Der Besuch in der Heimat Jesu war sein Lebenstraum. Bereits wenige Tage nach seiner Wahl zum Papst hatte Johannes Paul II.
Martin Gehlen
Johannes Paul II. charakterisierte es als "ein schwieriges Verhältnis, welches praktisch von den ersten Tagen der Kirche bis zur Gegenwart gestört" war.
Beide stammen aus der gleichen Gegend und reden polnisch miteinander - der israelische Oberrabbiner Meir Lau und das Oberhaupt der katholischen Kirche, Johannes Paul II..
Dieser Tag in Jerusalem wird in die Geschichte eingehen. Das Oberhaupt von 800 Millionen Katholiken besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem.
Die ältere Frau redet und weint, wischt sich die Augen. Begütigend streichelt Johannes Paul II.
Sein Besuch in Israel sei nur eine Pilgerreise. Dabei weiß Johannes Paul II.
Während Johannes Paul II. die Ursprungsorte des Christentums besucht, stehen zusammen mit dem Papst auch die Christen im Heiligen Land für einige Tage im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit.
Nun ist es kirchenamtlich. "Gott ist ein Kölner", trompetete Joachim Meisner, Erzbischof der rheinischen Domstadt, dieser Tage in sein narrengefülltes Kirchenschiff.
Ernüchterung macht sich breit. Die öffentliche Empörung über den von Papst Johannes Paul II.
Viele Arbeitsleben werden künftig so aussehen: Lehre oder Studium, die ersten Jahre freie Mitarbeit auf Honorarbasis, Arbeitslosigkeit, anschließend einige befristete mäßig bezahlte Jobs, Versuch einer Existenzgründung als Selbstständiger, nach vier Jahren gescheitert, erneute Arbeitslosigkeit, Umschulung oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, danach festangestellte Arbeit, diesmal gut bezahlt und unbefristet, jenseits des 58. Lebensjahres dann Teilzeit bis zum Ruhestand.
Keine Entwarnung, höchstens ein zarter Lichtblick. Erstmals seit einer Dekade ist die Zahl der Sozialhilfeempfänger 1999 leicht gesunken, nachdem sie zuvor von Jahr zu Jahr neue Höchstmarken erklommen hatte.
Der Deutsche Caritasverband hat die rot-grüne Bundesregierung aufgefordert, Erträge aus Vermögen und Kapitalanlagen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben heranzuziehen. "Der Grundsatz, dass Eigentum verpflichtet, muss neu diskutiert werden", sagte Caritas-Präsident Hellmut Puschmann bei der Vorstellung des Jahresthemas 2000 " .
Milde gestimmt sei er, wenn er über die deutsche Demokratie nachdenke, bekannte Wolfgang Thierse. Sie sei attraktiv und gefestigt.
Bislang ohnmächtige Zaungäste der jüngsten apostolischen Machtkämpfe, machen die katholischen Laien nun mobil. Ihre Notfallpläne liegen fertig in der Schublade, heute will das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sie in Fulda der Öffentlichkeit vorstellen.
Das Wachstum der Weltbevölkerung hat sich zwar verlangsamt, ist aber immer noch viel zu hoch. Wie aus dem Weltbevölkerungsbericht 1999 der Vereinten Nationen hervorgeht, wird die Zahl der Menschen am 12.
Eine jahrhundertealte Institution neigt bei der Beschreibung ihres Innenlebens nicht zu kurzatmigen Übertreibungen. Historische Brüche sind selten, viele Aufgeregtheiten verwischen sich wieder in den Zeitläuften.
Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist 1998 zum ersten Mal seit knapp zwanzig Jahren geringfügig gesunken. Sie betrug Ende vergangenen Jahres 2,91 Millionen, 0,4 Prozent weniger als Ende 1997.
Einst berühmt und beruhigend, ist der Satz heute billig zu haben. "Die Rente ist sicher", von Norbert Blüm über Jahre stolz als sozialpolitischer Kernpfeiler bundesdeutscher Wirklichkeit präsentiert, bereichert nun bestenfalls das Repertoire von Kabarettisten und Büttenrednern.
Im rot-grünen Koalitionsvertrag steht zur Prostitution ein einziger Satz: Man wolle eine gesetzliche Regelung schaffen, die die rechtliche und soziale Situation der Prostituierten verbessert. Familienministerin Christine Bergmann hat dies inzwischen etwas präzisiert und eine Gesetzesinitiative für Anfang kommenden Jahres in Aussicht gestellt.
Vom Tellerwäscher zum Millionär - vom Hilfsarbeiter zum Industriekapitän. Solche steilen Lebenskurven nähren nicht nur die Klatschspalten von Zeitgeistpostillen und Managermagazinen, sie bilden auch den Stoff für die populären Erfolgsmythen moderner Industriegesellschaften.
BERLIN/GÖTTINGEN .Mindestens 30 000 Albaner und Angehörige nicht-serbischer Minderheiten sind nach Schätzungen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Kosovo seit Beginn der Krise gewaltsam ums Leben gekommen.
General Wesley Clark sprach von einem "unseligen Unglück".Gemeint war der Beschuß eines serbischen Personenzuges, der am Montag just während eines NATO-Angriffes eine Eisenbahnbrücke nahe der Stadt Grdelicka Klisura, 280 Kilometer südlich von Belgrad, überquerte.