
Der gesetzliche Mindestlohn ist erst der Anfang. Die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer wird in den kommenden Jahren noch stärker werden. Ein Kommentar.

Der gesetzliche Mindestlohn ist erst der Anfang. Die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer wird in den kommenden Jahren noch stärker werden. Ein Kommentar.

Zehn Jahre nach der Einführung der Hartz-Gesetze gibt es großes Lob für Gerhard Schröder aus der Industrie. "Die Agenda 2010 war extrem hilfreich", heißt es an der Spitze des deutschen Maschinenbaus. Schröder sei "ohne Frage der Vater des Aufschwungs".

Sonne, Wind und Wasser sind erstmals die wichtigsten Energieträger vor der Braunkohle. Und da der Verbrauch sinkt, wird auch weniger CO-2 in die Luft geblasen.

Die Gewerkschaften läuten die Tarifrunde für die Beschäftigten der Bundesländer ein. Und die Arbeitgeber schlagen Alarm: Zusätzliche Personalkosten von 6,5 Milliarden seien nicht zu tragen.

Im Interview mit dem Tagesspiegel spricht Verdi-Chef Frank Bsirske über große Koalitionen, schwarze Nullen, Steuersenkungen - und seine beruflichen Pläne.

Nach jahrelangem Hickhack gibt es jetzt einen Gesetzentwurf zur Tarifeinheit. Die Arbeitgeber freuen sich, die IG Metall auch, Verdi und andere Gewerkschaften sind dagegen.

Trotz langer Arbeitszeit gibt es eine hohe Identifikation der Beschäftigten mit ihrer Arbeit. Die Gewerkschaften wollen mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit.

Mit seinen 50 Jahren ist Michael Vassiliadis zu Deutschlands einflussreichstem Gewerkschaftsboss aufgestiegen. Er spricht wie ein Wirtschaftsminister und kommt gut an.
Als erster Großkonzern hat Eon beschlossen, sich aus dem Geschäft mit Kraftwerken zurückzuziehen. Wie kam es dazu?

Die beiden Gewerkschaftsvorsitzenden von IG Metall und Verdi, Detlef Wetzel und Frank Bsirske, sind die Protagonisten des Streits an der DGB-Spitze. Wie so oft geht es um Einfluss und Macht.

Reiner Hoffmann und Frank Bsirske sind stinksauer, weil der Zoll kaum die Einhaltung des Mindestlohns kontrollieren könne. Die Erfassung der Arbeitszeit ist umstritten.

Verdi will soziale Berufe materiell aufwerten und hat die entsprechende Entgeltregelung gekündigt. Anfang kommenden Jahres könnte es zu Streiks in den Kitas kommen.
Prekäre Beschäftigung und niedriger Lohn - so sieht die Job-Realität dem DGB zufolge für viele junge Arbeitnehmer aus. Die Arbeitgeber sehen die Lage ganz anders.

Im Streit um die Tarifeinheit werden die Konflikte im Deutschen Gewerkschaftsbund deutlich. Der neue Vorsitzende Reiner Hoffmann ist schon beschädigt.

200.000 Industriearbeitsplätze waren in Berlin nach der Wende weggebrochen. Wirtschaft und Gewerkschaften wollen Wowereit kein schlechtes Zeugnis ausstellen - erwarten von seinem Nachfolger aber mehr.

Die Gewerkschaften sind sich beim geplanten Gesetz über die Tarifeinheit nicht einig. DGB-Chef Reiner Hoffmann muss den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen. Ein schwieriges Manöver.

Toyota stellte ein Serienauto mit Brennstoffzelle vor. In Deutschland wird derweil eifrig in Tankstellen investiert. Ein erstes Auto für den Massenmarkt kommt frühestens 2017.

Der gefeuerte Chef der Berliner Landesförderbank Ulrich Kissing klagt gegen seine Kündigung als IBB-Chef – und wird wohl verlieren. Womöglich muss er sogar Geld an die Bank zahlen.

Die IG Metall geht dieses Jahr nicht nur mit einer Gehaltsforderung in die Tarifrunde. Sie will bei den Arbeitgebern auch einen Anspruch auf Bildungsteilzeit durchsetzen.

Die Mitarbeiter des Gillette-Werks stehen unter Druck. Leisten sie nicht mehr Arbeit für weniger Lohn, droht die Verlagerung ins polnische Lodz. Man fühle sich erpresst.

Bei den DGB-Gewerkschaften eskaliert der Streit um Macht und Geld. Ein Beispiel für die Auseindersetzungen ist der Konflikt zwischen Verdi und der IG Metall bei der Bremer Firma Stute Logistics.

Der Geschäftsführer der Berlin Partner, Stefan Franzke, über günstige Firmenstandorte, Smart City und die Rolle der Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Michael Müller.

Spätestens zum Arbeitgebertag am 4. November will Angela Merkel einen Gesetzentwurf über die Tarifeinheit präsentieren. Die Kanzlerin steht seit Jahren im Wort.

In der Wirtschaft und in den Gewerkschaften ist die Präferenz eindeutig: Michael Müller soll Regierender Bürgermeister von Berlin werden.
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