Wenn in Metallerkreisen über das Bündnis für Arbeit diskutiert wird, erzählt man sich gerne die Geschichte vom Schwein und dem Huhn: "Wollen wir ein Joint Venture machen?" fragt das Huhn das Schwein.
Alfons Frese
War das ganze Ballyhoo nur eine große Selbsttäuschung? Haben wir uns ohne Grund aufgeregt über das 630-Mark-Gesetz der Bundesregierung, das mit den Worten "Gut gemeint, aber voll daneben" noch recht wohlwollend beurteilt wurde?
Eine gute Zeit zum Feiern. Die Autoindustrie präsentiert sich auf der Internationalen Automobilausstellung so stark wie noch nie.
Wer ist Klaus Zwickel? Ja doch, Vorsitzender der weltweit größten Einzelgewerkschaft und damit vielleicht mächtigster Gewerkschafter.
Der Streit um die künftige Berliner Flächenpolitik wird offenbar Wahlkampfthema. Wirtschaftssenator Wolfang Branoner (CDU) will Anfang September eine Vorlage in den Senat einbringen, die eine Modifizierung des sogenannten Industrieflächensicherungskonzeptes aus dem Jahr 1992 vorsieht.
Der Sommer ist schuld. Aus "saisonalen Gründen", so nennen das die Statistiker, sind in Deutschland wieder mehr als vier Millionen Menschen ohne Arbeit.
Das wird ein interessanter Herbst: Im September verhandeln die Tarifparteien der Metallindustrie über die Vorgaben aus dem Bündnis für Arbeit, Anfang Oktober gibt es den Gewerkschaftstag der IG Metall; aus Rücksicht auf Gewerkschaftsboss Klaus Zwickel findet die nächste Bündnis-Runde im Kanzleramt erst nach der Wiederwahl Zwickels statt. Doch bis dahin wird sich der mächtige Vorsitzende noch mit einigen unerfreulichen Botschaften auseinander setzen müssen.
Das wird ein interessanter Herbst: Im September verhandeln die Tarifparteien der Metallindustrie über die Vorgaben aus dem Bündnis für Arbeit, Anfang Oktober gibt es den Gewerkschaftstag der IG Metall; aus Rücksicht auf Gewerkschaftsboss Klaus Zwickel findet die nächste Bündnis-Runde im Kanzleramt erst nach der Wiederwahl Zwickels statt. Doch bis dahin wird sich der mächtige Vorsitzende noch mit einigen unerfreulichen Botschaften auseinander setzen müssen.
BERND GOTTSCHALK (56) ist seit 1997 Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Der VDA vertritt die Interessen der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer, aber auch die der Hersteller von Anhängern, Aufbauten und Containern.
"Speed, Speed, Speed" - damit erst gar keine Zweifel am Erfolg der Integration von Daimler und Chrysler entstehen, drückt Fusionsvater Jürgen Schrempp aufs Tempo. Schrempp ist ein Automann und DaimlerChrysler ist ein Autokonzern - eine Beteiligung am Mobilfunkunternehmen Debitel macht da nur Sinn als Finanzanlage.
Hoffentlich geht alles gut, wenn die Computer sich auf die 2000 einstellen müssen. Denn das "Jahr-2000-Problem" könnte der Wirtschaft in den vernetzten Gesellschaften zu schaffen machen und die Konjunktur beinträchtigen - meint das Münchener Ifo-Institut und spricht in dem Zusammenhang von einen "Millennium-Bug".
BERLIN . Der Arbeitgeberpräsident ist nicht unbeliebt bei den Funktionären im anderen Lager.
Ist sie nun robust oder labil, dürfen wir hoffen oder müssen wir bangen? Jedenfalls gibt die deutsche Konjunkur ein facettenreiches Bild ab.
BERLIN .Der Wirtschaftssenator begann mit einer kühnen These: "Der Aufschwung ist da", behauptete Wolfgang Branoner, und war damit ziemlich weit weg von Bewag-Chef Dietmar Winje: "Berlin steckt in einer Rezession, und deren Ende ist nicht in Sicht.
Finger weg oder voll rein? Eine klare Antwort bekommt der Anleger selten, schon gar nicht bei der Deutschen Telekom.
Die Kritik der Bundesbank an den diesjährigen Tarifabschlüssen ist berechtigt - und dennoch zu undifferenziert.Als Richtgröße für eine "vernünftige" Lohnererhöhung gilt die Produktivitätssteigerung.
BERLIN .Die Emzett-Gruppe bleibt in der Deckung: "Verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit werden geprüft", beschreibt Firmensprecherin Elfi Amend die gegenwärtigen Gespräche mit dem niederländischen Molkereikonzern Campina.
"Wir bestimmen die Spielregeln in unserer Branche", hat DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp vor zwei Wochen reklamiert.Kann schon sein, aber das ganz bestimmt nicht im rechtsfreien Raum.
Durch große Bescheidenheit pflegt Jürgen Schrempp nicht aufzufallen.Von einer "Hochzeit im Himmel" hatte der Daimler-Benz-Chef im vergangenen Mai gesprochen, als er die Fusion mit Chrysler bekanntgab.
BERLIN .Auslaufmodell oder friedensstiftendes Element im Zusammenspiel von Arbeit und Kapital?
BERLIN .Dieter Kirchner ist wieder da.
Er war ein Berliner Junge und wurde berühmt als guter Mensch von Bergedorf.Kurt A.
Und da waren es nur noch sechzehn.In den vergangenen 30 Jahren haben 36 Autohersteller ihre Unabhängigkeit verloren.
Auf den Wiesen und Äckern der Bundesrepublik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine Menge getan.Etwa bei den Kühen.