Ausgekochte Doppelagenten, Kidnapping, Verfolgungsjagden, als Unfall inszenierte Attentate, Abhöraktionen, raffiniert eingefädelte politische Unterwanderungen, Sex-Spioninnen: Alles schon dagewesen in Berlin. Die einstige Frontstadt des Kalten Krieges liefert Thrillerautoren bis heute jede Menge Stoff für packende Geschichten aus der Dunkelzone der Spionagedienste.
Christoph Stollowsky

Heizpilze sind verboten, die Kontrollen zeigen Wirkung, doch Wirte tricksen – zum Beispiel mit geschickt an Außenwände montierten elektrischen Strahlern.
In Berlin wird jeder Abgeordnete überprüft
In Berlin wird jeder Abgeordnete überprüft. Tauchen Verdachtsmomente auf, befasst sich damit ein Ehrenrat.

In den Uferhallen in Berlin-Wedding schaffen Bildhauer Kronen, Krieger und Konsolen: Vorlagen für die steinernen Barockskulpturen der Stadtschloss-Fassade
Am Donnerstag Türen, die sich bei voller Fahrt öffnen, am Freitag ein Gleisbruch: Die S-Bahn kommt nicht zur Ruhe. Tausende Fahrgäste der Linien S2 und S25 kamen am Freitag nur mit Verspätungen voran, weil zwischen Friedrichstraße und Oranienburger Straße ein Gleis gebrochen war.
Der Französische Dom, ein Bauwerk der Calvinisten, ist eine schlichte Andachts- und Konzertstätte. Über die Treppe hinein – der Alltag bleibt draußen. Kantor Kilian Nauhaus stellt seine Kirche vor.
Wegen eines Oberleitungsschadens mussten tausend Passagiere in Berlin im Regionalexpress 1 ausharren
Nur eine Kinderarztpraxis behandelte gestern Patienten. 80 Prozent von ihnen zeigten Symptome der Schweinegrippe.

Wegen eines Oberleitungsschadens mussten tausend Passagiere im Regionalexpress 1 kurz vor dem Bahnhof Grunewald ausharren. Aussteigen durften die Fahrgäste nicht, informiert wurden sie offenbar nur unzureichend.

Das Impfchaos geht weiter: Bei Schwangeren und Kindern herrschen große Unklarheiten – und die Behörden geben nur unverbindliche Empfehlungen. Die Folge: Verunsicherung.

Die weltweit größte Postkartenfirma hatte ihren Sitz in Steglitz. Eine Ausstellung zur Photographischen Gesellschaft.
Die Zahl der Ärzte, die in Berlin gegen die Schweinegrippe impfen, hat deutlich zugenommen. Den Sinn von Schulschließungen zweifeln die Mediziner allerdings an.

Mit der Uraufführung von "Ozean" wird am Donnerstagabend das Große Haus der Volksbühne wiedereröffnet. An der Abendkasse soll es noch Restkarten geben, doch wer kein Glück hat, kann trotzdem mitfeiern: im Roten und Grünen Salon.
Ansturm auf die Arztpraxen, fehlender Impfstoff, frustrierte Patienten: Die Immunisierungsaktion gegen die Schweinegrippe hat am Montag in Berlin teilweise chaotisch begonnen.

Ab Montag können sich auch Schwangere und chronisch Kranke immunisieren lassen. Alle anderen sind in etwa einer Woche dran. Die Adressen stehen im Internet, auch auf unserer Online-Seite, oder sind telefonisch zu erfragen. Ärzte raten zu Besonnenheit und Geduld, denn nicht alle Praxen haben schon den Impfstoff.
Angehörige erheben schwere Vorwürfe gegen Berliner Urban-Krankenhaus
Jetzt ist es offiziell: Todesursache des am Montag verstorbenen Berliners ist die Schweinegrippe. Die Angehörigen erheben schwere Vorwürfe gegen das Urban-Krankenhaus. In Brandenburg können sich Patienten seit Tagen über Impfpraxen informieren.

Nach dem Tod eines 40-Jährigen H1N1-Patienten in Berlin wollen sich viele in der Region impfen lassen.
Nach dem Tod eines 40-jährigen H1N1-Patienten sind viele verunsichert. Die Kritik am Impfplan des Senats wird lauter.
Die Berliner Impfaktion gegen die neue Grippe hat am 26. Oktober begonnen und ist nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission in drei Phasen aufgeteilt.
Berlin hat womöglich den ersten an der Schweinegrippe Verstorbenen zu beklagen. Der 40-jährige Mann starb im Urban-Krankenhaus überraschend an Herz-Kreislauf-Versagen. Er war zuvor positiv auf das H1N1-Virus getestet worden.
Das Interesse an der Impfung gegen die Schweinegrippe steigt - der Präsident der Berliner Ärztekammer warnt vor Hysterie. Die Zahl der Schweinegrippen-Infektionen in Berlin hat sich seit Sonnabend um 50 Fälle auf 973 erhöht.
Kein Schweinefleisch, keine Schweinegrippe? Mediziner kämpfen gegen das Gerücht an, dass Essgewohnheiten die Gläubigen vor Infektion schützen.