Es ging aufwärts. Revolutionäre Kunststoff-Einbauküchen und praktische Haushaltsgeräte machten Laune. Im Hansaviertel wurden die Durchreichen zum Esszimmer gerne zweckentfremdet – für Kasperletheater.
Christoph Stollowsky

Als der Strom für die Küche entdeckt wurde, verkaufte das KaDeWe schon bald die ersten Kühlschränke Auch Albert Einstein entwickelte in Berlin ein Modell. Es wurde allerdings nie gebaut.

Die Immobilienmesse „Häuserwelten“ hat es schwer an diesem Wochenende nach dem Börsencrash Wer wagt jetzt schon den großen Schritt zum Eigenheim?. Nur wenige sehen die Krise auch als Chance.
Klagen über „erheblich schlechtere Hilfen“ für schwerstbehinderte Kinder durch neue Senatsvorgaben
Klagen über „erheblich schlechtere Hilfen“ für schwerstbehinderte Kinder durch neue Senatsvorgaben

Die Klagen über lärmende Kinder nehmen zu. Nachbarn beschweren sich über Spielplätze und Klavierstunden. Haben Minderjährige ein Recht auf lautes Spielen und Musizieren? Ein Pro & Contra.

Für 500 Camper in Berlins Südosten geht die Saison zu Ende - wie in jedem Herbst. Doch 2009 sollen die Zelte ganz aus dem Wald verschwinden, sagt die Forstverwaltung. Und am Ende läuft alles auf eine Frage hinaus: Bäume fällen oder nicht.

Störfaktor Kind, Ärgernis Hausmusik: Weil seine Tochter sonntags Klavier spielte, muss ein Spandauer Vater 50 Euro Bußgeld zahlen. Das Urteil hat eine heftige Debatte über Lärmbelästigung ausgelöst.
16-Jährige gewann bei „Jugend musiziert“, doch Nachbarn klagten erfolgreich Immer öfter werden Kinder und Jugendliche als Störfaktor empfunden

Eine 16-Jährige gewann bei "Jugend musiziert", doch Nachbarn klagten sie erfolgreich in die Lautlosigkeit. Immer öfter werden Kinder und Jugendliche als Störfaktor empfunden. Eltern und Kinder haben vor Gericht oft wenig Chancen.
Oskar Lafontaine schimpft in Königs-Wusterhausen
Auf dem Weg zum Rednerpult vor der tiefrot angestrahlten Saalwand begleitet ihn tosender Applaus: Eine Woche vor den Brandenburgischen Kommunalwahlen kam Oskar Lafontaine nach Königs Wusterhausen.
Der reparierte Wachsdiktator wurde bei Madame Tussauds im Bunker verwahrt

Seit dem Wochenende sitzt der Wachshitler wieder an seinem Schreibtisch. Mit neuem Kopf - und hinter Glas. Der reparierte Diktator löst bei den Besuchern im Wachsfigurenkabinett widersprüchliche Reaktionen aus.
Kinder und Jugendliche suchen auf der Ifa nach ihrem Lieblingslaptop und boxen gegen imaginäre Gegner

Auch für Kinder hält die Internationale Funkausstellung in Berlin Angebote bereit. Sie reichen von Spielzeugrobotern bis zum kleinsten Laptop der Welt. Der gefällt den Vätern ebenfalls.
Immer mehr Kneipen und Raucher ignorieren das Gesetz zum Nichtraucherschutz – deswegen diskutiert der Berliner Senat, alle bisherigen Ausnahmen zu streichen. Doch ob sich das in der Koalition durchsetzen lässt, ist offen.
Call-Center-Mitarbeiter protestieren gegen die Schließung ihrer Standorte
Smileys für Sauberkeit, Schmutz auf eine Warnliste im Internet: Pankow macht Ernst mit einem Rating-System für Gaststätten und will einen Hygienepass einführen. Damit kann jeder Kunde virtuell einen Blick in die Küche werfen - und dreckigen Restaurants den Rücken kehren.
Im Lapidarium in Kreuzberg stehen die Statuen der einstigen „Puppenallee“. Bald ziehen sie um – vielleicht zurück in den Tiergarten

Auf dem Winterfeldtplatz stinkt es nach faulen Eiern. Verantwortlich sind Witterung und Kanalisation. Denn seit der Wende hat sich der Wasserverbrauch in der Stadt halbiert. Daher kommt das Abwasser an trockenen Tagen in den Kanälen nahezu zum Stillstand.
Im ersten Halbjahr 2008 ging die Kriminalität in Berlin insgesamt zwar leicht zurück, doch galt dieser Trend nicht für alle Arten von Delikten. Bei Einbrüchen in Häuser und Wohnungen etwa war eine Zunahme von über einem Drittel zu verzeichnen. Auch die Anzahl der Körperverletzungen stieg rapide an.
Knöllchen verteilen, Hundehalter ermahnen, Radler in Parks stoppen: Klar, dass Mitarbeiter der Ordnungsämter schiefe Blicke ernten. Jetzt fehlen den Ordnungsämtern geeignete Bewerber für den unbeliebten Job.
Berlin - Funken sprühen, zentimetergenau schneiden die Bauarbeiter in der Gondel mit Schweißbrennern die Halterungen des riesigen Stahlträgers durch. In zwanzig Metern Höhe schweben sie über dem Terrain, auf dem sich einst der Große Saal des Palastes der Republik in der Berliner Mitte befand.