
Das Metallverarbeitungswerk in Ludwigsfelde, eine Tochter von Thyssen-Krupp, steht vor dem Verkauf. Dort sind 350 Mitarbeiter betroffen, europaweit sind 5500 Arbeitsplätze bedroht.

Das Metallverarbeitungswerk in Ludwigsfelde, eine Tochter von Thyssen-Krupp, steht vor dem Verkauf. Dort sind 350 Mitarbeiter betroffen, europaweit sind 5500 Arbeitsplätze bedroht.
Das Bundesarbeitsgericht gibt den Grundsatz der Tarifeinheit auf. Damit sind mehrere Tarifverträge in einem Betrieb möglich - und auch mehr Konflikte. Arbeitgeber und DGB plädieren nun für ein Gesetz.
Tochter von Thyssen-Krupp steht vor dem Verkauf / Europaweit sind 5500 Beschäftigte betroffen
Bundesarbeitsgericht kippt entscheidenden Grundsatz / Arbeitgeber und DGB plädieren nun für ein Gesetz
Aus und vorbei. Deutschland ist durchs Konjunkturtal und Krisenmanagerin Angela Merkel spielt jetzt Bergführerin: Auf einem Sparkurs will sie das Land nach oben bringen. Kann das gut gehen? Zumal mit FDP und CSU im Gepäck?
Das Außenwerbeunternehmen Ströer will im zweiten Halbjahr an die Frankfurter Börse. Der Konkurrent von Wall erwartet 275 Millionen Euro.
Die Beschäftigten der Bahn wollen bis zu sechs Prozent mehr Geld. Ohne Druck so befürchten die Gewerkschaften, wird es keine Einigung geben.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle freut sich über den Verzicht von Opel auf Staatshilfen – die Gewerkschaft ist in Sorge.
Waschen, falten, mangeln, bügeln: Martin Kannegiesser, Präsident von Gesamtmetall, ist mit seiner Firma für Wäschereitechnik Weltklasse.

Die schwarz-gelbe Koalition plant eine Steuer auf Brennelemente. Weil dadurch Atomkraftwerke teurer werden, sind die Aktienkurse der Energiekonzerne abgestürzt.

Sozialpartner und Politik wollen das Prinzip der Tarifeinheit retten. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt und DGB-Chef Michael Sommer stellten dazu am Freitag in Berlin eine Gesetzesänderung vor, mit der das Prinzip „ein Betrieb, ein Tarifvertrag“ auch künftig gelten soll.
Die deutsche Industrie ist besser durch die Krise gekommen als befürchtet. Auftragseingang, Produktion und Kapazitätsauslastung entwickeln sich positiv, doch die Situation an den Finanzmärkten wird noch als bedrohlich empfunden.

Einigung mit Verdi für 34 000 Mitarbeiter / Auch die Großmärkte Schlecker XL sind einbezogen
Die Industrie gewinnt in der Berliner Wirtschaft an Bedeutung. Aber bald fehlen Fachkräfte, warnt die Branche.

Der Wolfsburger VW-Konzern übernimmt den Autodesigner Giugiaro. Die Italiener sollen nicht nur klassische Designaufgaben übernehmen.

Gute Nachrichten für den Essener Konzern: Drei Bieter sind möglich und die Kommunen spielen auch mit im Insolvenzverfahren.
Für die insolvente Kaufhauskette Karstadt ergeben sich neue Perspektiven. Nachdem Ende der vergangenen Woche der Investor Nicolas Berggruen ein Angebot abgegeben hatte, konkretisierte sich am Montag auch das Interesse des Immobilienkonsortiums Highstreet.
Frühere Bewag-Mitarbeiter sollen bei Vattenfall Europe weniger Geld verdienen. Auf Widerstand der Gewerkschaft reagiert der Konzern verschnupft.

DGB-Chef mit 94 Prozent wiedergewählt – „Neoliberalismus war gestern“
Bundeskanzlerin Merkel verspricht beim DGB, nicht bei der Bildung zu sparen. Auch ihre Forderung nach einem Verbot von Leerverkäufen kommt bei den Gewerkschaftern gut an. Bei aller Harmonie gibt es aber auch Dissens.

Auf dem Bundeskongress will DGB-Chef Sommer dem Dachverband eine Reform verpassen. Womöglich ist er deshalb der letzte Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes.
Die Politik in Deutschland streitet über das Für und Wider einer Finanzmarkttransaktionssteuer. Warum?
Die EZB verteidigt den Kauf von Staatsanleihen: Keine Auswirkungen auf die Geldpolitik

Berliner Rechnungshof beanstandet erneut die Verwendung von fünf Millionen Euro aus Steuermitteln.
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