
Ist er überfordert? Oder weigern sich die, die ihn kritisieren, einfach, Ruhe zu geben? Hartmut Semken, Landesvorsitzender der Piratenpartei, muss weiter um sein Amt fürchten.

Ist er überfordert? Oder weigern sich die, die ihn kritisieren, einfach, Ruhe zu geben? Hartmut Semken, Landesvorsitzender der Piratenpartei, muss weiter um sein Amt fürchten.

Immer schärfer streiten die Piraten um Parteichef Hartmut Semken. Ein Parteitag mit dem Ziel, ihn zu stürzen, ist wahrscheinlich geworden. Martin Delius will unterdessen parlamentarischer Geschäftsführer bleiben.

Piratenchef Sebastian Nerz spricht über die Fehler der letzten Monate, die Nazi-Debatte in der Partei sowie die Kontrolle von Parteimitgliedern - und er erklärt, warum die Piratenpartei keine Botschaft braucht.

Der Landesvorsitzende der Piraten, Hartmut Semken, ist nach seinen Äußerungen zum Umgang mit rechtsextremen Mitgliedern politisch angezählt. Parteiinterne Gegner fordern eine klare Abgrenzung gegen rechts.

In Umfragen sind die Piraten so beliebt wie nie. Dabei haben sie vor ihrem Parteitag ein Abgrenzungsproblem und eine Nazi-Debatte. Wie die Streitkultur im Netz ihre Politik bremst.

Wer zur Blockade von Nazi-Aufmärschen aufrufe, wende selbst „Nazimethoden“ an, schrieb Hartmut Semken. Grünen-Landeschef Daniel Wesener sagt, damit sende der Pirat ein fatales Signal. Und er ist nicht der einzige Kritiker.

Mit seiner Kritik am Umgang der Piraten mit Rechtsextremen ist der Chef der Berliner Piraten, Harmut Semken, auf heftigen Widerstand gestoßen. Jetzt versucht er, die Wogen zu glätten. Doch eine Entschuldigung dürfte seinen Kritiker wohl kaum genügen.

Als "Ex-Fickse" hat Alexander Morlang, Pirat im Berliner Abgeordnetenhaus, eine Piratin auf Twitter bezeichnet. Vorfälle wie dieser werden seit kurzem auf einem Blog gesammelt.

Blutet die Partei aus? Ein weiteres Führungsmitglied der Piraten zieht sich zurück. Die genannten Gründe klingen bekannt: Auch Rene Brosig, Schatzmeister der Piraten, beklagt sich über zu große Belastung.
Die Piraten streiten um eine E-Mail, die Parteichef Sebastian Nerz an den Berliner Fraktionsvorsitzenden Andreas Baum schickte. Darin ist die Rede davon, Nerz werde weitere Ausfälle nicht tolerieren.
Martin Delius, Berliner Piratenabgeordneter, spricht über Unverständnis gegenüber seiner Partei, den Vorwurf der Doppelmoral - und darüber, dass er seine Aufgabe in Berlin als erledigt ansieht.
Martin Delius, parlamentarischer Geschäftsführer der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus, möchte politischer Geschäftsführer seiner Partei auf Bundesebene werden.

Bernd Schlömer, Vizevorsitzender der Piraten, spricht im Interview über Grenzen der Transparenz, Fehler, die der Vorstand gemacht hat - und darüber, wo sich piratische Ideen mit der Realität beißen.

Ende April will Bernd Schlömer zum Bundesvorsitzenden der Piratenpartei gewählt werden. Der Tagesspiegel hat ihn zum Interview getroffen.
Die CDU Ratingen wollte sich gewitzt geben, sicherte sich Domains wie www.piraten-ratingen.de und spottete über die Piraten. Deren Anhänger aber schlugen schnell zurück.

Nach Berlin jetzt das Saarland: Die Piraten ziehen bei der zweiten Landtagswahl in Folge in ein Parlament ein. Protestwähler helfen der Partei dabei - ihre Mitglieder sehen den Anbruch eines neuen politischen Zeitalters.

Am Sonntagabend wollen die Piraten zum zweiten Mal so richtig jubeln - und mit dem Einzug in den Saar-Landtag den Beweis antreten, dass sie nicht nur in der Großstadt Berlin die Wähler von sich überzeugen können.

Eingesperrt, gestresst – geliebt. Wir halten Eisbären und Löwen hinter Gittern, auch wenn das Zoo-Leben für sie eine Qual ist. Echte Tierfreunde sollten ihnen nur eines wünschen: die Freiheit.

In der Samstagsausgabe des Tagesspiegels ist es wieder so weit: Auf vier Seiten "Mehr Berlin" (und nicht nur dort) zeigen wir, warum wir unsere Geschichten manchmal am allerliebsten auf Papier drucken.

"Wir haben Transparenz nicht konkret definiert", kritisiert Pirat Christopher Lauer - dabei geht es um eine Kernforderung seiner Partei. Die hat nun auch einen Vorschlag, der sich an den Senat richtet - dort aber auf Skepsis stößt.

Die Piratenpartei wittert in der NRW-Wahl eine enorme Chance. Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen, hat die Partei schon als wichtigen Gegner ausgemacht - und wird damit selbst Opfer piratischen Spottes.

Es gebe da "einen jungen Abgeordneten", der sich um Netzpolitik kümmere, sagte die Grüne Sylvia Löhrmann und erntete den Spott vieler Piraten. Aus diesem Anlass: ein Interview mit dem "jungen Abgeordneten", Matthi Bolte.

Sieben bis acht Prozent im Saarland, sieben Prozent in Schleswig-Holstein. Einen solchen Wahlerfolg halten Vertreter der Piratenpartei bei den anstehenden Landtagswahlen nach eigener Aussage für realistisch.

Klaus Wowereit war zu Gast im Ferienhaus des Partyveranstalters Schmidt in Spanien. Oppositionspolitiker ziehen Parallelen zur Affäre Wulff.
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