Die Gewerkschaften warnen bei ihren Kundgebungen am Tag der Arbeit vor der nächsten Finanzkrise, klagen über Billiglöhne und plädieren für den Ausstieg aus der Atomkraft.
Alfons Frese
Auch in diesem Jahr rufen Arbeitnehmerorganisationen für den 1. Mai zur Demonstration auf. Der Tag der Arbeit erfüllt einen wichtigen Zweck für die Gewerkschaften: Mitglieder mobilisieren und wahrgenommen werden.
Deutschland streitet über den Atomausstieg, die Ethikkommission berät nun öffentlich über einen Konsens. Was bringt das?
Baden-Württemberg ist gespannt auf Grün-Rot
Es hat einen Wechsel an der Spitze des Berliner Konzerns Dussmann gegeben. Die Trennung vom Vorstandsvorsitzenden und dem Finanzvorstand erfolgte laut einer Mitteilung einvernehmlich.

EnBW will auf Erneuerbare Energien umstellen, warnt aber vor schnellem Ausstieg aus der Atomkraft. Jeder Stillstand der Kraftwerke schränke unsere Investitionsspielräume erheblich ein.

Die Energiewende ist machbar und bezahlbar. Jedenfalls nach Einschätzung von Greenpeace. Die Umweltorganisation hat die "wahren Kosten" des Stroms ermitteln lassen und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle jubelt über die robuste Konjunktur und erwartet Wachstum bis 2015

Die Regierung jubelt: Der Aufschwung zahle sich für die Bürger aus. Neue Jobs entstehen, die Löhne steigen. Doch die Aussichten werden getrübt durch weltweite Krisen und Inflationssorgen.

Elektromobilität wird zum Schwerpunkt der Landes- und Bundespolitik. Dazu hat die Bundesregierung eine Nationale Plattform ins Leben gerufen, die am Mittwoch getagt hat. Experten aus Politik, Forschung und Industrie berieten hier über die Zukunft des E-Autos.

Teure Energie, steigende Rohstoffpreise sowie die Unsicherheit über die weiteren Folgen der japanischen Atomkatastrophe belasten zunehmend die Konjunktur in Deutschland. Im März stiegen die Preise um 2,1 Prozent und damit zum dritten Mal in Folge.
Werner Schnappauf muss gehen – nicht nur wegen der Indiskretionen um Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. In den eigenen Reihen heißt es, Schnappaufs Rücktritt sei "zwangsläufig" und "folgerichtig".

Es gibt zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte in Südafrika. Thyssen-Krupp bildet inzwischen in Johannesburg selbst aus. Mit Hilfe eines Gesetzes versucht die Regierung des Afrikanischen Nationalkongresses ANC mehr Schwarze in Arbeit zu bringen.
Merkels atemlose Atomwende und das Lavieren im Fall Libyen hat Zweiflern in Wirtschaft und Industrie recht gegeben in ihrer Einschätzung: Die können es nicht. Der BDI agiert allerdings tollpatschig.
Der Bundesgerichtshof hat die Deutsche Bank für schlechte Beratung bei risikoreichen Swap-Geschäften auf 540 000 Euro Schadenersatz verklagt. Bei diesen Wetten auf die Zinsentwicklung gewinnt die Bank nur, wenn der Kunde verliert.

Schon seit Monaten wird spekuliert, kommende Woche könnten die Pläne konkret werden: Siemens steht erneut vor einen Konzernumbau. Diesmal geht es um den Industriebereich, zu dem auch der Lichthersteller Osram gehört.
Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hat mit neuen Streiks bei den Wettbewerbern der Deutschen Bahn gedroht. Die Verhandlungen zwischen Bahn und GDL werden heute fortgesetzt.
Anhörung im Bundestag über Leiharbeit-Gesetz
Angst vor Rot-Grün? In Baden-Württemberg wird nächste Woche gewählt. Die wirtschaftliche Dynamik ist im Ländle immer schwächer geworden.
Berlin - Die Gewerkschaften intensivieren ihre Bemühungen für das Ziel „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Anlässlich einer Anhörung im Bundestag am heutigen Montag über eine geplante Veränderungen der Rahmenbedingungen für Leiharbeit appellierten rund 50 IG-Metall-Betriebsräte an die Bundestagsabgeordneten, das Gesetz so zu ändern, dass Dumpinglöhne ausgeschlossen seien.
Die Bahn und die Lokführergewerkschaft verhandeln wieder über einen neuen Tarif / Scharfe Vorwürfe an GDL-Chef Weselsky

Die Unternehmen der Energiewirtschaft lassen das Moratorium der Bundesregierung juristisch prüfen. Dazu sind sie durch das Aktiengesetz verpflichtet. Schließlich beschert die Zwangs-Abschaltung der Atomkraftwerke auch den Aktionären herbe Verluste.

Der Porsche-Standort Leipzig wird ausgebaut. Hinzu kommen ein Karosseriebau und eine Lackiererei. Die Produktion des neuen Geländewagens Cajun bringt 1000 neue Stellen.
Berlin - Krisenstäbe allerorten, um die sich ständig verändernde Lage zu analysieren und dabei unbedingt Aussagen mit einer geringen Halbwertzeit zu vermeiden. So stellte sich am Montag die Strategie der deutschen Kernenergiewirtschaft dar.