Ärzte warnen vor Folgeschäden für das Opfer der Attacke im U-Bahnhof. Die Familie lehnt eine Entschuldigung des Schlägers ab.
Tanja Buntrock
Berlin - Der Gymnasiast, der am Karsamstag einen 29-Jährigen im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße schwer verletzt haben soll, muss mit einem schnellen Gerichtsverfahren rechnen. „Es ist damit zu rechnen, dass innerhalb von zwei Wochen die Anklage gegen ihn erhoben wird“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Holger Freund, am Mittwoch.

Am Dienstagabend haben Polizisten beim Versuch, einen freilaufenden Pitbull zu erschießen, versehentlich eine Frau angeschossen und verletzt. Auch ein Beamter wurde von einem Querschläger getroffen.
Wenige Tage vor dem 1.Mai sind in der Nacht zu Mittwoch wieder Brandsätze geflogen: Einer wurde gegen die Tür des Amtsgerichts Wedding geschleudert. Zuvor brannte es am Tor der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Ein Mann ist Donnerstagmittag in ein Kreuzberger Ballettstudio eingedrungen und hat dort einen Arzt niedergestochen und schwer verletzt - vor den Augen der trainierenden Kinder. Der mutmaßliche Täter ist gefasst.
Die Polizei hat am Mittwochabend das Vereinsheim des Rockerclubs Hells Angels in Reinickendorf durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Macheten, Messer und in der Bodybuilder-Szene gebräuchliche anabole Steroide sichergestellt.
Wieder haben sich Jugendliche am Mittwoch für eine Raubtat ein jüngeres Opfer ausgesucht: Der Überfallene war erst zwölf Jahre alt.
Ein 14-jähriger S-Bahn-Schmierer ist am Mittwochabend von der Bundespolizei festgenommen worden. Der Junge hatte auch Marihuana bei sich.
Erstmals seit Jahren kann die linke Szene ihre "antikapitalistische Walpurgisnacht" nicht am Boxhagener Platz, dem "Boxi" in Friedrichshain feiern, sondern muss ins "Exil". Der Grund: Ein Wochenmarkt. Die Szene droht bereits mit Protest.
Erneut ist eine Fußgängerin in Mariendorf von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sie hatte wohl nicht auf den Verkehr geachtet. Erst am Dienstagabend war eine Fußgängerin angefahren worden: Der Autofahrer war bei Rot weitergefahren.

Tödliches Familiendrama in Reinickendorfer Plattenbausiedlung. Polizei sucht Vater mit Haftbefehl
Tödliches Familiendrama in einer Reinickendorfer Plattenbausiedlung: In einem Keller ist die Leiche eines Zwölfjährigen gefunden worden. Das Kind wurde erschlagen. Die Polizei sucht den flüchtigen Vater.
Nach den Verdachtsfällen von Kindesmissbrauch, die den leitenden Mitgliedern des Berliner Vereins „Promote Africa“ vorgeworfen werden, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk jetzt schärfere Regelungen innerhalb des Sozialwesens. „Es kann nicht sein, dass Trainer in Sportvereinen polizeiliche Führungszeugnisse vorlegen müssen, nicht aber Menschen, die in Vereinen mit Kindern im In- oder Ausland arbeiten“, sagt Michael Kruse, Pressesprecher des Deutschen Kinderhilfswerks.
Ein bekiffter Motorradfahrer ist am Dienstag in Friedrichsfelde von der Polizei gestoppt worden - er war mit Tempo 143 unterwegs, obwohl nur 60 km/h erlaubt waren.
Drei gegen einen - da hatte ein Polizist außer Dienst am Dienstagabend keine Chance. Er wollte drei mutmaßliche Ladendiebe stellen. Doch die Täter verprügelten den Beamten.
Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen lag eine 47-jährige Frau am Dienstagabend in ihrer Wohnung in Schöneberg. Sie wurde im Krankenhaus notoperiert.

Bei Kindesmissbrauch stehen Polizei, öffentliche Einrichtungen und Psychologen vor besonderen Herausforderungen. Denn die Täter kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten. In Berlin profitiert die Pädophilenszene von der Großstadt-Anonymität.

Martin N. soll Kontakt zu Pädophilen aufgenommen haben, der ihm einen Neunjährigen vermitteln wollte
Potsdam / Berlin - Der Fußballprofi Süleyman Koc vom Drittliga-Verein Babelsberg 03 wird wohl so bald auf keinem Platz mehr trainieren. Der 21-Jährige soll der Kopf einer brutalen Räuberbande sein, die seit Mitte Februar acht Automatencasinos in Berlin ausgeraubt hat.

Vor seiner Festnahme soll Martin N. Kontakt zu Pädophilen aufgenommen haben, der ihm einen Neunjährigen vermitteln wollte

Der Babelsberger Fußballprofi Süleyman Koc ist festgenommen worden. Er soll Anführer einer Bande sein, die Automatencasinos brutal überfallen hat. Vereinspräsident Speer nimmt den Spieler in Schutz.

Der mutmaßliche Mörder von Dennis und zwei weiteren Jungen hatte offenbar bereits das nächste Opfer im Visier. Dem Mann sollte ein neunjähriger Junge aus Berlin zugeführt werden.
Wieder war in der Nacht ein Brandstifter unterwegs: Diesmal stand ein Keller in einem Wohnhaus in Mariendorf in Flammen. Zwei Mieter wurden verletzt.
Debatte nach Missbrauchsverdacht bei „Promote Africa“. Kinderhilfswerk fordert bessere Kontrolle