ROCK Sonntags zog es Michelle Shocked in die Kirche. Sie wollte Gospel-Musik hören und studieren.
Nadine Lange
Lucrecia Martel, Regisseurin von „La Ciénaga“, über ihre erste Kamera, ihre Familie – und über Marienerscheinungen
Noch nie war Bernadette La Hengst mit einer Männerband auf Tour. Damit ihr das nicht so sehr auffällt, haben sich ihre beiden Co-Musikanten mit kurzen Blondhaarperücken, weißen Hemden und Schlipsen als Bernadette-Klone verkleidet - und ähneln sich mehr gegenseitig als ihrer Chefin.
Kanada war verliebt und feierte sie: In jedem Café, in jedem Supermarkt und fast jeder Radiostation legte täglich jemand Alanis Morissettes Album "Jagged little Pill" auf. Leute, die etwas an der zornigen, jungen Lady und ihrem rockigen Alternative-Pop auszusetzten hatten, waren damals in der Minderheit.
Ein gutes Timing hatte sie schon immer. Sobald es die Chance gab, einen überraschenden Auftritt hinzulegen oder einen wichtigen Menschen für sich zu gewinnen, war Madonna da - hellwach und unwiderstehlich.
Es war kein Zufall. Auch kein Masterplan.
Zwischen Paris und Hollywood: ein Gespräch mit "Amelie"-Regisseur Jean-Pierre Jeunet über Katastrophen des Alltags, Actionfilme und die Stadt seiner Träume.
Jenna Bush ist 19 und ein bisschen ungeschickt: Sie hat sich in einer Bar beim Alkoholtrinken erwischen lassen, obwohl das in Texas erst ab 21 Jahren erlaubt ist. Da hilft es auch nicht, dass ihr Vater Präsident der USA ist.
Wortlos, haltlos, hemmungslos fallen sie ineinander. Schlafen halb angezogen auf dem Teppich miteinander.
Die Frau hinter den Gitterstäben ist klein und blass. Mit ihren langen schwarzen Haaren und der ebenfalls schwarzen Kleidung sieht sie aus als würde sie gerne finstere Musik hören.
Die beiden schienen ein bisschen gefährlich zu sein: Abweisendes Auftreten, harte Sprache und große Trinkfestigkeit wird den jungen Frauen bescheinigt. Und jetzt sitzen sie in ihren kuscheligen Wollpullis auf der Sofakante, trinken Wasser und Tomatensaft und schauen ein bisschen müde aus.
Ein Krieg bleibt nie in dem Land, in welchem er ausbricht. In Beautiful People dringt der Bosnienkrieg nach London vor.
Glück oder Verlust. Leben oder Tod.
Alles hatte ganz harmlos begonnen. Virginie Despentes war einen Monat lang zu Besuch bei ihren Eltern.
Ari sieht aus wie jemand, der sich etwas aufbauen will. Jemand, der darauf brennt, Erfolg zu haben.
Hannes will sich nichts mehr gefallen lassen. Ab jetzt heißt es: "Handeln.
Sie sieht ein bisschen aus wie das Sterntaler-Mädchen: Lachend steht sie im Dollarnoten-Regen, den sie mit ausgebreiten Armen empfängt. Sicher spannt sie gleich ihren Rock auf, um die Scheine zu fangen.
Zwei E-Gitarren lümmeln auf dem Sofa herum. Lässig haben sie ihre Hälse auf die Lehnen gestützt und hören zu.
Sie wollten richtig draufhauen auf den immer noch boomenden Pubertätsfilm. Sie wollten herausschreien: "Teenies nerven und sind häßlich!
Kultur: Benno-Ohnesorg-Theater: Lesung mit Wiglaf Droste und seinen Gast Benjamin von Stuckrad-Barre
Sie tragen beide keine Schuhe. Das ist die einzige Gemeinsamkeit.
Manchmal haben Detektive einfach nur Glück. Unverhofft kriegen sie einen Tipp, und alles passt zusammen.
Der ehrenvollste Moment war zugleich auch der kritischste: das Anlegen des Ordens. Weil die sieben Geehrten alle ein bisschen nervös waren, hatte es der Ordenskanzler Hans Georg Zachau nicht leicht, ihnen das blau-gelbe Band mit dem blinkenden Abzeichen um den Hals zu binden.
Wenn eine Frau um ihr Kind kämpft, entwickelt sie unglaubliche Kräfte. Kein Mann sollte sich ihr in den Weg stellen - er wird auf jeden Fall verlieren.
Wäre Sven Lagers Debütroman "Phosphor" eine Kassette für den von ihm ersonnen "Gedankenrekorder", stünde auf dem Label der ersten Seite: "Held streift einsam durch Berlin und zeigt uns ein bisschen von seinem Leben." Er fährt U-Bahn, erinnert sich an die Ex-Freundin, besucht seine komische Schwester und stellt seinen verschlossenen Freund DJ Mikro vor.