vor.
Die Juristin Anne Meurer musste sich bei ihrer ersten Bewerbung fragen lassen, warum sie nicht heirate, ob sie denn keine Kinder wolle, ja, warum sie sich überhaupt vorstelle. Heute ist sie Direktorin der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte.
Seit vierzig Jahren wächst die türkische Gemeinde in Berlin. Aus Gastarbeitern, die Deutschland seit Oktober 1961 anwarb, wurden Mitbürger.
Über 500 Gebäude und Einrichtungen werden von der Polizei bereits geschützt - ab Dienstag wird die Sicherheitslage noch problematischer. Mit dem Russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Ägyptischen Amtskollegen Hosni Mubarak kommen zwei Staatsbesucher, für die die höchste Sicherheitsstufe gilt.
Die Frau steht weinend neben dem Transparent. Sie ist Mitte 40 und trägt ein pfirsichfarbenes Kopftuch.
In Berlin lebende Exil-Afghanen haben sich gestern mit Friedensappellen an die Öffentlichkeit gewandt. "Nehmen Sie den Tod deutscher Soldaten und afghanischer Zivilisten nicht in Kauf.
Von der Offensive des Innenministers Otto Schily gegen extremistische islamistische Vereinigungen in Deutschland fühlt sich die Islamische Gemeinschaft - Milli Görüs (IGMG) "nicht angesprochen". Wenn eine Organisation gegen die demokratische Grundordnung arbeite, sagte Milli-Görüs-Sprecher Hasan Akyol gestern dem Tagesspiegel, müsse sie selbstverständlich verboten werden.
Zum Thema Newsticker: Aktuelle Meldungen aus Berlin und Brandenburg Das Alliierten-Museum kämpft um die Mittel für den Bau einer neuen Ausstellungshalle. Es geht um einen gläsernen Schutzraum für militärische Großobjekte wie den US-Hubschrauber "Spirit of Steinstücken".
Sie schippte Erde in eine Schubkarre, sie schob und sie schaufelte - so lange, bis der Fußballplatz des Evangelischen Krankenhauses Herzberge tipp-topp geebnet war. Sozialsenatorin Gabriele Schöttler (SPD) hat sich voll reingehängt am Ersten Berliner Freiwilligen-Tag.
Josephine knüpft einen Knoten in das rote Seidenband, schlägt dann die Enden übereinander und fixiert das Ganze mit einer kleinen goldenen Sicherheitsnadel. Fertig ist die erste Aids-Schleife, die am 1.
Der Erste Berliner Freiwilligen-Tag findet trotz der Katastrophe in den USA statt. In Zeiten der Trauer und der Angst sollte die Gesellschaft näher zusammenrücken und Solidarität üben, sagt Carola Schaaf-Derichs vom Treffpunkt Hilfsbereitschaft.
Die Achse des Exils wird von der des Holocausts gekreuzt. Die Besucher des Jüdischen Museums können sich im Erdgeschoss entscheiden, wohin sie gehen.
Das Jüdische Museum in der Lindenstraße 9-14 (Kreuzberg) hat ab sofort täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Geschlossen ist nur an den jüdischen Feiertagen Rosch Haschana, dem 18.
In den Hotels werden im September etwa amerikanische 25 000 Gäste erwartet, sagte gestern die Sprecherin der Berlin-Tourismus-GmbH, Natascha Kompatzki. In den Touristen-Informationen im Europa-Center und am Brandenburger Tor hätten gestern Hunderte von festsitzenden Reisenden um Hilfe gebeten: Sie waren schon auf dem Rückflug in die Heimat, mussten auf halber Strecke umdrehen und saßen ohne Gepäck in Berlin.
Die jungen Amerikaner stehen ratlos vor dem Jüdischen Museum. Es ist zu, wohin jetzt?
Sarah Stellmann steht morgens vor dem Jüdischen Museum und möchte den Leuten da drinnen sagen, dass sie aufmachen sollen. "Heute muss man es als Symbol aufmachen", sagt die alte Dame.
Zum Thema Online Spezial: Terror gegen Amerika Fotostrecke I: Der Anschlag auf das WTC und das Pentagon Fotostrecke II: Reaktionen auf die Attentate Chronologie: Die Anschlagserie gegen die USA Reaktionen: Weltweites Entsetzen Osama bin Laden: Amerikas Staatsfeind Nummer 1 gilt als der Hauptverdächtige Berlin ist in diesen Tagen so amerikanisch wie nie zuvor. Und das nicht nur wegen der großen Welle der Trauer und des Mitgefühls, das die Berliner dem amerikanischen Volk angesichts der Katastrophe entgegenbringen.
"Aus Trauer und Anteilnahme mit den Opfern der Tragödie in den USA" sagte das Jüdische Museum seine für gestern um 19 Uhr geplante Publikumseröffnung ab. Bis ein Uhr nachts sollten die Berliner die Ausstellung des Hauses in der Kreuzberger Lindenstraße besuchen können.
D. Albrecht Schönherr feiert heute seinen 90.
Vor vierzig Jahren unterzeichneten die Türkei und die Bundesrepublik Deutschland die Anwerbevereinbarung für türkische Gastarbeiter. Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) und andere Organisationen gedenken des Jubiläums mit einer Reihe von Veranstaltungen ab Ende September.
Die Geburt der Jüdischen Gemeinde zu Köln im Jahre 321. Die Memoiren einer Händlerin, die im 17.