Peter Eisenman ist jetzt offiziell von seiner Idee zurückgetreten, die Stelen des Mahnmals aus Schiefer statt aus Beton fertigen lassen. Der Architekt des Denkmals für die ermordeten Juden Europas habe der Denkmal-Stiftung mitgeteilt, "er macht es in Beton", sagt Geschäftsführerin Sibylle Quack.
Amory Burchard
Der Architekt des Holocaust-Mahnmals, Peter Eisenman, hat am Montag verärgert auf Kritik an seiner Idee reagiert, die Stelen des Mahnmals aus Schiefer statt aus Beton fertigen zu lassen. Der amerikanische Künstler sagte dem Tagesspiegel, seine Überlegung, ob Schiefer möglicherweise das geeignetere Material wäre, sei durch die "unfaire" öffentliche Diskussion "ruiniert".
Montagmittag auf dem Gelände des Holocaust-Mahnmals am Rande des Tiergartens: Vor wenigen Stunden wurde bekannt, dass Architekt Peter Eisenman erwägt, die 2700 Stelen des Mahnmals nicht wie geplant aus Beton, sondern aus Schiefer fertigen zu lassen. Sibylle Quack, die Geschäftsführerin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, steht im Regen, zwischen den Stelen, die hier zur Probe aufgestellt wurden.
Der für das Frühjahr 2002 geplante Baubeginn für das Berliner Holocaust-Mahnmal ist in Gefahr. Der Architekt des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, Peter Eisenman, hat die Ausschreibung für die 2700 Beton-Stelen des Mahnmals aussetzen lassen.
In diesem Frühjahr sollte es endlich losgehen mit dem Bau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Es war geplant, nach dem Ende der Frostperiode zuerst die Seitenwände des Ortes der Information zu betonieren, der unter dem Stelenfeld entsteht.
Rosa Luxemburg, die polnisch-deutsche Sozialdemokratin der ersten Stunde und Mitbegründerin der KPD soll unter Rot-Rot offiziell geehrt werden. SPD und PDS wollen "das geplante Denkmal für Rosa Luxemburg nach einem künstlerischen Wettbewerb auf dem gleichnamigen Platz in Mitte" realisieren.
Der Widerstand am Benjamin-Franklin-Klinikum gegen die Pläne des rot-roten Senats wächst und zeigt Wirkung in höchsten Koalitionskreisen. Zur heutigen Senatswahl sind Proteste angekündigt, eine Volksinitiative gegen die Umwandlung der Uniklinik in ein Regionalkrankenhaus wird vorbereitet.
Klaudiusz Balcerzak ist wieder mit seinem Wurstbaum da. Schon letztes Jahr war der Stand des westpolnischen Fabrikanten auf der Grünen Woche ständig umlagert.
Eine Eckkneipe in Charlottenburg nennt sich "Bei Mutti". Den letzten Buchstaben im Schriftzug ersetzt ein Bierkrug mit Schaumkrone.
Die Russen haben das Postfuhramt in der Oranienburger Straße erobert, und sie verkünden es allen Anwohnern und Passanten per Megaphon. Lautpoet Dmitrij Bulatov aus Kaliningrad sitzt am Mittwochabend vor dem Eingang in einem sowjetischen Armeejeep und spielt scheppernden, kreischenden und zwitschernden Lärm vom Band, bevor er das Programm des Eröffnungsabends von "Davaj!
Prostituierte arbeiten seit dem 1. Januar unter neuen Bedingungen.
Die Motzverkäuferin macht gute Geschäfte. "Haben Sie Interesse an der neuen Ausgabe der motz?
Nachdem Familiensenatorin a.D.
Ein 16-jähriger Kosovo-Albaner von der Schulbank in Abschiebehaft genommen? "Ich habe angerufen und gesagt, sie sollen den sofort freilassen", sagt Hartwig Berger.
Die Flüchtlingswelle, die der Krieg in Afghanistan ausgelöst hat, kommt in Brandenburg an. Bis zu 10 Männer, Frauen und Kinder greift die Landespolizei täglich an der Autobahn oder in Gewerbegebieten unweit der Berliner Stadtgrenze auf.
Eine Jurastudentin der Freien Universität (FU) ist an Offener Tuberkulose erkrankt. Das zuständige Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg ordnete an, dass 52 Kommilitonen und FU-Mitarbeiter, die in den vergangenen Wochen mit der jungen Frau Veranstaltungen des ersten Semesters besuchten, sich der so genannten Tuberkulintestung unterziehen müssen.
Daliah aus der 5b der Jüdischen Grundschule hat ein Gedicht geschrieben "über Fremde, die zu Freunden werden und dass man nicht wissen kann, was die anderen denken, wenn man nicht mit ihnen gesprochen hat." Damit gewann die 10-Jährige einen der ersten Preise des Gedichtwettbewerbes, den die Zehlendorfer Heinz-Galinski-Schule im Frühjahr nach israelischem Vorbild ausgeschrieben hatte.
Ihre Interviews gibt Judith Katzir in der Henry-Miller-Suite eines Charlottenburger Hotels. Das provoziert eine erste Frage an die Schöpferin der schriftstellernden Studentin Rivi, die in Rom und Paris an der Seite ihres Geliebten zuerst die Hotelbetten kennen lernt: Dürfen wir sie als weiblicher Henry Miller der jungen israelischen Literatur bezeichnen?
Besonders lange hat Martin Sand vor dem Porträt von "Fräulein Schiratzki" gestanden. "Sie besaß so ein Charisma, sie war eine unwahrscheinlich interessante Frau", schwärmt der Schüler von einst.
Der Oberrabbiner von Israel, Meir Lau, hat gestern im Centrum Judaicum das Andenken des Führers der chassidischen Bewegung, Rabbiner Menachem Mendel Schneerson, geehrt. Der spätere "Lubawitscher Rebbe", den bis heute hunderttausende Anhänger der orthodoxen Vereinigung Chabad Lubawitsch verehren, lebte 1928 bis 1933 in Berlin.
Zum Thema Newsticker: Aktuelle Meldungen aus Berlin und Brandenburg Anlässlich seines 100. Geburtstages ist das weltweite Wirken des letzten "Lubawitscher Rebbe", Rabbiner Menachem Mendel Schneerson, am Sonntag in Berlin gewürdigt worden.
In der Berliner Botschaft der Nordallianz herrscht Hochstimmung. "Wir sind alle glücklich, dass das Terrorregime der Taliban in Kabul beendet ist", sagt Botschaftsrat Abed Nadjib.
Die Komödianten sind in der Stadt! Die traurigen, verspielten, verrückten und elenden Komödianten vom Cameri-Theater aus Tel Aviv verzückten das Publikum der Jüdischen Kulturtage am Montagabend im fast ausverkauften Haus der Berliner Festspiele, der ehemaligen Freien Volksbühne in der Schaperstraße (Charlottenburg).
Über die grünen Hügel laufen. Am Strand entlang reiten.