Eine blonde junge Frau verteilt Handzettel auf der Computermesse Cebit. Sie trägt ein knappes schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "Internet Programmierer gesucht" quer über der Brust.
Corinna Visser
In Hannover finden in diesem Jahr gleich zwei Weltausstellungen statt. Die eine heißt Expo 2000 und folgt einem Konzept des 19.
Vodafone ist nicht Mannesmann. Wer die Aktien des Düsseldorfer Traditionsunternehmens in die neuen Vodafone-Papiere tauscht, wird Anteilseigner eines grundlegend anderen Unternehmens.
Die Telekom setzt in Frankreich ihre Strategie der kleinen Schritte fort. Nach dem Erwerb der Festnetzgesellschaft Siris im vergangenen Jahr, kauft das Unternehmen nun den Online-Dienst Club Internet.
Einst begnügte sich Mobilcom damit, der billige Jakob unter den Telefongesellschaften zu sein. Mit agressiver Preispolitik und nicht minder herausfordernder Werbung gelang es Mobilcom-Chef Gerhard Schmid, sich schnell als einer der erfolgreichsten Newcomer auf dem Markt zu etablieren.
Mannesmann-Chef Klaus Esser war nicht einfach nur ein Gegner der Fusion mit dem britischen Mobilfunkanbieter Vodafone. Er lehnte sie so vehement ab, dass er nicht einmal darüber verhandeln wollte.
In der Branche spricht jeder mit jedem - so heißt es immer, wenn Gerüchte über Verhandlungen zwischen dem einem mit dem anderen Telekommunikationskonzern die Runde machen. Tatsächlich ergeben sich fast jeden Tag neue Konstellationen, keine Kombination erscheint mehr undenkbar.
Die Deutsche Telekom leidet unter sinkenden Margen. Den übrigen Wettbewerbern auf dem Telekommunikationsmarkt geht es nicht besser.
AOL und Time Warner haben es vorgemacht: Ein Onlinedienst und ein Medienkonzern gehen zusammen. Sie haben so einerseits den direkten Zugang zum Kunden über das Internet und das TV-Kabel.
Eine der größten Übernahmeschlachten der Wirtschaftsgeschichte wird mit harten Zahlen und weichen Gefühlen ausgefochten - und verändert DeutschlandCorinna Visser Breite Hosenträger und farbenfrohe Hemden sind sein Markenzeichen. Sehr zum Missfallen seiner PR-Berater, die darauf achten, dass er sich im dunklen Jackett fotografieren lässt.
Zurückhaltung ist nicht angebracht. Das Management von Mannesmann kämpft um sein Überleben.
Das Angebot von Vodafone für die Übernahme von Mannesmann liegt auf dem Tisch. Jetzt müssen die Aktionäre entscheiden.
Auf dem Telekommunikationsmarkt werden die Karten neu gemischt. Die großen Telekommunikationsunternehmen wollen und müssen sich jetzt die besten Ausgangspositionen auf den schnell wachsenden Märkten von morgen - Mobilfunk und (mobile) Datendienste - sichern.
Im Januar wird der Wettbewerb auf dem liberalisierten Telekommunikationsmarkt zwei Jahre alt. Die Kunden haben von der Vielzahl der neuen Anbieter profitiert.
Der Trend beim Online-Banking geht zum Zweit- und Dritt-Konto. Dies habe entscheidend dazu beigetragen, dass sich die Zahl der Online-Konten von Ende 1997 auf Ende 1998 von 3,5 auf knapp sieben Millionen verdoppelt hat.
Was ist los bei Herlitz? Seit Jahren warten die Aktionäre des Berliner Papierfabrikanten auf gute Nachrichten.
Bei Mannesmann scheint das Geld derzeit sehr locker zu sitzen. Gleich zu Beginn der Versteigerung zusätzlicher Mobilfunkfrequenzen legten die Düsseldorfer ein so hohes Angebot auf den Tisch, dass die kleineren Bewerber E-Plus und Viag Interkom schon bald das Handtuch werfen mussten.
Im Wettstreit Deutsche Telekom - France Télécom steht es eins zu zwei. Zuerst war es France Télécom gelungen, in Großbritannien einen Fuß in die Tür zu bekommen.
So, wie Draguljup Buvac da am Tisch sitzt, würde er vielleicht auch in seine Neuköllner Eckkneipe gehen. In seinem Trainingsanzug aus Fallschirmspringerseide sitzt er entspannt auf dem gepolsterten Holzstuhl, die Rechte umklammert ein Bier, vor ihm steht ein voller Aschenbecher.
Bei der Deutschen Telekom schmelzen Umsatz und Gewinn. Der Wettbewerb macht dem Ex-Monopolisten zu schaffen.
Was die Kunden freut, ist der Unternehmen Leid. Telefonieren ist so billig geworden, dass die Telefongesellschaften mittlerweile damit nicht mehr viel Geld verdienen können.
Das zweite Jahr der Regulierung auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt steht ganz im Zeichen der Frequenzen. Ende August will die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation die Frequenzen für drahtlose Teilnehmeranschlüsse vergeben.
Telekom-Chef Ron Sommer kann endlich einen Erfolg vorweisen. Seit dem zweiten Börsengang der Deutschen Telekom im Juni gab es immer wieder Spekulationen, was mit den rund 21 Mrd.
Wäre das nicht herrlich, wenn man endlich kostenlos telefonieren könnte? Vorbei mit dem Wirrwarr bei den Telefontarifen, die anstrengende Suche nach dem billigsten Anbieter hätte ein Ende.