Ralf Beckmann hat ganz genau hingeschaut. Er sitzt ja ziemlich nahe am Beckenrand, auf der Tribüne, die sie in Berlin für die Betreuer, Trainer und Journalisten aufgebaut haben.
Frank Bachner
Jacco Verhaeren stoppte mitten im Satz. Eigentlich hätte er gerne noch genauer berichtet, wie populär Schwimmen in Holland ist.
Vielleicht wird der Tagesordnungpunkt sieben am spannendsten. "Entlastung des Vorstands", lautet er.
Morgen fällt die endgültige Entscheidung, ob sich Berlin um die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 bewerben wird. Nach Informationen des Tagesspiegel ist die WM-Bewerbung ein Thema bei der Senatssitzung am Dienstag.
Risto Mannisenmäki hat jetzt eine Metallplatte im Rücken. Aber er ist noch einmal davon gekommen.
Die Nachricht klingt fast schon wie eine Siegesfanfare: "Mit dem Vermarktungspaket und der darin festgeschriebenen Garantiesumme sichert IMG schon jetzt die Durchführung des Istaf 2002 (..
Manchmal trägt Thomas Rupprath eine graue Baseballkappe, auf der steht vorne "Smart". Smart, das Auto.
Der Aufstieg von Jürgen Demmel zum Geschäftsführer der Internationales-Stadionfest-GmbH verlief kurios. In einer seltsamen Sitzung der Istaf-Gesellschaftervereine wurde der Leichtathletik-Abteilungsleiter des OSC Berlin in sein Amt gehievt.
Natürlich haben sie die Liste mit den großen Namen in einer der vielen Sportzeitungen abgedruckt. Stefan Hübner hat sie in seinem Haus am Gardasee gelesen.
Birgit Boese greift kurz in ihren Schreibtisch, dann legt sie Tabletten auf einen Stapel Papiere. IBUPROFEN 800, sehr starke Schmerztabletten.
Irgendwann im dritten Satz machte Gabriel Krüger einen technischen Fehler; kann ja mal passieren. Aber Ilja Wiederschein kommentierte den Patzer mit höhnischem Klatschen.
Die Fernsehkameras zoomten direkt in ihre Augen. Die Augen schimmerten gelb und blau.
Seit zwölf Jahren warten die Dopingopfer des DDR-Sports auf eine finanzielle Entschädigung, seit Donnerstagabend ist endlich klar, dass Geld fließen wird. Der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages hat verbindlich beschlossen, im Haushalt 2002 ingesamt zwei Millionen Euro (3,91 Millionen Mark) für die Dopingopfer zur Verfügung zu stellen.
Irgendwann klingt Georg Körner richtig dramatisch. "Wir schwingen nicht das Fallbeil über Herrn Wensky", sagt der Notar.
Götz Eilers will heute eine wichtige Frage stellen. Jedenfalls sagt er, dass er die Antwort noch nicht kennt.
Heinz Frei rollt jetzt mit einer Brille, mit einer modern geschnittenen Brille. Die meisten Hochleistungssportler tragen solche Brillen, der Hersteller ist dann in der Regel auch der Sponsor.
Die Atmosphäre war wie erwartet: aufgeheizt. Das lag am Thema: geschönte Zahlen, Fehlbuchungen, ungeordnete Buchhaltung, unerwartet hohe Defizite, mangelnde Kontrollen.
Georg von Waldenfels ist ein konsequenter Mann. Jedenfalls sagt er das.
Mark Fogarty war ja nun doch ziemlich aufgeregt. Er hatte in der "Gazzetta dello Sport" gelesen, dass Michael Schumacher Ende September möglicherweise nicht in Indianapolis fahren wird.
Hans-Jürgen Jobski hebt zwar nicht die Stimme. Aber er wird trotzdem deutlich.
Das Häuschen steht gleich beim Eingang zum Klubgelände. Es ist nicht besonders groß, aber im Zweifelsfall überaus wichtig.
Der Star verkündete die Sensation lakonisch. Michael Jordan hatte vor seinem Restaurant gesessen, mit drei Reportern, irgendwo in Chicago, und nun stand er auf, reckte sich kurz, und schlenderte zu seinem Wagen.
Bis zum Schluss sagte sie "Sie" zu ihm. Franziska van Almsick ist das so gewohnt, sie hat ihre Trainer immer gesiezt.
Seine Trainingsbahn war voll, mehrere Sprinter standen vor ihm, sie wollten zuerst loslaufen, und sie hatten das Recht dazu. Also wartete Michael Johnson.