Einzelhändler und Entsorgungsunternehmen Alba stellen Notfall-Konzept vor
Christoph Stollowsky
Senat will Abfallberge verkaufen und verbrennen lassen – und hofft auf günstige Tarife
2500 Fehlalarme lösen marode Melder jährlich aus. Zu viele, finden die Brandschützer. Jetzt sollen Verursacher zahlen
Rechnungshof beklagt Behördenschlamperei: Bei Beamten werden Krankheiten und Rentenanträge zu lax überprüft
Staatsbesuch bei Eiseskälte: Moshe Katzav am Brandenburger Tor
Die Gullys sind verplombt, alle Winkel durchkämmt. Während des Besuchs von Moshe Katzav herrscht höchste Alarmbereitschaft
Innenverwaltung lässt die NPD beim Besuch des israelischen Staatspräsidenten zum Schlossplatz ziehen
Berliner Autofahrer müssen beim Staatsbesuch des israelischen Präsidenten mit Umleitungen rechnen
Es wird noch kälter – bis zu zehn Grad minus
Stadtreinigung arbeitet Gebührenpanne ab / Finanzchef hatte Fehler über Jahre vertuscht
Von Tanja Buntrock und Christoph Stollowsky Großfeuer in der Westernstadt „Old Texas Town“ in Siemensstadt: Zwei ihrer originalgetreuen Blockhäuser an der Paulsternstraße wurden gestern ein Raub der Flammen. Aus noch ungeklärter Ursache brach gegen 15 Uhr ein Brand aus, der sich schnell durch die hölzernen Fassaden der zweistöckigen Gebäude fraß.
Der Widerstand am Benjamin-Franklin-Klinikum gegen die Pläne des rot-roten Senats wächst und zeigt Wirkung in höchsten Koalitionskreisen. Zur heutigen Senatswahl sind Proteste angekündigt, eine Volksinitiative gegen die Umwandlung der Uniklinik in ein Regionalkrankenhaus wird vorbereitet.
Der Streit zwischen Ärzten und Krankenkassen um die Kostenübernahme für Medikamente gegen schwere Krankheiten hat sich dramatisch verschärft. Einige Kassen wollten in den vergangenen Tagen kein Cortison mehr bezahlen, das bei akuten MS-Schüben die einzige Chance ist.
Alle Welt starrt auf die Krankenkassen wie das Kaninchen auf die Schlange. Seit sie ihre Beiträge erhöhen, wird hektisch debattiert: Wie lassen sich die rasant steigenden Arzneimittelkosten stoppen, die scheinbar wie ein Krebsgeschwür das Kapital der Kassen bedrohen?
Mehr als 5000 Multiple-Sklerose-Kranke leben in Berlin, etwa 13 000 Menschen erkranken jährlich an Tumoren, Zehntausende leiden unter anderen schweren Krankheiten - und viele hoffen auf spezielle Medikamente. Doch es sieht so aus, als müssten etliche darum in nächster Zeit heftig streiten.
Die häusliche Alten- und Krankenpflege der Arbeiterwohlfahrt steht vor dem Ausverkauf: Jetzt wurde bekannt, dass auch die acht AWO-Sozialstationen im Norden und Südwesten Berlins neue Betreiber erhalten sollen. "Wir forcieren die Verkaufsverhandlungen", sagte AWO-Geschäftsführer Hans-Wilhelm Pollmann.
Eine verhängnisvolle Panne bei der Feuerwehr hat eine 79-jährige Rentnerin vermutlich das Leben gekostet. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte sie am Dienstag, 13.
Hochverschuldete Sozialstationen werden von einem Träger zum anderen geschoben, Pfleger arbeiten für immer weniger Geld, Patienten fürchten, dass sie schlechter versorgt werden: Es kriselt in etlichen Sozialstationen für häusliche Alten- und Krankenpflege. Am vergangenen Donnerstag stellte der Rot-Kreuz-Kreisverband Nordost Insolvenzanträge für vier seiner Sozialstationen.
Die Universitätskliniken geben sich kämpferisch. "Wir wollen das Behandlungsmonopol der Kassenärzte aufbrechen", verkünden sie - und das bedeutet: Ihre Polikliniken sollen mehr ambulante Patienten versorgen und dafür dann auch besser bezahlt werden.
Die Amputation ist beendet, doch drohen weitere Notoperationen: So lässt sich die Situation der Berliner Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Bereich der häuslichen Alten- und Krankenpflege beschreiben. Jeden Monat machen ihre Sozialstationen Verluste von zusammen mehr als 100 000 Mark, weshalb die AWO zum 1.
Beim "Happy Birthday" gaben die Vereinigten Staaten von Amerika den Ton an. 49 Delegierte aus ebenso vielen Ländern sangen das Geburtstagslied auf Antrag der USA für die chinesische Jung-Diplomatin Lili Tao, die gestern 28 Jahre alt wurde.
Heilkunst für ältere Menschen - eine Gesundheitsbranche mit Zukunft. Viele Krankenhäuser in Berlin müssen ihre Bettenzahl massiv verringern, nur in der Geriatrie sind die Vorzeichen umgekehrt: Berlins Spezialkliniken für Altersmedizin werden in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach erheblich mehr Patienten versorgen.
Es war nur ein kurzes Stolpern. Sie fiel über eine Türschwelle, brach sich den Oberschenkel und wurde in der Charité operiert.
Die Charité will ihren Marktwert erkunden. Gibt es private Investoren, die den ärztlichen Dienst und die Krankenpflege des Uni-Klinikums komplett oder teilweise übernehmen würden?