Sprachwissenschaftler Ickler verlässt Rat für deutsche Rechtschreibung
Amory Burchard
Berlin - Das deutsche Bildungssystem schafft es nicht, Migrantenkinder und Schüler aus sozial schwachen Familien einzubinden. Dies ist die Ansicht des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Bildung, Vernor Muñoz.
Warum sind muslimische Gesellschaften uns so fremd? Falsche Frage, sagen die Initiatoren des Forschungsprogramms „Europa im Nahen Osten – der Nahe Osten in Europa“, das gestern in Berlin vorgestellt wurde.
Forscher fordern neue Integrationsprogramme
Für die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist es ein üblicher Vorgang, für Historiker eine intellektuelle Bankrotterklärung: Das renommierte Institut für Geschichte in Göttingen wird abgewickelt – und damit womöglich die historische Forschung im Planck-Universum. Statt Kulturen der mittelalterlichen Gesellschaft, Transformationen des Religiösen in der Neuzeit oder Übergangsprozessen in die Moderne sollen in Göttingen jetzt „Heterogene Gesellschaften“ erforscht werden.
Berlin - Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich in Mannheim auf Vorschläge für die Groß- und Kleinschreibung geeinigt. Eine Faustregel der reformierten Rechtschreibung, dass alle Wörter, die einem Substantiv ähneln, groß geschrieben werden, soll nicht mehr gelten.
Fehler tolerieren oder korrigieren: Pädagogen streiten über das „Lehrerhasserbuch“
Wie kuriert man einen eingebildeten Kranken? Der Wissenschaftsrat setzt mit seinen Empfehlungen zu den Geisteswisenschaften auf eine konventionelle Therapie: Er erklärt sie für gesund.
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Bund und Länder beraten über „Hochschulpakt“
Nur knapp ein Viertel der deutschen Jugendlichen arbeitet in der Schule mehrmals in der Woche mit dem Computer. Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter im internationalen Vergleich: In Ungarn gehört die Computernutzung für rund 80 Prozent der 15-Jährigen zum Schulalltag, in Dänemark für etwa 67 Prozent.
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Mannheim - Der Rat für deutsche Rechtschreibung wird sich künftig auch mit der Groß- und Kleinschreibung befassen. Damit stehen Reformschreibweisen wie „heute Abend“ oder „im Übrigen“ zur Disposition, die die Konferenz der Kultusminister (KMK) als „unstrittig“ betrachtet und die seit Schuljahresbeginn in 14 Bundesländern verbindlich sind.
Reformgegner will Großschreibung kippen – der Rechtschreibrat könnte zustimmen
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Berlin - Der bayerische Ministerpräsident und designierte Bundeswirtschaftsminister Edmund Stoiber (CSU) will offenbar auf die zukünftige Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) zugehen. Über den Zuschnitt der beiden Ressorts werde „selbstverständlich gemeinsam und einvernehmlich gesprochen“, hieß es gestern aus Stoibers Umfeld.
Die designierte Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan will dafür kämpfen, „dass es ein vernünftiges Profil eines Forschungsministeriums gibt“. Das erfuhr der Tagesspiegel gestern aus dem Umfeld der CDU-Politikerin.