Kuppel-Kino am Marlene-Dietrich-Platz wird zum Theater umgebaut
Lothar Heinke
Es sang eine Nacht… eine Nachti… ja Nachtigall am Sachsenplatz heute morgen. – Hast du in Berlin das je gehört?
In drei Wochen wird im Dom-Aquaree das DDR-Museum zur Alltagskultur in einem vergangenen Staat eröffnet. Mit fünf Euro sind Sie dabei, zu fühlen und zu riechen, wie es ist, wenn die DDR auf 400 Quadratmetern aus Ruinen aufersteht.
Im Mai erst hatten sie die neue Kapelle im Olympiastadion eingeweiht, aber zu weltmeisterlichen Fürbitten wird es nicht kommen, denn der frühere Schiedsrichter- und heutige Andachtsraum wurde auf Geheiß der Fifa gleich wieder versiegelt: Sicherheit geht vor Gottvertrauen. Meine Güte!
Der Fußball ist immer und überall. Er hat Berlin überrollt Man muss nicht unbedingt im Stadion oder auf der Fanmeile sein, um das WM-Gefühl zu spüren
Der Pariser Platz wird immer schöner. Erst diese wunderbare U-Bahn-Baustelle, die sie zu Ehren von König Fußballs WM mal kurz gedeckelt haben.
Der „Führerbunker“ liegt unter einem Parkplatz. Seit gestern erzählt eine Informationstafel mehr über das Areal, auf dem der Krieg zu Ende ging
Zweimal werden wir noch wach . .
Viel Publikumslob für die neue Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Blick in den großen Pavillon am Holocaust-Mahnmal: Allerlei für Touristen von Bagel bis Bratwurst
Nur noch wenige Tage, dann wird das Geheimnis um die neue Ausstellung im Zeughaus gelüftet
Das Holocaust-Mahnmal mit seinen 2711 Betonstelen wurde seit seiner Eröffnung vor einem Jahr von schätzungsweise dreieinhalb Millionen Menschen besucht. Im unterirdischen Ort der Information haben in dieser Zeit 490 000 Gäste – 40 Prozent davon waren ausländische Besucher aus hundert Nationen, viele aus Israel und den USA – Einzelheiten über den Mord an Millionen Juden unter dem Nazi-Terror erfahren.
Seit Mai 2005 gibt es das Holocaust-Mahnmal. Es prägt Berlin und die Besucher
Wintergarten: Alte Musik, junge Artistik
Warum eine deutsch-schwedische Hochzeit vor 50 Jahren Schlagzeilen machte
Mit Mark Twain im Luftschiff. Erst verrucht, dann ruhig. Und oft eine Baustelle: Wie sich der Alex mit den Jahren verändert hat
Die DDR reagierte mit West-Beschimpfungen auf den GAU im Bruderstaat – und Honecker empfahl, Salat zu waschen
Vor 30 Jahren wurde das Volkshaus am Marx-Engels-Platz eingeweiht. Ein verheißungsvoller Anfang. Das Ende ist bekannt.
Heute vor 125 Jahren begann der offizielle Telefonbetrieb in Berlin
Die Pharmafirma hilft in dem sozial schwachen Bezirk Wedding manchem kleinen Laden. Ohne die Firma droht der Absturz
Wir haben es ja geahnt: Dieses ewige „Schön’n Ahmd ooch“, das die Kassiererin noch fünf vor acht mit gequältem Lächeln jedem Stinkstiefel hinterherflötet, geht auf die Dauer nicht gut, ja, es macht die Mädels reif für die Insel. Wer seine Gefühle dauernd leugnen muss, leidet unter „emotionalen Dissonanzen“, was unweigerlich direkt in die Depression führt.
Vor zwei Jahren stahlen Diebe aus der Buchhandlung Berlin Story einen Tresor. Inhalt: Fotos der bekanntesten RAF-Terroristin Sie sollten eine neue Biografie illustrieren. Jetzt wurde der Panzerschrank im Teltowkanal gefunden – die meisten Bilder sind erhalten
Die zweite Abriss-Phase beginnt: Heute kommt der erste Lastkahn mit Sand, um die Betonwanne unter dem Gebäude zu füllen
Sie sind schon ganz hippelig, Berlins Karnevalisten. Die Schau rückt immer näher.