
Das Abitur frisch in der Tasche und noch immer nicht die Bewerbung für die Uni abgegeben? Ein Leitfaden für Abiturienten.

Das Abitur frisch in der Tasche und noch immer nicht die Bewerbung für die Uni abgegeben? Ein Leitfaden für Abiturienten.
„Die medizinische Fakultät in Lübeck wird nicht geschlossen, die Studienplätze bleiben erhalten“, verkündete Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) am Donnerstagabend in Berlin. Gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) stellte er ein Konzept vor, mit dem die drohende Schließung der gesamten Universität abgewendet wird.

Die Fachhochschulen kritisieren ein unkooperatives Verhalten der Unis bei angestrebten gemeinsamen Promotionen und fordern ein eigenes Promotionsrecht. Doch das soll bei den Universitäten bleiben.
Die Einstein-Stiftung erhält viel Geld, um Berliner Spitzenforschung zu fördern. Doch die Stiftung macht mit pikanten Personalien Schlagzeilen - und das Parlament hat ihren Finanzplan abgelehnt.
Als Student an der TU Braunschweig durfte der heutige Starphysiker Klaus von Klitzing nicht zum Treffen der Nobelpreisträger in Lindau. Seine Universität schlug ihn nicht vor, er hatte sich noch nicht als Überflieger zu erkennen gegeben.
Kommen die im April von der Bundesregierung beschlossene Bafög-Erhöhung und das neue Nationale Stipendienprogramm (NaStip)? Die Finanzminister der Länder haben beide Projekte bei ihrer Jahreskonferenz in Dresden am 20. Mai mehrheitlich abgelehnt. Am Freitag soll der Bundesrat seine Stellungnahme abgeben.
Diät statt Aderlass: Philip van der Eijk forscht an der Humboldt-Uni über "Gesundheit in der Antike".

Die Humboldt-Universität verteidigt künftigen Präsidenten im Streit um DDR-Vergangenheit, diskutiert aber über die bisherige Kanzlerin der TU Berlin.
"Götterhimmel der Wissenschaft" wurde Dahlem einst genannt. Die Max-Planck-Gesellschaft bietet nun einen Rundgang durch die Geschichte des Dahlemer Campus an.

Schlechtere Kitas, weniger Ganztagsschulen, fehlende Studienplätze: Was passiert, wenn nicht mehr Geld für Bildung fließt. In mehreren Ländern stehen die Zeichen bereits auf geringere Bildungsausgaben.
Während Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) die Ausgaben für Bildung bundesweit bremsen will, hat er seine Sparideen im eigenen Land bereits durchgesetzt: Unter dem Druck von Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) haben alle 12 hessischen Hochschulpräsidenten am Dienstag einen mit Einschnitten verbundenen Hochschulpakt unterschrieben.

Nationaler Bologna-Gipfel: Der Bund will die Betreuung an den Hochschulen dauerhaft fördern - doch in den Ländern werden weitere Sparpläne in der Bildung bekannt. So will Schleswig-Holstein Studienplätze streichen.
Das Wissenschaftsjahr 2010 macht die Berliner Unis mobil: Studierende und Professoren verlassen ihre Hörsäle, um Wissenschaft unters Volk zu bringen.

Nicht nur Koch in Hessen will die Kosten für Bildung drücken. Auch andere Länder planen Abstriche.
Hessens Ministerpräsident Roland Koch hätte sich keinen besseren Zeitpunkt für seine provokante Forderung nach Einsparungen in der Bildung aussuchen können.
Absolvent Samih Sawiris stiftet der Technischen Universität einen Campus – in dem von ihm gegründeten Ferienort El Gouna am Roten Meer.
Ein „dritter Ort“ soll das Humboldt-Forum werden. Nicht Ost, nicht West, nicht Berlin, nicht Deutschland.
Der Widerstand gegen die Kürzungen im hessischen Hochschuletat wächst. Jetzt soll es sogar einen "Marsch auf Wiesbaden" geben.

Zur "führenden Universität in ganz Nordeuropa" kann die Uni Hamburg werden – wenn die Stadt dazu den Ehrgeiz hat. Wie Unipräsident Dieter Lenzen in der Hansestadt um Unterstützung wirbt.
"Man geht ein nicht tragbares Risiko ein, wenn man nach der Promotion an der Uni bleibt!" Ulrich Herbert, Zeithistoriker an der Universität Freiburg, warnt vor einer wissenschaftlichen Karriere.

Was Berlin Studierenden bietet: Im neuen CHE-Ranking schneiden die Hochschulen der Hauptstadt gemischt ab. Gut sieht es vor allem bei den Geisteswissenschaften aus.

Berlins neue Stiftung sollte eigentlich die Forschung fördern. Doch noch immer ist sie nur mit sich selbst befasst. Finanzsenator Ulrich Nußbaum hat den Vorstand verlassen - offenbar nach einem Zerwürfnis mit Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner.
Der langjährige Direktor des renommierten Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU, Wolfgang Benz, geht. Um das Berufungsverfahren für die Nachfolge gibt es Streit.

Mehr Praxis, mehr Ausland, weniger Stoff: Rektoren stellen Reformprojekte vor
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