Das schwierige Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und den Juden war geprägt von Missverständnissen, Ignoranz aber auch von Fortschritten. Eine Chronologie seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
Martin Gehlen

Benedikt XVI. besuchte am Montag die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem und sprach mit sechs Überlebenden des Holocaust. Antisemitismus sei "inakzeptabel" sagte der Papst. Zudem forderte einen eigenen Palästinenserstaat.
Ökumenisches Miteinander und Offenheit gegenüber Andersgläubigen: Papst-Benedikt besucht Jordanien und ruft zur Verständigung zwischen Christen, Juden und Muslimen auf. Einige muslimische Geistliche sind dennoch enttäuscht.
Nahost-Reise von Benedikt XVI.: Der Papst bezeugt dem Islam auf seiner Nahost-Reise Respekt – Entschuldigungen gibt es keine.
Wenn Benedikt XVI. in den Nahen Osten reist, muss er sich an seinen beiden Vorgängern messen lassen. Welche Erwartungen werden an den Papstbesuch im Heiligen Land gestellt?
Die Papst-Reise in den Nahen Osten bringt auch die Christen dort ins Rampenlicht. Seit Jahren verlassen immer mehr die Region.

Das sagenumwobene Grab von Königin Cleopatra könnte nach Einschätzung der ägyptischen Altertumsbehörde bald entdeckt werden. Steht eine archäologische Sensation bevor?
Seit Januar sitzt die 31-Jährige in dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis in Untersuchungshaft - unter wechselnden Vorwürfen. Wer ist Roxana Saberi?

Rückschlag für Barack Obama in seinen Bemühungen um ein entspanntes Verhältnis zu Iran: Ein ungewöhnlich hartes Urteil gegen eine amerikanisch-iranische Journalistin könnte das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran weiter belasten. Die 31-jährige Roxana Saberi, die seit sechs Jahren im Iran lebt, wurde in Teheran in einem Schnellverfahren wegen angeblicher Spionage für die USA mit acht Jahren Haft bestraft.
Warum Al-Qaida-Kämpfer den Rückhalt bei Sunniten verloren haben. Eine selbstkritische Analyse des Niedergangs
Irgendwann gab es "einen Emir für Granaten, einen Emir für Verwaltung, einen Emir für fern gezündete Bomben". Die Al Qaida analysiert inzwischen selbst ihre überbordende Bürokratie - und ihren Niedergang im Irak.

So ist noch kein israelischer Außenminister in sein Amt gestartet. Israels Außenminister Lieberman demontiert den Friedensprozess – und steht unter Korruptionsverdacht.
Am Montag kommt die Arabische Liga in Doha zusammen. Die "Buhmänner" Israel und Iran wirken als Anlass, sich an einen Tisch zu setzen. Ob sich die Länder jedoch auf einheitliche Entschlüsse einigen können, ist zweifelhaft.

Abu Dhabi soll ein "kulturelles Weltklasseziel" werden. Das will Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan. Bildung und Erziehung sieht er als Waffe gegen engstirningen Fanatismus. Ein Porträt.
Es ist eine hinterhältige Waffe: Auf den ersten Blick wirken durch weißen Phosphor verursachte Wunden wie normale Brandverletzungen. Doch schnell frisst sich der Phosphor durch Muskeln und Knochen. Das Opfer leidet entsetzliche Schmerzen. Israel hat diesen Stoff im Gazakrieg erstmals gegen die palästinensische Zivilbevölkerung eingesetzt.

Unbeeindruckt von dem gegen ihn erlassenen internationalen Haftbefehl ist der sudanesische Präsident Omar al-Baschir am Mittwoch nach Ägypten gereist.

Israel begeht das Jubiläum des Friedensvertrags von Camp David, Ägypten ist nicht zum Feiern zumute - nicht zuletzt wegen der aktuellen Regierungsbildung in Israel.
Die einen schrieen "Schande", als das Ergebnis verlesen wurde, die anderen applaudierten stürmisch. Vier Stunden dauerte der dramatische Parteitag bis am Dienstag die Entscheidung fiel: Israels Arbeitspartei beteiligt sich an einer Rechtskoalition unter dem designierten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Ein arabischer Großaktionär soll dem Autokonzern Daimler in der Autokrise den Rücken stärken. Aabar Investments erwirbt mit 1,95 Milliarden Euro einen Anteil von 9,1 Prozent des schwäbischen Unternehmens. Die Firma kommt aus Abu Dhabi, dem größten der Vereinigten Arabischen Emirate. Ein Porträt des Wüstenstaats von unserem Nahost-Korrespondenten Martin Gehlen.
Teheran reagiert kühl auf Obama: Man hängt am Atomprogramm und grollt den USA wegen alter Fehlgriffe

Gaza-Veteranen schocken Israel und junge Soldaten mit Erzählungen über eigene Kriegsgräuel. Bis heute gibt es nicht ein einziges Ermittlungsverfahren.

Soldaten der israelischen Armee haben die Öffentlichkeit mit Aussagen über wahlloses Töten von Zivilisten und mutwillige Zerstörung während des jüngsten Gaza-Kriegs schockiert. Die Vorgesetzten sollen sie zu ihrem Verhalten ermutigt haben.

Riesige Wolkenkratzer, Traumhotels, Luxus ohne Ende: Die Weltwirtschaftskrise war weit weg, doch nun scheint der Traum von Herrscher Mohammed bin Raschid al-Maktum, aus Dubai ein Monaco am Golf zu machen, vorerst geplatzt.
Nach zwanzig Jahren ist Mir-Hossein Mussavi überraschend auf die politische Bühne Irans zurückgekehrt – als Herausforderer des konservativen Präsidenten Mahmud Achmadineschad bei der Wahl am 12. Juni.