stellt sich aber auch auf hitzige Stimmung ein
Tanja Buntrock

Am Mittwoch treffen Deutschland und Türkei im Halbfinale der Fußball-EM aufeinander. Die Berliner Polizei erwartet friedliche Feiern auf der Fanmeile und in den Kneipen. Einige Gastwirte sind skeptisch.

Die Fans beim Public Viewing zitterten bis zuletzt – und feierten dann das Wunder von Basel, den unerwarteten deutschen 3:2-Sieg über Portugal. Natürlich wieder auf dem Ku'damm. Dorthin strömten nach dem Schlusspfiff 14000 Menschen. Aber auch in Prenzlauer Berg, in Mitte oder in Treptow feierten Tausende. Es blieb weitgehend friedlich - bis auf ein paar Flaschenwürfe.
Neuköllner Fall zeigt: Annäherungsverbote garantieren keinen Schutz. Der 57-Jährige, der seine Ex-Frau mit dem Auto anfuhr, ist weiter auf der Flucht.
Aus Mangel an Beweisen: Der 18-jährige Staatenlose wird nicht abgeschoben. Die Polizeigewerkschaft fürchtet jetzt neue Straftaten.

In einer Kreuzberger Shisha-Bar sollen Jungen sexuell missbraucht worden sein. Sie schämen sich dafür, die Kneipe betreten zu haben. Wie vier Jugendliche mit billigen Tabak- und Getränkepreisen angelockt wurden und was sie dort erlebt haben.

Die Fans jubeln und rollen im Autokorso durch Berlins City West. Da sieht einen die ganze Welt, sagen sie. Kroaten, Türken - und Montagnacht auch die Deutschen feiern auf dem Boulevard. In ganz Berlin waren 40000 Fans auf den Straßen.
Schon über 60 Mal sind in diesem Jahr Fahrzeuge in Kreuzberg angezündet worden. Jetzt hat Polizeipräsident Glietsch Besitzern von teuren Wagen geraten, nicht in dem Bezirk zu parken. Politiker sind empört.
Sie sind Serientäter, haben Fahrgäste mit Schusswaffen bedroht - und als Strafe nun Hausverbot in der S-Bahn erhalten. Die BVG hingegen sieht keine Chance, ebenso scharf durchzugreifen.

Der Skandal ist wahrscheinlich noch größer als bislang bekannt: Nach der Verhaftung zweier Männer, die in mehr als 50 Fällen mindestens zwölf Jungen sexuell missbraucht haben sollen, ist die Kriminalpolizei bereits weiteren Mittätern auf der Spur.
Vorbestrafte Männer aus Kreuzberg und Neukölln sollen mindestens zwölf Opfer missbraucht haben - mehr als 50 Mal. Einer der Verdächtigen ist HIV-positiv. Die Polizei geht von weiteren Fällen aus.

Für die Berliner Türken wurde das Spiel gegen die Schweiz zum Fußball-Thriller, der in einem triumphalen Siegeskorso endete. Nach dem Schlusspfiff brach überall in der Stadt der Jubel los.

Rund 1600 Berliner versammelten sich gestern spontan in Kreuzberg und protestierten gegen Angriffe auf homosexuelle Frauen und Männer im Kiez. Erst vergangenen Sonntag waren drei Frauen beleidigt und getreten worden.
Polizeieinsätze im Müggelsee und am Weißensee. Zwei Männer sind dort unter mysteriösen Umständen ertrunken. Die Retter warnen vor zu viel Alkohol am Strand.
Gestern zog der Senat Bilanz seines Aktionsplans gegen häusliche Gewalt – und stellte künftige Arbeit vor
Diebe bevorzugen Altbauwohnungen im Zentrum Banden stehlen auch teure Navigationssysteme

Ein junger Mann hat sich in seiner Zelle in Tempelhof erhängt. Er war vorübergehend wegen Randale in Gewahrsam genommen worden und wäre kurz danach frei gekommen. Seine Freunde sind zutiefst bestürzt und können sich nicht erklären, warum er sich das Leben nahm.

Erst räumt die Polizei ein Haus in Mitte, dann brennen 14 Autos und drei Papiercontainer. Insgesamt gibt es 29 Festnahmen, bei einer Spontanversammlung fliegen vereinzelt Flaschen in Richtung Polizei. Nun soll es weitere Aktionen geben.
Allein in Berlin sind rund 230 Fälle vermisster Minderjähriger ungeklärt. Am heutigen Aktionstag wird an sie erinnert
Potsdam - Sie steigen tagsüber in die Häuser ein oder auch nachts – während die Bewohner nichts ahnend schlummern. Die Diebesbanden stehlen alles, was sich zu Geld machen lässt: Handys, Bargeld, Schmuck, Elektrogeräte „und sogar teures Essen, wenn es sich gerade anbietet“, sagt Toralf Reinhardt vom Brandenburger Landeskriminalamt (LKA).
Die Polizei ist mehreren Diebesbanden im Stadtrandgebiet auf der Spur

In der Hasenheide eskalierten in den vergangenen Tagen Konflikte unter Drogenhändlern. Jetzt gibt es mehr Einsätze der Polizei – doch die Parkbesucher sind verunsichert.
Die Polizei ist mehreren Diebesbanden im Stadtrandgebiet auf der Spur. Sie steigen tagsüber in die Häuser ein oder auch nachts – während die Bewohner nichts ahnend schlummern. Die Diebesbanden stehlen alles, was sich zu Geld machen lässt.

Am Spreeufer in Kreuzberg ging am Mittwochabend ein Papierlager in Flammen auf - die Feuerwehr löste Großalarm aus. Menschen kamen nicht zu schaden. Inzwischen konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.