Die Präsenz von Rockern der Hells Angels auf dem Kreuzberger Myfest hat viele Gäste irritiert. Auch Politiker sind empört.
Jörn Hasselmann
Berlins Sicherheitsbehörden sehen nach dem Tod von Osama bin Laden keine veränderte Sicherheitslage für Berlin. Die Gefahr sei nicht konkret, sondern nur abstrakt.
Zehntausende haben den 1. Mai in Berlin weitgehend friedlich gefeiert. Spät gab es vereinzelt Krawall, doch in den vergangenen Jahren war es deutlich mehr. Ströbele spricht von "Schönheitsfehler".

Linke Mai-Feierlichkeiten: Der Samstag verlief relativ gut, aber am Sonntagabend begannen die Attacken
Myfest mit Autonomen und Hells Angels: Es war ein zuweilen bizarrer, aber vergleichsweise friedlicher Abend des 1. Mai. Auseinandersetzungen gibt es trotzdem. Die Ereignisse in unserem Mai-Blog.
Die Berliner Polizei zieht nach der Walpurgisnacht eine weitgehend positive Bilanz: Ingesamt wurden 58 Randalierer festgenommen, 25 Beamte leicht verletzt. Einsatzschwerpunkte waren der Wismarplatz in Friedrichshain und der Viktoriapark in Kreuzberg.
Neu ist, dass das sechsrädrige und gepanzerte Fahrzeug „WaWe 10.000“ sogenannte Wasserwände erzeugen kann, hinter denen Einsatzkräfte vorrücken können – allerdings nicht an diesem 1. Mai.
Noch nie gab sich die linke Szene so verhalten. Trotzdem steht die Polizei am Wochenende mit 6000 Beamten bereit

Noch nie gab sich die linke Szene vor dem 1. Mai so verhalten. Trotzdem steht die Polizei am Wochenende mit 6000 Beamten bereit.

Innensenator Körting will rund 6000 Polizisten am 1. Mai einsetzen. Bereits in der Nacht zu Donnerstag gab es mehrere linksextremistische Brandanschläge auf Autos und Schmierereien.

Während sich die Berliner Politik über den Umgang mit den brutalen Angriffen in U-Bahnhöfen streitet, wird in Wedding erneut ein junger Mann Opfer einer Gewalttat.

Berlin - Noch diskutiert Berlin den brutalen Angriff auf einen 18-Jährigen im U-Bahnhof Friedrichstraße, da meldet die Polizei eine neue Gewalttat, dieses Mal auf der Linie U 9. Ein 21-Jähriger wurde Donnerstag früh von drei Räubern attackiert, die versuchten, Telefon, Halskette und Armband zu erbeuten.

Mehrere Brandanschläge auf Autos und Schmierereien in Berlin
Zahlreiche Demonstrationen begleiten die Walpurgisnacht und den 1. Mai. Eine kurze Übersicht.
Berlin - Sie trafen sich durch Zufall im Bahnhof Berlin-Friedrichstraße, beide wollten mit der U-Bahnlinie U 6 nach Hause. Der 18-Jährige – nach Polizeiangaben alkoholisiert und streitlustig – sieht den 29 Jahre alten Markus P.
Reinickendorfer drohen mehr als fünf Jahre Haft

Ein 18-Jähriger prügelte sein 29-jähriges Opfer auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße bewusstlos. Eine Putzkraft schaute weg, ein Tourist half – und der Schüler ist wieder frei.
Ein 18-Jähriger ist nach einem Prügelangriff auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße wieder auf freiem Fuß. Politiker fordern unterdessen eine längere Speicherung von Videobildern.

Ein 29-Jähriger ist am Samstagmorgen auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße bis zur Bewusstlosigkeit getreten worden. Ein Überwachungsvideo zeigt den Überfall. Inzwischen haben sich beide Tatverdächtige gestellt.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Jungen in Reinickendorf hat der dringend tatverdächtige Vater die Tötung eingeräumt. Ein Streit ging dem aber nicht voraus.
Erneut ermittelt die Mordkommission nach Attacke auf einem U-Bahnhof Täter trat an der Friedrichstraße immer wieder auf den Kopf eines 29-Jährigen
Ein 34-Jähriger ist am Donnerstag mit einer Axt ins Tempelhofer Jobcenter eingedrungen. Er demolierte Büroinventar, bedrohte Angestellte, wurde verhaftet - und wieder freigelassen. Am Abend tauchte er erneut vor dem Jobcenter auf. Die Polizei kennt ihn schon lange.
Ein Mann randalierte im Jobcenter und drohte Schlimmeres an. Die Polizei kannte ihn schon lange
Nach dem Verbrechen an dem 12-jährigen Julien fahndet die Polizei nach dessen Vater Birk Dietrich. Die Mordkommission ist sich sicher, dass der 34-Jährige seinen Sohn in der Nacht zum 20.