Mutmaßlicher Todesraser stellte sich / Deutscher „dringend tatverdächtig“
Tanja Buntrock

Gegen den mutmaßlichen Raser, der am Mittwochabend die Schauspielerin Melek Diehl in Wilmersdorf totgefahren haben soll, ist Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden. Am Donnerstagabend hatte sich der 30-jährige Hassan Sven Ch. der Polizei gestellt. Ob er gestanden hat, am Steuer des Unfallwagens gesessen zu haben, wollte die Polizei nicht sagen.

Der Polizist, der am vorigen Wochenende beim Spiel BFC Dynamo gegen Tennis Borussia zwei Fans niedergeschlagen hat und dabei gefilmt wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um den Chef einer Hundertschaft. Bis zur Klärung der Vorwürfe wurde er von seinen Aufgaben entbunden.
Die junge Frau hatte keine Chance. Als Melek Diehl am Mittwochabend gegen 19.10 Uhr die Konstanzer Straße in Wilmersdorf überqueren wollte, raste kurz hinter der Zähringerstraße ein dunkler Golf auf sie zu und erfasste die Frau.
31-jährige Schauspielerin wurde in Berlin von Raser erfasst. Polizei fahndet nach dunklem VW-Golf
Berlin - Der mutmaßliche Bombenleger von Berlin-Rudow, Peter John, wird untersucht, kommt aber bis auf Weiteres nicht in eine psychiatrische Klinik des Maßregelvollzugs, sondern bleibt in Untersuchungshaft. Und dort wird er nach Ansicht der Ermittler auch bis zum Gerichtsprozess bleiben.
Die Justiz hat einen Gutachter mit der psychiatrischen Diagnose des mutmaßlichen Bombenlegers beauftragt. Dieser soll prüfen, ob John möglicherweise schuldunfähig ist.
Gewalt im Fußballstadion: Beim Oberligaspiel zwischen Tennis Borussia und dem BFC Dynamo Berlin prügelten sich die Fans mit der Polizei. 58 Menschen wurden verletzt.
Seit dem Sprengstoffanschlag in einem Rudower Wohnhaus am vorigen Mittwoch sind bei der Polizei bislang 66 Hinweise auf den Tatverdächtigen Peter John eingegangen. Eine konkrete Spur sei aber noch nicht dabei, hieß es bei der Polizei.
Mit Farbbeuteln haben Unbekannte das Wohnhaus des Versammlungsbehörden-Chef Joachim Haß angegriffen. Flugblätter deuten daraufhin, dass die Angreifer aus der linken Szene stammen. Hintergrund ist offenbar die geplante Neonazi-Demo am Sonnabend in Lichtenberg.
Im Oktober wurde am Potsdamer Platz ein Rentner überfahren. Gutachter stellten den Unfall nach

Im Oktober wurde am Potsdamer Platz ein Rentner überfahren. Nun haben Gutachter den Unfall nachgestellt.
Dieser Fall entwickelt sich zu einem Problem: Wo steckt Peter John? Die Polizei fahndet seit einer Woche mit einem Großaufgebot nach ihm. Ein Spezialkommando öffnete den Anhänger des mutmaßlichen Bombenlegers in Friedrichshain.
Arm des Kindes zu retten
Arm des Kindes zu retten
Noch immer ist ungewiss, ob die zwölfjährige Charlyn die schweren Verletzungen nach dem Anschlag in Rudow überleben wird. Ärzte konnten am Freitag bei einer Operation ihren Arm retten. Ein Großaufgebot der Polizei fahndet weiterhin nach ihrem Onkel.
Mancher Autofahrer hat das Gefühl, dass es mehr Tempokontrollen gibt als früher. Doch die Polizei bestreitet, dass die Zahl der Kontrollen seit dem Streikende zugenommen hat.

Im Fall des Bombenanschlags, bei dem in Rudow ein Mädchen schwer verletzt wurde, hat die Polizei offenbar eine Spur zum mutmaßlichen Täter: Gefahndet wird nach dem 32-jährigen Stiefbruder der Mutter, Peter J. Der Grund könnte in der Familie liegen, auch über Erbstreitigkeiten wird gemunkelt.
Ein uniformierter Bundeswehrsoldat ist von der Polizei in einem Regionalzug festgenommen worden. Der 21-Jährige hatte zuvor auf dem Genthiner Bahnhof mit seiner Pistole in die Luft gefeuert. Als er im Express seine Waffe nachlud, bekamen einige Mitreisende Angst.
Berlin - Eine Kita in Berlin-Mitte will künftig die Fingerabdrücke von Eltern scannen lassen. Erprobt werden soll das Verfahren in der evangelischen Kindertagesstätte „Zion".
Bis heute konnte die Polizei nicht den Rotraser stellen, der im Oktober einen 77-jährigen Touristen getötet hatte. Die Mordkommission wollte an diesem Montag das Tatgeschehen am Potsdamer Platz rekonstruieren. Doch der Termin wurde wetterbedingt abgesagt.

Eine Kita in Mitte will Kinder nur noch an Eltern übergeben, wenn dieser vorher ihren Fingerabdruck eingescannt haben. Das soll den Erzieherinnen helfen, am Nachmittag den Überblick zu behalten. Ein Datenschützer hat allerdings Bedenken.
Fast täglich muss die Polizei in Berlin völlig betrunkene Minderjährige aufgabeln. Über tausend waren es schon in diesem Jahr. Die Einsätze gehen auf Kosten der Allgemeinheit. Die Polizeigewerkschaft fordert: Die Eltern sollen zahlen.
Bei einem Großeinsatz durchsuchte die Polizei die Charlottenburger Disko "Ku'dorf" sowie mehrere Wohnungen: Die Beamten fanden Tabletten und Flaschen mit Anabolika. Zwei mutmaßliche Händler aus der Türsteher-Szene wurden festgenommen