Berlin - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht die Patientenversorgung wegen der geplanten Gesundheitsreform in Gefahr. „Wer glaubt, dass 750 Millionen Euro Kürzungen bei den Kliniken durch die Gesundheitsreform und weitere Mehrkosten in Milliardenhöhe ohne Folgen für die Versorgung bleiben, irrt gewaltig“, sagte Verbandspräsident Rudolf Kösters zum Auftakt der DKG-Kampagne „Krankenhäuser in Not“ in Berlin.
Rainer Woratschka
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Berlin - Als Folge des Tarifabschlusses für Klinikärzte erwartet der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser (IvKK) eine Austrittswelle aus der Tarifbindung des Arbeitgeberverbandes. Er rechne mit dem Ausstieg von mehr als 15 Prozent der Kliniken, sagte Verbandschef Hansjörg Hermes dem Tagesspiegel am Sonntag.
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Berlin - Der geplante Gesundheitsfonds wird offenbar nicht wie erwartet schon Anfang 2008 starten. Das Gesundheitsministerium bestätigte, dass der genaue Termin wegen der Verschuldung der Krankenkassen noch offen sei, bestritt jedoch, dass es sich um eine Verzögerung handelt.
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Berlin - Im Tarifstreit der Uni-Ärzte waren sie schon einmal so weit. Als im Mai gar nichts mehr ging, brachte der Marburger Bund den Expolitiker Lothar Späth als Schlichter ins Gespräch – und holte sich vom Arbeitgeberlager eine Abfuhr.
Kassen planen aber Aktionen gegen Reform
Berlin - Vor drei Jahren hatte das Bundessozialgericht die Kläger schon einmal vor sich sitzen – und sich, wie der Sozialrichter Jürgen Borchert meint, „in juristisch blamabler Weise seitwärts in die Büsche geschlagen“. An diesem Mittwoch wird sich das Gericht ihr heikles Anliegen jedoch kaum mehr mit Hinweis auf einen „Formfehler“ vom Leib halten können.
Berlin - Besonders stolz sei sie darauf, dass die private Krankenversicherung (PKV) durch die Reform nicht in ihrer Existenz bedroht werde, tut Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag ihren Parteifreunden kund. Tatsächlich können die Privatversicherer aufatmen: keine Einbeziehung in den Gesundheitsfonds, keine höhere Pflichtversicherungsgrenze.
Berlin - Der Tarifstreit der Ärzte an Unikliniken ist nun endgültig beigelegt. Bei der Urabstimmung hätten 86 Prozent den vor zwei Wochen vereinbarten Kompromiss akzeptiert, teilte der Ärzteverband Marburger Bund (MB) mit.
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Immer mehr für gesetzliche Regelung / Kommunen machen Druck
Berlin - Seinen Kopf werde man nicht fordern, hatte es vor der Sitzung noch geheißen. Danach jedoch war das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) tatsächlich ohne Präsident.
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