Der Ukrainer am Steuer eines etwas älteren Audi 100 fiel am deutsch-polnischen Grenzübergang Guben zunächst nicht besonders auf. Visum, Pass und Fahrzeugpapiere waren in Ordnung.
Claus-Dieter Steyer
Von vorweihnachtlicher Ruhe und Besinnlichkeit konnte in der alten Klosteranlage Neuzelle in den vergangenen Tagen keine Rede sein. Das lag weniger an den Vorbereitungen auf die festlichen Gottesdienste am Heiligen Abend und an den Feiertagen in der prachtvollen Barockkirche.
Der Cottbuser Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt (CDU) ist seine beiden schärfsten Kritikerinnen in der Rathausspitze vorerst los. Mit klarer Mehrheit unterstützte die Stadtverordnetenversammlung gestern den Abwahlantrag gegen die beiden SPD-Beigeordneten Gisela Kraft (Bau) aus Mannheim und Karin Rätzel (Finanzen) aus Cottbus.
Ausgerechnet der Trabi entkam dem Sturm aufs Schlaraffenland. Andere Symbole der kleinen Republik konnten nicht mit so einer Rücksicht rechnen.
Von oben kommt nichts Gutes. Keine Angst, damit soll gerade jetzt nicht dem Atheismus das Wort geredet werden.
Der laute Motor des Baggers weist die Richtung durch den Wald. Irgendwo dahinter müssen die Männer mit ihrem gefährlichen Job arbeiten.
Ein schwerer Stein dürfte eher zu den seltenen Präsenten für den Bundeskanzler gehören. Doch die Bergleute des Tagebaus Jänschwalde bei Cottbus hatten das Granitstück für Gerhard Schröder mit Bedacht vorbereitet.
Die Grundsteinlegung eines Hauses wird zwar oft groß gefeiert, aber nach Richtfest und Einzug meist schnell vergessen. Eine spätere Suche nach der eingemauerten Schatulle mit aufschlussreichen Dokumenten endet in der Regel erfolglos, vor allem bei häufigem Wechsel der Hauseigentümer.
Mit Sekt, selbstgebackenem Kuchen und Plätzchen feierte die Bürgerinitiative "Freie Heide" gestern auf dem Fußweg vor dem Bundesverwaltungsgericht in Berlin ihren Sieg im Rechtsstreit gegen die Bundesrepublik. Zuvor hatte der 4.
Der am Sonntag mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte ausgezeichnete Asylbewerber N. ist im vergangenen Jahr wegen Drogenhandels verurteilt worden.
Der Vergleich mit der Verschiebung des Kaisersaals auf dem Potsdamer Platz schien etwas verwegen zu sein. In Lenzen an der Elbe sollte laut Einladung schließlich nur ein Teil einer Burg um rund einen halben Meter angehoben werden.
Nackte von vorn, Nackte von hinten, am See, in der Straßenbahn, im Theater und selbst am Schreibtisch. In der Bücherstadt auf dem 40 Kilometer südlich Berlins gelegenen früheren Militärgelände Wünsdorf öffnete gestern eine für die Weihnachtszeit untypische Foto-Ausstellung.
Das ungewöhnlich milde Wetter bringt auch das Leben auf den Reiterhöfen rund um Berlin etwas durcheinander. An Winterruhe ist nicht zu denken, wie ein Abstecher in den Rhinland-Reitpark in Staffelde am nördlichen Berliner Autobahnring zeigte.
Die Chancen auf einen gemütlichen Abend mit alten Geschichten aus dem Palast der Republik schienen günstig zu sein. Im südöstlich Berlins gelegenen Restaurant "Haus Dolgensee" herrschte nur wenig Betrieb.
Schon vor dem Morgengrauen dröhnten gestern Motorsägen im so genannten Hakenkreuz-Forst bei Zernikow in der Uckermark. Nach drei Stunden war der Spuk bereits beendet.
Es sollte ein stilles Gedenken an die Opfer des schweren Schulbusunglückes von Altlandsberg vor einem Jahr werden. Doch nach den Schweigeminuten an der Unfallstelle an der Straße nach Wegendorf griff der Sprecher der Elterninitiative, Diethard Wieser, vor den versammelten Angehörigen der vier toten Kinder, Schülern, Lehrern, Eltern und Politikern mit harten Worten die Landesregierung und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) an.
Recht unterhaltsam geht es mitunter auf der Burg "Eisenhardt" im südwestlich Berlins gelegenen Belzig zu. Zuerst wird mitten in der grauen Jahreszeit zu einer heißen karibischen Nacht in den Burgkeller eingeladen.
Die alljährliche Weihnachtsfeier der Firma muss nicht immer wieder im eigenen Haus, in der Kneipe an der Ecke oder im Theater stattfinden. Der Wald vor den Toren der Großstadt bietet sich als etwas ungewöhnlicher, aber durchaus zünftiger Veranstaltungsort an.
Der neue Chef der Deutschen Bahn AG in Brandenburg ist in Fachkreisen ein alter Bekannter. Horst Gibtner war letzter DDR-Verkehrsminister im Kabinett Lothar de Maizière und zwischen 1990 und 1994 Mitglied des Bundestages.
Immer mehr Opfergruppen des NS-Terrors erhalten seit dem vergangenen Jahr in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen eigene Mahnmale, Tafeln oder Erinnerungszeichen. Am gestrigen Totensonntag enthüllte der russische Außenminister Igor Iwanow für seine ermordeten Landsleute im ehemaligen Kommandanturbereich des Konzentrationslagers einen gespaltenen Stein aus schwarzem Granit.
So ein Verkehrsmittel wie in Eberswalde gibt es im ganzen Osten Deutschlands kein zweites Mal. Selbst der Westen kann mit Esslingen und Solingen nur ganze zwei Orte mit dieser Besonderheit aufweisen: Oberleitungsbusse oder kurz O-Busse.
Angst vor BSE? Auf dem Oberhavel-Bauernmarkt in Schmachtenhagen nördlich von Berlin war am Wochenende nicht viel davon zu spüren.
Die Figuren, die man auf den ersten Blick für kleine Puppen halten konnte, erwiesen sich wenig später als ausgewachsene Männer. Denn sie starteten ihren Drahtseilakt in 107 Meter Höhe - oben auf der größten freitragenden Halle der Welt nahe dem 60 Kilometer südlich Berlins gelegenen Brand.
Der erste Gast im gerade eröffneten Restaurant bleibt unvergessen. Da hatten die beiden Chefs der Buckower "Stobbermühle" in der Märkischen Schweiz, Detlef Hoffmann und Frank Güldenpfennig, eine Bestellung von Hummer, Zanderfilet oder Lammhüfte erwartet.