Auf der ersten Runde brummt der Motor noch etwas schwer und ungleichmäßig. Hier noch ein bisschen Öl, da etwas Fett und schon läuft er wieder wie eh und je.
Claus-Dieter Steyer
Typisch Brandenburger! Schleicht mit Tempo 60 auf Berliner Hauptstraßen, blinkt spät, bremst kurz und überhaupt: Der kennt sich bestimmt wieder nicht aus und wird zum Verkehrshindernis.
Das Luftschiffunternehmen CargoLifter AG wird schon in zwei bis drei Jahren einen riesigen fliegenden Kran anbieten. Allerdings handelt es sich noch nicht um den Zeppelin-Nachfolger, sondern um einen Ballon mit 61 Meter Durchmesser.
In der Trauerhalle auf dem kleinen Friedhof von Eberswalde nordöstlich von Berlin haben am Freitagnachmittag die Eltern und die Schwester der ermordeten Ulrike Brandt Abschied von dem Kind genommen. "Lassen Sie uns miteinander eintreten, dass die Mitmenschlichkeit und die Ehrfurcht vor dem Leben nicht auf der Strecke bleiben", sagte Seelsorger Martin Appel.
Die Cottbuser Polizei hat nach dem Brandanschlag auf das Haus des Kapitäns des Fußball-Bundesligisten Energie Cottbus, Christian Beeck, noch keine heiße Spur. Es sei weder ein Motiv noch ein möglicher Täter erkennbar, sagte am Donnerstag der Sprecher des Polizeipräsidiums Cottbus, Berndt Fleischer.
Das Einkaufszentrum am Rande von Frankfurt (Oder) war sein zweites Zuhause. Jetzt endete hier sein Leben, noch ehe es richtig begonnen hatte.
Im Fall der ermordeten zwölfjährigen Ulrike aus Eberswalde beginnt die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) in Kürze mit Gen-Tests von Männern. Auf vorerst freiwilliger Basis sollen vorbestrafte Gewalt- und Sexualverbrecher aus der rund 45 000 Einwohner zählenden Kreisstadt und aus ihrer Umgebung Speichel- oder Blutproben abgeben.
Auf mehr als 100 Beamte ist die Sonderkommission "Ulrike" im Eberswalder Polizeipräsidium aufgestockt worden. Sie fahnden Tag und Nacht nach dem Mörder des zwölfjährigen Mädchens.
Wir können nicht helfen. Wir spenden wenigstens Geld.
Im ersten Augenblick wirkt die Begeisterung des Maurers für seine Arbeit aufgesetzt. Er schwärmt geradezu für das Material, für dessen guten Geruch und die Geschmeidigkeit.
Die Polizei sucht seit gestern bundesweit nach dem Mörder der 12-jährigen Ulrike Brandt aus Eberswalde. Nach der Veröffentlichung eines neuen Phantombildes des gesuchten Mannes im Alter zwischen 25 und 35 Jahren gingen bisher rund 200 Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort des Täters ein.
Die bei Werneuchen gefundene weibliche Leiche ist die der seit dem 22. Februar vermissten Ulrike Brandt.
Überall stehen die Leute zusammen und reden. Darüber, wie es Ulrikes Eltern wohl gehen mag, und dass die schreckliche Gewissheit vielleicht besser ist als der Zweifel und die schwindende Hoffnung.
Die 12-jährige Ulrike Brandt aus Eberswalde ist tot. Das bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt Carlo Weber am späten Donnerstagabend.
Die schlimmsten Befürchtungen im Fall der seit dem 22. Februar vermissten Ulrike Brandt haben sich bestätigt.
Zärtlich streichelt die kleine Frau dem großen Eisbären das Fell. Sie fasst seine linke Pranke und flüstert ihm etwas zu, schmiegt sich an ihn.
Die große Landkarte der "Sonderkommission Ulrike" im Eberswalder Polizeipräsidium erhält immer mehr farbige Punkte, Linien, Schraffierungen, Kreise und Pfeile. Demnach müsste in dem Gebiet zwischen Eberswalde und Bernau - etwa 20 bis 60 Kilometer nordöstlich Berlins - beinahe jeder Zentimeter während der Fahndung nach dem seit dem 22.
In ihrer Suche nach der seit dem 22. Februar vermissten Ulrike Brandt aus Eberswalde fahndet die Polizei nach einem blauen Pick-up-Auto vom Typ Nissan.
Dichtes Schneetreiben und Nebel haben gestern die Suchaktion von rund 600 Polizisten und freiwilligen Helfern nach der seit dem 22. Februar verschwundenen 12-jährigen Ulrike Brandt erheblich erschwert.
Brandenburgs Tourismuswirtschaft soll nicht mehr nur gute und sichere Einkommen für rund 52.000 Beschäftigte dieser Branche garantieren, sondern jetzt auch politisch werden.
Mehrere hundert Polizisten suchten auch gestern nach der vor zehn Tagen verschwundenen Ulrike Brandt aus Eberswalde. Systematisch arbeiteten sie dabei jene gut zwei Dutzend auffälligen Stellen ab, die auf den Luftaufnahmen der Tornado-Jets in einem 50 Quadratkilometer großen Gebiet zwischen dem Eberswalder Ortsteil Finow und Eberswalde entdeckt worden waren.
Ein Preußen-Adler aus Papier für die schicke Uniform? Egal.
Die Polizei hat gestern zwischen Eberswalde und Bernau erstmals gezielt nach Spuren der seit mehr als einer Woche vermissten Ulrike Brandt gesucht. Luftbilder von Tornado-Jets der Bundeswehr lieferten dafür die Anhaltspunkte.
In den Reihen der eben noch um den besten Platz streitenden Kameraleute und Fotografen zieht plötzlich Ruhe ein. Kein Laut ertönt.