Am Donnerstag ist es wieder so weit, dann öffnet die Leistungsschau der Informationstechnik, Telekommunikation und Software in Hannover ihre Tore. Mit 8015 Ausstellern aus 60 Ländern ist die Cebit die größte Messe der Welt.
Corinna Visser
Verrückte Börsenwelt: Der finnische Handyhersteller Nokia gibt bekannt, dass er weniger umsetzen wird als erwartet - und der Kurs der Nokia-Aktie schießt in die Höhe. Die Börsianer sind entweder sehr bescheiden geworden - oder schauen auf etwas anderes.
In den Führungsetagen deutscher Aktiengesellschaften ist es ungemütlicher geworden. Seit aus den Deutschen ein Volk der Aktionäre geworden ist, müssen sich die Vorstände der Unternehmen Kritik von der breiten Öffentlichkeit gefallen lassen.
Schlechte Nachrichten sind immer schlechte Nachrichten, aber ihre Wirkung ist nicht immer gleich fatal. Im Moment wiegt jede schlechte Nachricht von der Deutschen Telekom doppelt schwer.
Die T-Aktie hat aus uns Deutschen ein Volk der Aktionäre gemacht. Das hat uns alle reich gemacht.
Lachen Sie auch über die armen Teufel, die Telekom-Papiere im Depot haben? Tatsächlich ist es zur Zeit keine Freude, T-Aktionär zu sein.
Der Börsengang von Orange droht zum Flop zu werden. France Télécom musste jetzt den Preis für die Aktie der Mobilfunktochter reduzieren, um nicht auf den Papieren sitzen zu bleiben.
First Mover, der erste am Markt zu sein, ist im Zeitalter des Internet eine der Erfolgsstrategien. Doch zu hohes Tempo kann auch ein Nachteil sein.
Im vergangenen Jahr sind 132 Unternehmen an den Neuen Markt gegangen - darunter viele Internetfirmen. Nicht nur die Unternehmen waren jung, oftmals war es auch das Management.
Die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende. Jetzt kommen sie sogar aus dem Mobilfunk, jener Branche, in welcher die Wachstumsraten keine Grenze kannten.
Eine Milliarde Mark Verlust im vierten Quartal. Das haben die Analysten von der Deutschen Telekom nicht erwartet.
Microsoft steigt in den Markt für Spielekonsolen ein. Kinderkram?
Es war 4760 Kilometer lang und 7000 Tonnen schwer. Es verkürzte den Seeweg zwischen Europa und Amerika um keinen Millimeter, und doch knüpfte das erste transatlantische Telegrafenkabel im Jahre 1866 eine Verbindung, die die Entfernung zwischen beiden Kontinenten schrumpfen ließ.
Vier Buchstaben haben in diesem Jahr nicht nur die Telekommunikationsbranche in Atem gehalten. Weil die Preise für die Lizenzen immer Schwindel erregendere Höhen erreichten, interessierte sich plötzlich die ganze Republik für UMTS.
Alle wollen die Flatrate. Der Kunde zahlt monatlich einen festen Preis und kann dafür ohne zeitliches Limit im Internet surfen.
Die Deutsche Telekom geht wieder einmal leer aus. Während die Konkurrenten Vodafone und France Télécom eine UMTS-Mobilfunklizenz in Schweden erworben haben, fiel die Telekom schon in der ersten Runde aus dem Rennen.
Schön, wenn sich Kinder über einen Teddy unterm Weihnachtsbaum freuen. Noch schöner ist es, wenn die Eltern das Plüschtier mit gutem Gewissen unter den Baum legen können.
Bevor Gyula de Ploeg im April diesen Jahres nach Berlin kam, hat er in den Niederlanden ein dreitägiges Kulturtraining absolviert. "Das ist in unserem Unternehmen üblich, bevor man ins Ausland geht", sagt de Ploeg, Geschäftsführer der Planet Internet GmbH.
Der Streit um die künftige Regulierungspolitik auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt verschärft sich. Anlass für die Debatte ist das vorzeitige Ausscheiden des noch amtierenden Präsidenten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle.
Den Börsianern kann man offenbar gar nichts recht machen. Erst fordern sie monatelang, dass Telekom-Chef Ron Sommer nun endlich einen neuen Vorstandsvorsitzenden für die Telekom-Internettochter T-Online präsentieren soll.
Die europäische UMTS-Landschaft ist weitgehend aufgeteilt, die Lizenzen in den wichtigsten Mobilfunkmärkten sind vergeben - nur Frankreich fehlt noch. Im Wettstreit um die begehrten Lizenzen zeichnen sich bereits die Sieger ab: der britische Mobilfunkkonzern Vodafone und der französiche Telefonkonzern France Télécom.
Die Konzernchefs der Mobilfunkunternehmen werden nicht müde zu betonen: "Es wird sich lohnen." Sie versprechen fantastische Gewinne, wenn UMTS, die neue Generation des Mobilfunks, erst einmal unsere gesamte Kommunikation revolutioniert haben wird.
Da waren es nur noch fünf. Die Schweizer Kommunikationskommission rechnet jetzt sogar damit, dass am Montag nur vier Bieter zur Versteigerung der nationalen UMTS-Mobilfunklizenzen antreten.
Jedes Unternehmen, und sei es auch noch so klein und noch so weit entfernt von den klassischen Online-Shopping-Produkten - Bücher, Software, CDs - benötigt eine E-Commerce-Strategie. Und mit der Entwicklung dieser Strategie müsse so schnell wie möglich begonnen werden, heißt es in einer Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Empirica im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums.