
Leicht verfänglich: Die CDU will Cornelia Yzer zu Berlins Wirtschaftssenatorin machen. 15 Jahre lang war sie Deutschlands mächtigste Pharmalobbyistin - und half mit, Gesetze zu verhindern, die den Krankenkassen Geld sparen sollten.

Leicht verfänglich: Die CDU will Cornelia Yzer zu Berlins Wirtschaftssenatorin machen. 15 Jahre lang war sie Deutschlands mächtigste Pharmalobbyistin - und half mit, Gesetze zu verhindern, die den Krankenkassen Geld sparen sollten.

Die Pharma-Managerin und Rechtsanwältin Cornelia Yzer soll die Nachfolge von Sybille von Obernitz antreten. Anders als ihre Vorgängerin ist sie weder parteilos noch Quereinsteigerin. "Linientreuer dürfte es wohl nicht gehen", sagt Piraten-Fraktionschef Christopher Lauer.

Lange hat Hans-Christian Ströbele nicht erklärt, ob er noch einmal für den Bundestag kandidiert. Nun ist klar, warum: Er leidet an Prostatakrebs. Der Grünen-Politiker hofft, die Erkrankung im Herbst überstanden zu haben - und hat Ziele, für die er auch in der nächsten Legislaturperiode im Bundestag eintreten will.

Johannes Ponader ist Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei. Im Tagesspiegel-Interview spricht er über den Zustand der Partei, persönliche Fehler und er gibt ein Versprechen ab.
Der Bau des neuen Flughafens wird für Berlins Regierenden Bürgermeister und BER-Aufsichtsratschef Klaus Wowereit zum Alptraum. Wie steht er zu seiner Verantwortung?

Aktuelle Stunde im Berliner Abgeordnetenhaus: Die rot-schwarze Koalition musste zum Flughafen-Debakel Stellung beziehen und sich viel Kritik anhören. Die Zusatzkosten sind laut Wowereit "nicht quantifizierbar". Lesen Sie die Geschehnisse in unserem Live-Blog nach.
Eine Fahne mit dem Bild des Serienmörders Fritz Haarmann wurde im Stadion von Hannover 96 geschwenkt - mehrmals in der vergangenen Saison. Das sei "inakzeptabel", sagt Vereinspräsident Martin Kind nun. Zur Frage aber, was man gegen die Fahnenschwenker unternommen habe, gibt man sich eher zugeknöpft.

Unterstützer der russischen Band "Pussy Riot" wollen an diesem Sonntag vor der russisch-orthodoxen Kathedrale in Berlin protestieren. Zuvor hatten Demonstranten einen Gottesdienst im Kölner Dom gestürmt - die Kirche reagierte mit einer Anzeige.

Wieviel Schutz brauchen Minderheitenmeinungen - und sind juristische Mittel in der innerparteilichen Auseinandersetzung erlaubt? Die Piratenpartei streitet um eine Abmahnung.

Grüne und Piraten haben Entwürfe für ein Transparenzgesetz vorgelegt. Sie wollen, dass auch private Unternehmen Auskünfte erteilen müssen, wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen - und dass der Staat allgemein nutzbare Datenbanken aufbaut.

Diese Nachricht dürfte viele Piraten erleichtern: Gerhard Anger, der im Februar ausgebrannt hinwarf, will zurück in den Landesvorstand. Noch im Juni sagte er, er stehe kurz vor dem Parteiaustritt.

"Einfacher wäre es, Berlin in die Nähe eines funktionierenden Großflughafens zu verlegen" - das Netz spottet über die erneute Verschiebung der Flughafeneröffnung. Wir haben einige Perlen für Sie herausgefischt - unter anderem Beobachtungen zu einem erbarmungslosen Wettrennen.

Nicht einmal ein Jahr lang hat Katja Dathe, parteiintern bekannte Berliner Piratin, das politische Treiben in der BVV Mitte mitgestaltet – und nun die Nase gestrichen voll von der Bezirkspolitik. Sie legt ihr Mandat nieder und fordert, das "Bürokratiemonster" BVV abzuschaffen.

Die Piratenpartei hat Schwierigkeiten bei der Suche nach neuem Spitzenpersonal. Nur neun Parteimitglieder kandidieren für den Vorstand. Andere spekulieren lieber auf Bundestagsmandate.

Kein Geld zurück, weil eine 14-Tage-Frist abgelaufen ist, von der sie nie erfahren hat - unsere Redakteurin hat sich ziemlich über den Service der Deutschen Bahn geärgert. Welche Erlebnisse haben Sie gemacht, liebe Leserinnen, liebe Leser?
Erwartet etwas anderes als eine Blamage diejenige, die sich hiermit öffentlich als Freundin, vielleicht sogar als Kennerin des Brettspiels zeigt? Brettspiele sind wie Mettigel, ganz hinten auf dem Hochzeitsbuffet, wie eine Tischtennismannschaft, gegründet von Maschinenbaustudenten: Ihr Ruf ist nicht zu retten.

Bei den Piraten ist Ernüchterung eingekehrt. Von der anfänglichen Euphorie ist bei den Berliner Abgeordneten kaum noch etwas übrig. Manche üben sich jetzt in Selbstkritik und wollen den Neustart wagen. Doch einfach wird der nicht. Intern gibt es Frust.
Eine Obduktion der Opfer soll neue Erkenntnisse zum Geiseldrama in Karlsruhe bringen. Ein 53-Jähriger hatte am Mittwoch bei einer Zwangsräumung vier Menschen und sich selbst getötet. Die Tat war offenbar geplant.

Das Ehepaar Dörger aus Tempelhof musste in der Unwetter-Nacht zum Sonntag ansehen, wie seine Doppelhaushälfte weitgehend abbrannte. Die Feuerwehr kam zu spät, weil sie hoffnungslos überlastet war. In der Nacht zu Montag blieb es hingegen ruhig.

Heftige Gewitter haben zu einer Chaosnacht in Berlin geführt: Die Feuerwehr wurde von Fehlalarmen in Atem gehalten, als in Tempelhof ein Dach in Brand geriet, konnte sie nicht schnell genug Löschwagen schicken. Das Haus wurde vom Feuer zerstört. Und ausgerechnet in der Verkehrsleitzentrale schlug der Blitz in die Server ein - stundenlang war die Schaltstelle außer Gefecht gesetzt.
In der Nacht zu Sonntag wurde ein Mann vor einer Diskothek in Waidmannslust niedergeschossen. Er wurde sofort operiert.

Die Berliner Piraten leiden an Wachstumsschmerzen: Hartmut Semken, ehemaliger Landeschef, beklagt eine veränderte Grundstimmung in der Partei. Und in der Fraktion geht die Debatte um das Thema Transparenz weiter.

Deutsche Fußballfans zeigen im Netz ihre Trauer - oder bemühen sich um Galgenhumor, über den Bayern-Fans vermutlich nicht lachen können. Eine Twitter-Umschau - mit Einladung zum Mitdiskutieren.

Gerhard Anger, Ex-Landeschef der Berliner Piraten, ist von der bisherigen Bilanz der Fraktion "immens enttäuscht" und steht kurz vor dem Parteiaustritt. Neue Details werden nun auch zu einem Vorfall aus dem April bekannt. Es geht darum, wer wen absägen wollte - oder auch nicht.
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