
Auf den Konzertbühnen der Hauptstadt wird es im neuen Jahr laut und bunt zugehen. Ein Ausblick auf die größten Kracher, die schon bekannt sind.

Nadine Lange arbeitet seit 2010 als Kulturredakteurin beim Tagesspiegel, wo sie für Popmusik-Themen zuständig ist. Außerdem ist sie Verantwortliche Redakteurin für den Queerspiegel, das LGBTIQ-Angebot des Tagesspiegels. In der Sendung „Soundcheck“ auf Radioeins spricht sie regelmäßig über aktuelle Alben. Nadine Lange hat in München studiert und die Deutsche Journalistenschule besucht, ihr Debütroman „Ein Eis mit Jo“ ist 2022 im Querverlag erschienen.

Auf den Konzertbühnen der Hauptstadt wird es im neuen Jahr laut und bunt zugehen. Ein Ausblick auf die größten Kracher, die schon bekannt sind.

Leonardo DiCaprio als verpeilter Revoluzzer, ein surrealer Wüstenrave, ein Goldener Bär aus Norwegen und ein deutsches Jahrhundertdrama mit Oscar-Chancen. Die Kultur-Redaktion hat ihre Lieblingsfilme 2025 ausgewählt.

Von der Sportstudentin zur Schauspielerin: Die Französin Nadia Melliti gibt in Hafsia Herzis Romanadaption „Die jüngste Tochter“ ein beeindruckendes Leinwanddebüt.

In den Achtzigern gehörte der Gitarrist und Sänger zu den bekanntesten Musikern Großbritanniens. Jetzt starb er nach kurzer Krankheit im Alter von 74 Jahren. Ein Nachruf.

Dragqueen rettet Fabrik: Das Broadway-Musical „Kinky Boots“ mit der Musik von Cyndi Lauper hat viele Preise gewonnen. Jetzt ist es in einer englischsprachigen Produktion im Berliner Admiralspalast zu sehen.

Lass uns Freunde bleiben: Das ist oft nur eine Floskel. Bei queeren Frauen klappt es erstaunlich oft tatsächlich. Wie machen sie das – und was können Heteros von ihnen lernen?

Malte Pittner gehörte zu den Gründungsmitgliedern von Deichkind. Seine ehemaligen Bandkollegen sind „geschockt“, wie sie auf Instagram schreiben.

Von den No Angels über Bryan Adams bis zu Howard Carpendale – pünktlich zur Festsaison sind unzählige Weihnachtssongs erschienen. Wir haben uns durchgehört und eine Warnliste zusammengestellt.

Israel darf weiterhin am ESC teilnehmen, Spanien, Irland, Slowenien und die Niederlande wollen 2026 deshalb fernbleiben. Damit ist der Wettbewerb endgültig zu einem politischen Kampfplatz geworden.

Alice Douard erzählt in ihrem einfühlsamen Debütspielfilm vom komplizierten Adoptionsprozess, den ein Frauenpaar in Frankreich durchmacht. Das erinnert auch an die fortbestehende Diskrimierung queerer Familien hierzulande.

Die Zwillinge über ihre Anfänge im männerdominierten Rockgeschäft, übergriffige Labelmanager und Suzi Quatro als Antidepressivum.

Von Christian Kracht über Sylvie Schenk, Aria Aber bis zu Katerina Poladjan und Georgi Gospodinov: Wir stellen Literatur vor, die unbedingt gelesen werden muss.

Nach dem Eklat um sein abgesagtes Konzert bei Jan Böhmermanns HKW-Ausstellung trat der Rapper nun zum Abschluss seiner Deutschlandtour in Berlin auf. Politik spielte nur eine Nebenrolle.

In ihrem Debütroman „Der Sohn und das Schneeflöckchen“ erzählt Vernesa Berbo von der Belagerung ihrer einstigen Heimatstadt Sarajevo. Eine Begegnung in Berlin.

Berlins größter queerer Club muss schließen. Das ist bitter, aber auch ein Signal an die LGBTIQ-Community, sich stärker für ihre Räume zu engagieren.

Sängerin Florence Welch veröffentlicht ein finsteres sechstes Album – und verarbeitet darin unter anderem eine lebensbedrohliche Fehlgeburt.

Bevor die Träume zu Blei werden: Der Berliner Musiker Tristan Brusch schließt seine „Am“-Trilogie ab und verfeinert seinen Chanson-Pop. Ein feines Herbstalbum.

Asterix und Obelix retten einen portugiesischen Kleinunternehmer, hören traurige Lieder und bekämpfen fiese Verräter. „Asterix in Lusitanien“ ist eine liebevolle Fortsetzung der traditionsreichen Reihe.

Auf Reisen durch die Facetten der Liebe, von Herzschmerz, aber auch Mutter- und Ehefreuden und wie sich der Weltekel heraussingen lässt. Das sind die Alben der Woche.

Auf „I’m Only F**king Myself“ bleibt die britische Sängerin Lola Young auf dem Kurs ihrer Erfolgssingle „Messy“ – und kämpft mit ihren Süchten.

Der Berliner Autor Ozan Zakariya Keskinkılıç beeindruckt mit einem poetischen Romandebüt. „Hundesohn“ handelt von der Sehnsucht eines schwulen Mannes und dessen bewegter Familiengeschichte.

Zum ersten Mal liegen repräsentative genreübergreifende Daten über deutsche Musikfestivals vor. Sie zeichnen das Bild einer vielfältigen Landschaft, in der unkommerzielle Events dominieren.

Anfang der Achtziger entflammt in Sonja M. Schultz’ zweitem Roman „Mauerpogo“ eine ostdeutsche Jugendliche für Punkrock. Sie gründet eine Band und landet schon bald auf dem Radar des Regimes.

Ab Donnerstag findet in elf Städten, darunter Berlin, das Queerfilmfestival statt. Es präsentiert ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Berlinale-Highlights. Ein Überblick.
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