
Arbeitnehmer müssen finanziell besser gestellt werden, fordert Deutschlands mächtigster Banker. Im Tagesspiegel-Interview verteidigt Jürgen Fitschen zudem den Einstieg des Emirats Katar bei der Deutschen Bank.

Arbeitnehmer müssen finanziell besser gestellt werden, fordert Deutschlands mächtigster Banker. Im Tagesspiegel-Interview verteidigt Jürgen Fitschen zudem den Einstieg des Emirats Katar bei der Deutschen Bank.

Die Deutsche Bank sichert den Aufsichtsbehörden eine enge Zusammenarbeit zu. Spätestens bis Ende nächsten Jahres sollen viele der Rechtsstreitigkeiten erledigt sein. Zum Vorwurf der Staatsanwaltschaft, er habe im Kirch-Prozess versuchten Prozessbetrug begangen, sagt der Ko-Chef der Bank, Jürgen Fitschen: "Ich habe weder belogen noch betrogen."

Die Reichen werden immer reicher, während viele Arbeitnehmer in den vergangenen zehn Jahren unterm Strich keine Reallohnerhöhung bekommen haben. Der Ko-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sieht das kritisch und fordert Änderungen, etwa bei der kalten Progression.

Die Gewerkschaft GDL erhöht den Druck: Nach dem neunstündigen Streik vergangene Woche sollen die Züge ab Mittwochnachmittag 14 Stunden stehen. Schon am Morgen fallen zahlreiche Züge aus.

Experten sollen Justizminister Maas bei der Verbraucherpolitik helfen. Ob die neuen Verbraucherweisen die hohen Erwartungen erfüllen können, ist allerdings fraglich.

Ist die Anlageberatung besser geworden? Im vergangenen Quartal ist die Zahl der Beschwerden bei der Bafin gesunken. Der Bankenverband freut sich, warnt aber davor, diese Zahlen zu überschätzen.

Alle Tengelmann-Supermärkte sollen an Edeka fallen, die Unternehmensgruppe sieht keine Perspektive mehr für die 450 Filialen von Kaiser's und Tengelmann. Nicht nur Lebensmittelproduzenten sehen das kritisch, auch das Kartellamt und die Monopolkommission.
Die Preise für Haftpflicht- und Kaskoversicherungen steigen. Eine neue Studie ruft zum Wechsel auf und stellt traumhafte Ersparnisse in Aussicht.

Markus Faulhaber, Chef der Allianz Lebensversicherung, hat zehn Lebensversicherungen. Im Tagesspiegel-Interview erklärt er, warum das sinnvoll ist. Und warum die Allianz in Zukunft in Infrastruktur investieren will.

Der Ukraine-Konflikt, die Euro-Krise, die Sorge vor Ebola - vom Optimismus, der die deutsche Wirtschaft bis vor kurzem antrieb, ist nichts mehr zu spüren. Konjunkturprogramme halten Ökonomen dennoch für überflüssig.

Seit der Gründung vor fast 125 Jahren hatte der Versicherungskonzern erst neun Chefs. Der zehnte ist erst 49 Jahre alt. Er gilt als kühler Rechner - der schon einmal gründlich daneben lag.

Justizminister Heiko Maas nimmt Neubauten aus seiner Mietpreisbremse aus, um den Neubau nicht abzuwürgen. Berlin geht andere Wege.

Wieder wechselt ein prominenter Politiker in die Wirtschaft. Nach Dirk Niebel und Ronald Pofalla findet jetzt auch Daniel Bahr einen neuen Arbeitgeber. Lobbykritiker sind empört und fordern schärfere Gesetze.

Die Versicherer wollen ihr Image verbessern und investieren viel Geld in ihre neue Medienabteilung. Verbraucherschützer sehen schwere Zeiten auf sich zukommen.

Die US-Tochter Pimco bereitet Deutschlands größtem Versicherer Schwierigkeiten. Konzernchef Diekmann kann sich der Sache jetzt persönlich annehmen: Sein Vertrag wird dem Vernehmen nach verlängert.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands der Familienunternehmen, über miese Abis, anspruchsvolle Schüler, die Fehler der schwarz-roten Regierung und die Angst der Unternehmer vor einer Verschärfung der Erbschaftsteuer.

Die AfD stellt die richtigen Fragen, gibt aber die falschen Antworten, sagt Lutz Goebel, Präsident des Verbands der Familienunternehmer. Aber auch die schwarz-rote Politik ist falsch, meint der Unternehmer. Wettbewerber aus China, den USA und Südkorea würden deutschen Firmen inzwischen den Rang ablaufen.

Wenn Unternehmer ihre Betriebe vererben oder verschenken, fallen derzeit kaum Steuern an. Das Bundesverfassungsgericht prüft, ob diese Steuerverschonung verfassungsgemäß ist. Viele Firmeninhaber reagieren aber schon jetzt und trennen sich von ihren Betrieben, sagt Lutz Goebel, Präsident des Verbandes der Familienunternehmer.

Reisende müssen sich auf Arbeitskämpfe einstellen. Wann es losgeht, will die Lokführer-Gewerkschaft GDL noch nicht sagen. Die Bahn resigniert. Klagen gegen die Arbeitskämpfe wird es vorerst nicht geben, neue Vorschläge auch nicht.

Lücken im Asphalt, bröckelnde Brücken: Deutschland muss dringend in die Infrastruktur investieren. Doch das Geld fehlt. Ist privates Kapital die Lösung?

Der chinesische Onlinehändler Alibaba will mit dem Börsengang Milliarden einnehmen. Daran knüpfen sich Hoffnungen, aber auch Risiken. Ein Kommentar.

Seit Freitag kann man die Aktien des chinesischen Onlinehändlers an der Börse kaufen. Der Start war fulminant.

Internationale Konzerne rechnen sich arm und sparen so Steuern. Die Industrieländer-Organisation OECD will die Trickserei beenden.

Unerhörtes Geschäft: High-Tech-Hörgeräte zahlt seit kurzem die Kasse. Der Absatz ist enorm. Jetzt wollen auch Branchenfremde wie Fielmann und Ärzte mitverdienen. Den Akustikern gefällt das gar nicht.
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