Die geplante Fusion der Stromkonzerne Veba/Viag und der Zusammenschluss von RWE und VEW stößt zunehmend auf Skepsis beim Bundeskartellamt. Wie der Präsident der Wettbewerbsbehörde, Dieter Wolf, in einem Gespräch mit dem Tagesspiegel betonte, verkompliziert die neue Verbändevereinbarung zur Stromdurchleitung die Fusionsvorhaben.
Heike Jahberg
Letzte Chance für die Steuerpläne des Bundesfinanzministers: Am heutigen Donnerstag berät der Vermittlungsausschuss über die von Hans Eichel geplante Besteuerung der Kapitallebensversicherungen. Doch selbst in der SPD-Bundestagsfraktion glaubt niemand mehr daran, dass die Steuerpläne des Ministers Wirklichkeit werden.
Es ist ein beispielloses Stühlerücken, das jetzt in der HypoVereinsbank stattfindet. Sieben Manager des früheren Hypobank-Konzerns müssen gehen - endlich.
Professor Hermann Simon ist Geschäftsführender Vorstand der Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners in Bonn.Können kleine und mittlere Unternehmen auf den Weltmärkten mitspielen oder sind sie per se auf lokale und regionale Märkte beschränkt?
Nun also doch nicht: Eigentlich wollten sich die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern auf eine gemeinsame Linie in Sachen Ladenschluss einigen. Doch daraus wird nichts.
An ihrem einstigen Lieblingskind haben die Börsianer derzeit wenig Freude. Jahrelang schien der Aufstieg von SAP unaufhaltsam.
Der Tag des Abschieds ist ein Tag der Erinnerungen - an die ersten Jahre des Bundeskartellamts in Berlin, als die Sowjets versuchten, mit Tiefflügen die Amtsgeschäfte am Platz der Luftbrücke zu stören und die Mitarbeiter in Angst und Schrecken zu versetzen. Als "Zeichen der Verbundenheit mit der geteilten Stadt", wie Berlins Justizsenator Ehrhart Körting sagt, hatte die Bundesregierung die Wettbewerbsbehörde in Berlin angesiedelt.
Röhren und Telekommunikation passen nicht zusammen. Bei Mannesmann soll das Durcheinander nun ein Ende haben, der Konzern wird neu geordnet.
Wirtschaft: Der neue Chef kommt von Boss: Ab 1. Oktober übernimmt Joachim Vogt den Bekleidungsriesen
Der Boss geht, der Neue kommt. Am Donnerstag hat Klaus Steilmann, der größte Textilproduzent Europas, die Katze aus dem Sack gelassen: Schon am 1.
Die Telekom-Aktionäre der ersten Stunde werden bei der nächsten Steuererklärung ihr blaues Wunder erleben. Da sich Bund und Länder nicht über eine bundeseinheitliche Lösung einigen können, wird nun jedes Finanzamt auf eigene Faust entscheiden, ob die Anleger die von der Telekom in diesen Tagen ausgegebenen Treue-Aktien versteuern müssen oder nicht.
Auch in Sachen Strom ist der Westteil Berlins schon bald keine Insel mehr. Sicher: Es gibt technische Beschränkungen, und die Newcomer auf dem Strommarkt kommen an der Spree nicht ungehindert zum Zuge.
Otto Zich ist Tierfreund. Ganz besonders gern mag der Präsident von Sony Europa einen Hund.
Was hatte die Bahn nicht alles versprochen: Auf die Minute pünktlich sollten die Züge in die Bahnhöfe einrollen, mit eigens installierten Pünktlichkeitsanzeigern wollte Bahn-Chef Ludewig seinen Kollegen Dampf machen. Daraus wurde nichts.
Europas Textilkönig, Klaus Steilmann, tritt ab. Schon in wenigen Wochen wird der Mann, der mit seiner "Mode für Millionen" aus dem Nichts zu einem der größten Massenkonfektionäre in Europa aufgestiegen ist, die Geschäfte an seinen Nachfolger übergeben.
Man muss die Lebensversicherer nicht lieben. Es gibt lukrativere Arten, für sein Alter vorzusorgen.
BERLIN . Der Schutz der Anleger vor unseriösen Finandienstleistern ist trotz der erweiterten Befugnisse der Aufsichtsbehörden lückenhaft.
Wenn es ums Essen geht, sind wir konservativ. Während Holländer, Engländer oder Franzosen ohne große Skrupel Gen-Tomaten zu Spaghetti-Sauce verarbeiten oder gentechnisch veränderten Mais unter ihren Salat rühren, ist Gentechnik in deutschen Küchen verpönt.
BERLIN . Der deutsche Buchhandel ist noch einmal davon gekommen.
Jeder Autofahrer hat sie, jeder Autofahrer braucht sie - die Kfz-Haftpflichtversicherung. Weil das so ist, sind die Autofahrer begehrte Kunden.
Inzwischen hat es auch der letzte gemerkt: Der Jahreswechsel kommt näher. Und mit ihm auch der Weltuntergang.
Der Schrecken der Lebensversicherer ist 33 Jahre alt, Mitglied bei amnesty international und Greenpeace und setzt sich für bedrohte Völker ein. Hans Martin Bury, Anfang der 90er Jahre noch Sprecher der "Youngsters" in der SPD-Bundestagsfraktion, ist inzwischen zum wirtschaftspolitischen Sprecher aufgestiegen.
Die fetten Jahre sind vorüber.Der Verteilungskampf im Gesundheitswesen zeigt auch bei den Apothekern Spuren.
Wenn Bankangestellte die Schalterhallen verlassen und auf die Straße gehen, muß es sich um etwas richtig Wichtiges handeln.Sollte man zumindest meinen.
BERLIN .Die Wettbewerbsexperten vom Bundeskartellamt haben es leicht.